Modernisierung eines auf einem parkähnlichen Grundstück gelegenen historischen Anwesens im Raum Aschaffenburg…

„raum in form – Innenarchitektur & Architektur“ wurde im April dieses Jahres zunächst mit der Aufgabe beauftragt, die ganzheitliche Planung für die Neukonzeptionierung und Modernisierung eines großzügigen historischen Anwesens im Raum Aschaffenburg zu entwickeln. Das derzeitige Fachwerkhaus, dass inmitten eines weitläufigen, parkähnlichen Grundstücks mit großem Baumbestand und eigenem Bachlauf liegt, soll einer umfassenden Modernisierung unterzogen werden, um ein modernes, frisches und zeitgemäßes Ambiente zu erhalten. Neben der Neugestaltung des Haupthauses, das in eine großzügige und einladende Wohnlandschaft verwandelt wird, erhält auch der Anbau eine komplette Modernisierung und Neukonzeptionierung, um dort für das Unternehmen des neuen Eigentümers neue Arbeitsformen zu integrieren. Hier entsteht der zukünftige Firmensitz des Unternehmens – ein Ort, der Offenheit und Modernität ausstrahlt und inspiriert. Im Zuge der geplanten Neukonzeptionierung und Modernisierung des historischen Anwesens wurde raum in form mit der Grundlagenerarbeitung, der Konzeptentwicklung, einer ganzheitlichen Ausstattungsplanung mit Material- und Produktvorschlägen sowie mit der Erarbeitung der Kostenschätzung beauftragt. Der aktuelle Zustand des Anwesens zeichnet sich viele kleinteilige Räume und umständliche Erschließungswege aus. Traditionelle Grundrisse verhindern den freien Austausch zwischen den Räumen und erzeugen trotz der beeindruckenden Größe des Gebäudes ein Gefühl der Enge, das die Wohnqualität beeinträchtigt. Für die junge Familie, die hier künftig leben wird, ist auch das veraltete Interieur nicht mehr zeitgemäß- eine grundlegende Modernisierung ist daher unumgänglich. raum in form entwickelte zunächst zwei verschiedene Konzeptentwürfe für alle vier Etagen des zukünftigen Privathauses sowie für den zweistöckigen Anbau, um offene und lichtdurchflutete Räume zu schaffen, die Kommunikation und Zusammenleben fördern. Im Entwurfsprozess kristallisierte sich heraus, dass die Erschließung der Etagen ausgelagert werden sollte, um den Zugang zu erleichtern und mehr Raum für die großzügige Wohnstruktur zu schaffen. Ein zusätzlicher Anbau auf der Südseite des Haupthauses wird zukünftig die Wohnfläche erweitern und die Proportionen der Gebäude harmonisieren. Durch das Öffnen bestehender Wände und die beiden Anbauten entsteht eine fließende Raumstruktur, die Großzügigkeit und Freiheit ausstrahlt. Die Wege innerhalb des Hauses werden verkürzt, was die Wohnqualität erheblich steigert. In beiden Entwürfen stehen die Beziehungen zwischen den Räumen im Vordergrund – es entsteht eine lebendige und offene Raumsprache, die das Anwesen zu einem Ort der Begegnung macht. Das Erdgeschoss beherbergt den geräumigen Wohnbereich mit offener Küche – das künftige Herzstück des Hauses. Ein Home-Office, Gästebad und Garderobenbereich komplettieren diese Ebene. In der ersten Etage befinden sich die Kinderzimmer und die Master- Suite, während das Dachgeschoss als Apartment ausgestaltet wird. Es bietet Platz für zukünftige Gäste oder Mieter, komplett mit eigener Pantryküche und zwei separaten Bädern, sodass dieser Bereich autark genutzt werden kann. Auch der Außenbereich wird in das Wohnkonzept integriert: Eine weitläufige Terrasse, die sich über mehrere Ebenen zum Garten hin abstuft, verbindet die Innen- und Außenräume. Von hier und von dem Wohnbereich im Anbau aus, genießt man zukünftig den traumhaften Blick auf die grüne Oase des Gartens und den idyllischen, hauseigenen Bachlauf. Auch das Obergeschoss wird um eine Dachterrasse erweitert, die von allen Schlafzimmern aus zugänglich ist – ein perfekter Rückzugsort für die Bauherren. Die Gewerbeeinheit im Anbau erhält eine eigene Außenfläche, wodurch eine klare Trennung zwischen beruflichem und privatem Bereich gewährleistet wird. Die Fassade des Gebäudes wird ebenso modernisiert- anstelle der alten Fenster und Fachwerk-Balkenstruktur überzeugt das Haus künftig mit einer klaren, modernen Fassadengestaltung, großen Fensteröffnungen und zwei Gauben, die dem Dach eine neue, markante Form verleihen. Nachdem in enger Abstimmung mit den Bauherren die verschiedenen von raum in form entwickelten Konzeptplanungen in die Finalkonzepte überführt wurden, werden im nächsten Schritt die Baugenehmigungspläne und der Bauantrag erstellt und bei dem zuständigen Bauamt eingereicht. Parallel werden die Ausführungsplanungen für sämtliche für die Modernisierung notwendigen Gewerke erarbeitet und die Ausschreibung und die Vergabe der Bauleistungen vorbereitet.
Modernisierung eines Bungalows mit Errichtung eines Anbaus im Raum Frankfurt…

Nachdem „raum in form – Innenarchitektur & Architektur“ mit der Grundlagenerarbeitung, dem Aufmaß des Bungalows, den Konzeptplanungen sowie der Kostenschätzung für die Umbau- und Neubauarbeiten des Bungalows beauftragt wurde, begann das Projektteam zunächst mit dem örtlichen Aufmaß. Im Anschluss an die Erstellung der Aufmaßpläne für das gesamte Gebäude, wurde nach einem ausführlichen Konzept-Brainstorming, in dem auch alle Wünsche und Anforderungen der Bauherren berücksichtigt wurden, mit der detaillierten Konzeptplanung und der Ausarbeitung von zwei individuellen Konzepten begonnen. In dem Bungalow aus den 1960-er Jahren ist neben der kompletten Modernisierung auch eine energetische Sanierung sowie ein Anbau vorgesehen, der das bestehende Gebäude ergänzen soll. Darüber hinaus soll ein derzeit abgetrennter Teil des Gebäudes wieder in den Wohnbereich integriert werden. Ziel der Neukonzeptionierung des Bungalows war, den Charakter des Gebäudes aus den 1960-er Jahren aufzulösen und durch eine Umstrukturierung der Innenräume und einer neuen Fassade, dem Gebäude ein modernes und zeitgerechtes Erscheinungsbild zu geben.Im ersten Konzept wurde ein offener Wohn- und Essbereich realisiert, der von einem verglasten Kamin optisch geteilt wird und somit verschiedene Einheiten schafft. Die Küche hat nun einen direkten Zugang zu der Garage, wodurch Einkäufe vom Auto direkt in die Küche gebracht werden können. Ein vorher nicht genutzter Teil eines Verteilerflurs wird nun zu einer Vorbereitungsküche, welche mehr Platz schafft. Der vorher abgetrennte Teil mit den leerstehenden Zimmern soll nun ein Teil der offenen Raumstruktur werden und bietet somit einen direkten Zugang zum Wohnbereich. Der Master-Schlafbereich hat einen direkten Zugang zu der Terrasse und dem großen Garten und schafft somit eine private Einheit und differenziert die Bereiche Wohnen und Schlafen räumlich. Der neu geplante Anbau des ersten Konzepts schafft eine getrennte und großzügige Wohneinheit. Der Anbau hat einen geräumigen und aufgeschlossenen Wohn- und Essbereich, der ebenfalls einen direkten Zugang zu einer separaten Terrasse und zu dem Garten hat. Durch das Aussparen von einem Flur, werden größere und viel Platz bietende Räume geschaffen, die ebenfalls einen Ausblick nach draußen gewähren und durch sich selbst erschlossen werden. Im zweiten Konzept erstreckt sich ein offener und fließender Wohnraum direkt ab dem Eingangsbereich, von dem ein direkter Blick auf die Terrasse und in den Garten ermöglicht wird. Der Wohn- und Essbereich umschließt die gesamte Terrasse und bietet somit einen direkten Zugang von allen Seiten. In diesem Konzept werden ebenfalls die Bestandswände des vorherig abgetrennten Bereichs geöffnet und somit zum Teil des gesamten Wohnraums. Von der Garage aus gibt es einen direkten Zugang zu dem Hauswirtschaftsraum, der wiederum einen Durchgang zu der Küche bietet. Der Durchgang von Küche zu Hauswirtschaftsraum ist als „versteckter“ Teil der Küchenschränke nicht sichtbar. Der neu geplante Anbau des zweiten Konzepts bietet eine großflächige Terrasse, die vom gesamten Wohn- und Essbereich erreichbar ist. Der Flur wurde bei diesem Konzept ebenfalls bewusst ausgelassen, um geräumigere Einheiten zu schaffen, die durch sich selbst erschlossen werden. Nach der ausgiebigen Konzeptvorstellung mit den Bauherren, wurde in gemeinsamer Abstimmung mit den Bauherren ein finaler Konzeptentwurf mit hervorstechenden Elementen aus beiden Entwürfen kreiert, um das Maximale aus dem gegebenen Grundriss des Bungalows herauszuarbeiten. Dieser Entwurf dient als Grundlage für die im nächsten Schritt einzuholende Baugenehmigung. Nachdem durch die Bauherren die Baugenehmigungspläne und der Bauantrag beauftragt wurden, werden in den nächsten drei Wochen die für die Erteilung der Baugenehmigung notwendigen Unterlagen erarbeitet und anschließend bei den genehmigungsrelevanten Behörden eingereicht.
Fertigstellung eines Neubaus im Raum Bad Soden am Taunus…

Schalung für die Lichtschächte erstellen, ausbetonieren und glätten Einbau der tragenden Schienen für die Gitterroste des Lichtschachts Schleifen und Streichen der Treppen im Gartenbereich Aufbringung eines Oberflächenschutzsystems bestehend aus einer Füllschicht und einem Betonschutzanstrich Anbringung des Wärmedämm-Verbundsystems (WDVS) an die Fassade Beschichtung der WDVS-Fassade Beschichtung des Betonbodens auf dem Podest Schleifen und Spachteln des Beton-Podests im Gartenbereich mit mineralischem FPPC-Feinspachtel Beschichtung des Haussockels Abbau der Schalungen Verputzen der Wände mit Scheibenputz Zuschneiden und Einbau von Gitterrosten im Kellerlichtschacht Auftragen und Glätten der Ausgleichsmasse um die Lichtschachtgitter Vorbereitung des Haussockels für das Streichen Betonieren der Pfosten für die Sichtschutzelemente, Montage der Sichtschutzelemente Verlegung der Rasensteine Grundierung der Terrasse, Verlegung der Fliesen auf der Terrasse
Aktueller Bautenstand bei einem unserer Modernisierungsprojekte im Raum Limburg/Weilmünster…

Vorbereitung des Untergrunds für die Terrassenfliesen Einbringung von Drainagemörtel Verputzarbeiten an der Terrassenbrüstung Epoxidharz-Fugen herstellen Abdichtung der Terrassenerweiterung Montage der Glasbrüstung Verputzen und Streichen des neuen Balkongeländers Fliesenverlegung auf der neuen Terrasse und der Treppenanlage Installation der LED-Beleuchtung an dem neuen Zugang zum Wohngebäude Beginn der Fliesenverlegung auf der Terrassenerweiterung Montage des neuen Schornsteins für den Kamin der Einliegerwohnung Anbringen des Sichtschutzes aus Holzlamellen Streichen von ausgewählten Fassadenbereichen mit einem anthrazitfarbenem Glitzerputz sowie Streichen der Garage und der Zufahrt zur Tiefgarage Montage und Installation der Außenbeleuchtung
Baubeginn bei dem Neubau eines Einfamilienhauses im Raum Heidelberg…

Bauabsteckung inkl. Angabe der Höhen Baustelleneinrichtung Oberboden streifenweise abtragen, lagern Baugrubenaushub Aufstellung des Schnurgerüstes Einmessung des Schnurgerüstes zur Absteckung und Positionierung der Außenwände
Baubeginn bei der Erweiterung und Aufstockung eines Schulungszentrums im Raum Aschaffenburg…

Nachdem „raum in form– Innenarchitektur & Architektur“ Ende letzten Jahres den Auftrag für die Erweiterung und Aufstockung eines Schulungszentrums im Raum Aschaffenburg übernommen hatte und zunächst mit der Grundlagenerarbeitung, den Konzeptplanungen sowie den Visualisierungen für die Neukonzeptionierung und Erweiterung des Schulungszentrums beauftragt wurde, begann das raum in form– Projektteam wenige Tage nach der Auftragserteilung zunächst mit der Konzeptplanung. Bei einer ausführlichen Besprechung mit der Geschäftsleitung des Auftraggebers und dessen internen Projektteam, konnten die zahlreichen Wünsche und Anforderungen der Bauherren aufgenommen, ausführlich erörtert und anschließend protokolliert werden. Durch das anschließende Konzept-Brainstorming konnte das raum in form-Projektteam mehrere kreative und individuelle Ansätze zu den gewünschten Neubaumaßnahmen für die Erweiterung des Schulungszentrums in Bezug auf die Fassadenerscheinung, die innenarchitektonische Ausarbeitung und Gestaltung sowie für die Terrassengestaltung entwickeln. Bei der vom Auftraggeber gestellten Aufgabenstellung galt es, nicht nur die bestehenden Räumlichkeiten neu zu konzeptionieren, auch die gesamte Architektur des Gebäudes hinsichtlich der gewünschten Aufstockung und Erweiterung wurde von raum in form- Innenarchitektur & Architektur neu durchdacht und konzeptioniert. Für die im Anschluss an das Brainstorming erarbeiteten Konzeptvarianten wurden verschiedene Visualisierungen erarbeitet, um das Vorhaben den Bauherren räumlich spürbar „erlebbar“ zu machen. Die im Rahmen der Neukonzeptionierung der bestehenden und zukünftigen Räumlichkeiten entwickelte ganzheitliche Ausstattungsplanung, sieht dabei innovative und nachhaltige Materialien im Boden-, Wand- und Deckenbereich vor. Die ersten beiden Visualisierungen des Projekts stellen die zukünftigen Bürobereiche der Geschäftsführung in zwei unterschiedlichen Ausarbeitungen dar. Beide Varianten der Bürobereiche zeichnen sich durch die Inszenierung mithilfe des natürlichen Lichteinfalls aufgrund der angedachten raumhohen Verglasung aus. Dies ermöglicht von den Bürobereichen Blickbezüge auf die neu geplante Dachterrasse und die Grünbereiche, wodurch sowohl die Arbeit an sich wie auch die Persönlichkeit dahinter im Austausch mit den Elementen, die sie umgeben, respektiert werden. Eine umlaufende Raumpsychologie ermöglicht es zudem, alle Räume je nach Jahreszeit über den Innen- oder Außenraum zu erschließen. Die Bodengestaltung zeigt die durch die Bauherrschaft gewünschte Teppichstruktur und einen homogenen Terrassenaustritt aus Fliesen in Holzoptik. Die angedachte Holzdecke in Sichtqualität, in Kombination mit warmen Cremetönen an den Wänden und den ausgesuchten Teppich am Boden, erzeugen eine spannende und dennoch ruhige Arbeitsatmosphäre und spiegeln die eingesetzte Holzfliese zukünftig über das Element der Decke. Komplettiert durch den Einsatz grauer und orangener Akzentfarben im Einrichtungsbereich, wird eine seriöse Geschäftigkeit in das Erscheinungsbild eingebunden. Die partiell abgehängte Decke beherbergt zudem die notwendige Lüftungs- und Klimatechnik und besticht mit dem umlaufenden Einsatz einer indirekten Beleuchtung. Das in der Planung von raum in form eingesetzte Mobiliar beinhaltet einen höhenverstellbaren Schreibtisch, ein modulares Stauraumsystem mit Whiteboards bzw. einsetzbaren Monitorsegmenten, angepasst an das bestehende „Corporate- Design“ und das zukünftig gewünschte Farbschema des Unternehmensauftritts. Auch die Proportionen der Modulelemente wurden auf alle wichtigen Bezüge im Raum abgestimmt, ohne dabei an Funktionalität einzusparen und erscheinen in ihrer Materialvarianz auf den Betrachter als collagenartige Anordnung mit einer Materialität als matte oder glänzende Oberfläche, um den Effekt zu verstärken. Die weiteren Visualisierungen stellen zwei unterschiedliche Zonen dar, welche dennoch als Einheit zu betrachten sind. Auch in dem Konferenzbereich mit angrenzender Teeküche erscheint der Teppich in Kombination mit der angedachten Sichtholzdecke und partieller Abhängung als repetitive Gestaltungselemente, wodurch das Gesamtkonzept in seiner visuellen Wahrnehmung gestärkt wird. Auch hier sind die Blickbezüge in den Außenbereich gewährleistet, auch wenn sich der Raum erst im hinteren Bereich öffnet, da die abgehängte Decke in seiner linearen Ausführung den Eintretenden geradezu durch den Raum begleitet. Die genannten Zonen können aufgrund der funktionalen Ansprüche durch ein mechanisches Wandsystem getrennt werden, wobei die Raumteiler in dem hinteren Schrankbereich der Teeküche untergebracht werden. Zwei rollbare Konferenztische ermöglichen zudem eine flexible Nutzung des Raumes und bieten ausreichend Platz für acht bis zwölf Personen. Die eingesetzte Akzentbeleuchtung ermöglicht ein repräsentatives Auftreten bei Besuchen von Kunden und Geschäftspartnern. Die Teeküche enthält alle notwendigen Einbauten und wird im Mittelsegment gestalterisch aufgelockert durch den Einsatz von Holzablagen mit einer natursteinartigen Struktur im Hintergrund, während die Beschläge vertikal angedacht wurden. Die Natursteinoptik erscheint ebenfalls im Bereich der Hochstühle als Arbeitsplatte der Teekücheninsel. Bei der durch die Erweiterung und Aufstockung entstehenden großzügigen Dachterrasse, ging es bei der Konzeptionierung auch um eine Kontrastierung der kühlen Blechfassade zu den warmen Holzelementen. Dabei standen im Vordergrund zunächst zwei Überlegungen: Wie kann der Bestand respektiert werden und was braucht der Mensch, der in diesem Gebäude arbeitet? Der Bestandsbau zeichnet sich durch den überwiegenden Einsatz von Glas, Stahl, Putz und Blech aus, welches besonders in der Architektur des Gebäudes aufgegriffen wurde. Eine Holzfassade im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens würde an dieser Stelle nicht mit dem Objekt harmonieren, wodurch sich für eine Blechverkleidung entschieden wurde- die gesamte Aufstockung des Gebäudes wird nachhaltig in Holzbauweise ausgeführt.Die auf der Dachterrasse spielerisch eingesetzten Sonnensegel in Kombination mit den eleganten flügelartigen Sonnenschirmen lockern die ansonsten klar gegliederte Fassadenwahrnehmung spürbar auf. Auch das individuell geplante Sitzelement über einen Großteil der Brüstungslänge hinweg mit integrierter Begrünung, vereint den Gedanken einer verspielten Ordnung und schafft auf der Dachterrasse neben dem Besprechungstisch und der losen Bestuhlung ein weiteres Aufenthaltsangebot. Eine einmalige Atmosphäre mit spannenden Blickbezügen, einem natürlichen und geradezu spektakulären Lichteinfall, sowie die Vereinbarkeit des Menschseins mit der eigenen Berufung als räumliches Ereignis, machen dieses Projekt zu etwas ganz Besonderem.
Ein grünes Wohnzimmer – raum in form plant einen Erlebnisgarten

Im Oktober des letzten Jahres erhielt „raum in form– Innenarchitektur & Architektur“ die Anfrage, einen Garten umzuplanen. Für die Bauherrin war es besonders wichtig, aus dem verwilderten Garten ein spannendes Erlebnis zu machen. Zudem musste für den Zugang ins Haus eine neue Lösung gefunden und neue Stellplätze für die Autos geschaffen werden. Des Weiteren sollen die Fassaden begrünt werden, was auch als natürlicher Sonnenschutz verstanden werden kann. „raum in form“ stellte sich dieser Herausforderung und begann unmittelbar nach der Auftragserteilung mit den Planungen. An die Stelle der einläufigen Treppe zur Haustüre soll eine von drei Seiten begehbare, dreistufige Deckkonstruktion rücken, die gleichzeitig als verbindendes Element fungieren soll. Diese Deckkonstruktion verbindet die Haustür frontseits mit der Straße.Auf der linken Seite verbindet die Konstruktion den Eingang mit den Stellplätzen, wobei einer der Stellplätze von einem vollbegrünten Carport geschützt wird, welcher an der Westseite des Hauses auch als Schattenspender fungiert. Auf der rechten Seite verbindet die Deckkonstruktion den Eingang mit dem Zugang in den Garten, welcher eintretenden Personen zunächst mit einem aus Hochbeeten bestehenden Nutzgarten begrüßt. Von hier aus führt der Weg weiter in den Garten, wo die Kinder, frei nach dem Motto „play along the way“, auf eine Spielwiese treffen, auf der sie sich austoben können. Das Spielfeld mündet in einem Zugang zur großzügigen Terrasse. An der Süd- Ostseite kann der Garten durch einen Nebeneingang betreten werden, von hier aus führt ein Weg, welcher ein Flussbett imitiert. Dieser Weg führt einen Besucher in eine Sitzkuhle mit einer Feuerschale. Der Feuerplatz kann auch als Partylocation genutzt werden. Von hier aus kann zudem das Deck betreten werden, welches nun bündig auf dem Niveau des Wohnzimmers liegt.Die Bauherrin wünschte sich weiterhin eine neue Lösung für den Zaun, da dieser im jetzigen Zustand keinen Sichtschutz und somit keine Privatsphäre bietet. Auch soll es den Kleinkindern erschwert werden, über die Zaunanlage klettern zu können. „raum in form“ löste dies so, dass an die Stelle des jetzigen Zaunes ein stufenweise ansteigender Zaun aus Weidenzweigen rücken soll.Insgesamt machen die verschiedenen Elemente dieses Gartens ihn zu einem vielfältigen, spannenden und verbindenden Erlebnis – im wahrsten Sinne des Wortes- zu einem grünen Wohnzimmer.
Fertigstellung der Konzeptplanungen für die Modernisierung und die energetische Sanierung eines Einfamilienhauses bei Walldorf…

Nachdem „raum in form– Innenarchitektur & Architektur“ im letzten Jahr mit der Grundlagenerarbeitung, Aufmaßplanung und Konzeptplanung beauftragt wurde, war es eine der größten Herausforderungen bei der Neukonzeptionierung des in den 1970-er Jahren erbauten Wohnhauses, die Bestandsstruktur sinnvoll aufzugreifen und durch kleine wenige Eingriffe zu optimieren. Bei der ersten Begehung des Gebäudes wurde deutlich, dass eine Umfunktionierung der Räume wie z. B. des großräumigen, dunklen Verteilerflurs, welcher aus heutiger Sicht unter dem Aspekt modernen, zeitgerechten Wohnens zu viel Wohnfläche einnimmt, die Grundlage für die weitere Planung darstellen sollte. Die Räume stehen derzeit in keinerlei Austausch zueinander und sind einzeln für sich geschlossene Bereiche, die verbindenden Elemente fehlen. Ein großes Verbesserungspotential wurde vom „raum in form Team“ in der Aufhebung der kleinteiligen Aufteilung der Räume gesehen. Ziel der Neukonzeptionierung und der geplanten Umbaumaßnahmen soll eine optimierte Raumpsychologie mit einer großzügigen Grundrissgestaltung und ein verbessertes Wärmeenergiekonzept sein. Ein farblich und materialtechnisch stimmiges und durchgehendes Konzept soll die Räumlichkeiten nach dem Umbau und der Modernisierung verbindend „umschließen“ und dadurch neue wohnliche und behagliche Qualitäten schaffen. Bei der Konzepterstellung wurde bei der Materialauswahl auf warme und gesättigte Töne wie gebeizte Eiche und natursteinfarbene Ausstattungselemente Wert gelegt. Die neutralen gemütlichen Basisfarben werden durch Farbakzente in Stoffen und Fliesen in tiefen Grüntönen aufgelockert. Mithilfe von „raum in form– Objekteinrichtungen“ und der umfangreichen Produktauswahlmöglichkeiten der Handelspartner wurde ein besonderes Augenmerk auf die Wandgestaltung gelegt. Fokuswände, die mit Lamellen, Leisten und stilvollen Fliesen „bespielt“ werden, ziehen sich als Leitfaden durch beide Geschosse und erzeugen ein spannendes Spiel aus einer klassisch modernen Gestaltung und abwechslungsreichen Akzenten. Zur Optimierung der räumlichen Anordnung wurde der Bestand auf Funktion und Nutzen im gemeinsamen Austausch analysiert. Festgestellt wurde eine Fehlplatzierung des Gäste-WCs und des Badezimmers, sowie die Überdimensionierung des Flurbereichs und eine beengende Koch-, Ess- und Wohnsituation. Im Zuge der von „raum in form– Innenarchitektur & Architektur“ vorgenommenen Analyse des Bestands wurde anschließend im Rahmen der Neukonzeption herausgearbeitet, welche Änderungen den jeweils besten Kosten-Nutzenfaktor bieten und mit welchen Mitteln diese umgesetzt werden können. Ergeben hat sich aus den zwei verschiedenen Konzeptvarianten, die Auflösung der im Bestand bestehenden Anordnung des WCs und dem Badezimmer. Durch die Versetzung der beiden Räume wurde in der finalen Konzeptplanung eine zukünftig bessere Raumnutzung erzeugt, der WC-Vorraum wird dabei dem Badezimmer zugeordnet. Ein innenliegendes Gäste-WC nahe dem Hauseingang ermöglicht einen besseren Zugang für Gäste und durch die verlegte Erschließung des Badezimmers ist eine „en suite“-Lösung für das Master-Schlafzimmer möglich. Bei dieser Raumteilung muss kein Bestandsfenster verschoben werden und das Hauptbadezimmer erhält eine weitere Tageslichtquelle. Die neu geplante Küche erstreckt sich mitsamt des Küchenblocks über die Räumlichkeiten hinweg und öffnet sich in den großzügigen Essbereich. Durch den Abbruch einer Innenwand entsteht eine geräumige Kochlandschaft mit Platz für das gemeinsame Kochen und für gesellige Abende, welche künftig im Herzen der ersten Etage des Hauses stattfinden werden. Der an das Esszimmer anschließende Wohnbereich wird durch einen neu inszenierten Rundbogen erschlossen. Die Möblierung ist frei auf die große Glasfront zum Garten ausgerichtet. Der alte Heizofen wird durch einen modernen Kamin ersetzt, welcher sich durch das integrierte Lowboard und die Wandgestaltung mit der Raumkonzeption verschmilzt. Geplant ist eine umlaufende Kassettierung der Wände durch Zierleisten, diese rahmen den Raum ein und erzeugen ein einheitlich elegantes Ambiente. In Szene gesetzt werden diese Raum-charakteristischen Elemente durch die auf Grundlage der Konzeptplanung erstellten Beleuchtungsplanung, welche sich durch ein harmonisches Spiel aus direkter und indirekter Beleuchtung zusammensetzt und individuell auf die einzelnen Bereiche eingeht. Um die Vertiefungsbereiche ausführlicher Planen und darstellen zu können, wurden im Zuge der Konzeptplanung, Innenraumansichten angelegt. Mithilfe dieser Darstellungsmöglichkeit konnten Details für die Wandgestaltung festgelegt werden. Im Dachgeschoss ist eine Wohneinheit zu Vermietungszwecken geplant- wichtig hierbei war es, den bisher ungenutzten Dachraum mit in das Konzept zu integrieren, so dass mehr Wohnraum geschaffen wird. Eine besondere Herausforderung stellten im Dachgeschoss die Wandschrägen dar, welche den gegebenen Wohnraum zu sehr verkleinern- eine präzise Ausrichtung der Funktionen und Einrichtung ist deshalb unabdingbar. Im ausführlichen Brainstorming entstand die Idee der Neuzonierung des Verteilerflurs im Dachgeschoss und die Versetzung einer Innenwand, somit konnte auch hier ein großzügiger Bereich zum Essen, Arbeiten und Entspannen geschaffen werden. Angelegt an den Bestand werden zwei Rundbögen eingesetzt, um den Raum noch weiter zu öffnen und ein offenes Wohnkonzept zu schaffen. Die Materialauswahl findet sich in der Wohnung, die der Vermietung zugeführt wird, in einer reduzierten Form wieder, um ein einheitliches Erscheinungsbild im gesamten Haus zu erzeugen und trotzdem budgetfreundlich zu agieren.
Fertigstellung der Konzeptplanungen für die Neukonzeptionierung und den Umbau einer alten Tabakscheune zu einem großzügigen Wohnhaus im Raum Mannheim…

Nachdem „raum in form– Innenarchitektur & Architektur“ im September dieses Jahres mit der Grundlagenerarbeitung, der Übernahme der vorhandenen 3D- Vermessung und den Konzeptplanungen für die Neukonzeptionierung und den Umbau einer alten Tabakscheune in Mannheim beauftragt wurde, begann das Projektteam wenige Tage nach der Auftragserteilung zunächst mit einer ausführlichen Sichtung des Objekts und der Einpflegung der sogenannten 3D-Punktwolke. Bei der ausführlichen Begehung vor Ort konnten die zahlreichen Wünsche und Anforderungen der Bauherren durchgesprochen und anschließend protokolliert werden. Durch das anschließende Konzept-Brainstorming konnte das raum in form-Projektteam mehrere kreative und individuelle Ansätze zu den gewünschten Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen in Bezug auf die innenarchitektonische Ausarbeitung entwickeln. Die im Anschluss erarbeiteten Konzeptvarianten als weitere Besprechungsgrundlage wurden den Bauherren nur 8 Wochen nach der Auftragserteilung in einer umfangreichen Konzeptvorstellung dargelegt, um daraufhin das Finalkonzept erstellen zu können. Für das zukünftige Wohnhaus wurden pro Geschoss zunächst zwei unterschiedliche Konzepte erarbeitet, welche sowohl den Bestand respektieren, diesen in einzelnen Teilbereichen bewusst inszenieren und dennoch durch einen modernen Ansatz und neuesten Ausführungsstandards geprägt sind. Die Erdgeschossvarianten zeichnen sich besonders durch die geplanten Sichtachsen zum Poolbereich und dem Bestandsmauerwerk an der Giebelflanke sowie der weitläufigen Raumpsychologie aus. Für ein homogenes Gesamtkonzept wurde im Innenbereich ein weiß gekalktes Eichenparkett angedacht und kann im Außenbereich durch das raum in form-Lieferantennetzwerk mit stimmigen Fliesen in Holzoptik aus italienischer Produktion komplettiert werden. Die Bauherren begehen das Objekt über die Gartenseite, während der Besuchereingang zur Hofseite an Stelle des Bestandstors durch eine wandbündige Pivot- Tür eingegliedert wurde, wodurch die Garderobenzonen und Gehwege von beiden Längsseiten des Objektes zoniert werden. Anschließend wurde die Erschließung als Grundlage für alle weiteren Raumabfolgen angedacht, welche ebenfalls in beiden Konzepten als skulpturale, multifunktionale und technisch anspruchsvolle Kragarm- bzw. Faltwerktreppen zu verstehen sind. Die Funktionsräume wie das Kühlhaus, der Hausanschlussraum und das Gästebad wurden jeweils in den lichtarmen Bereichen des Objektes integriert. Der Wohnbereich wurde im ersten Konzept von dem Ess- und Kochbereich separiert, da dieser überwiegend abends genutzt wird und in dieser Zone daher ebenfalls weniger Tageslicht benötigt wird. Zudem ist der Küchenbereich von den Bauherren als Lebensmittelpunkt definiert worden, wodurch von den zahlreichen Sitz- und Arbeitsgelegenheiten aus der Gartenblick ermöglicht werden sollte. Weiterhin ist in der ersten Variante ein innenliegender Gartenbereich angedacht worden, mit einer geschossübergreifenden Verglasung zur thermischen Entkopplung und Erhalt des Bestandsmauerwerks an dieser Stelle. Somit erhält auch der Wohnbereich einen „Blick ins Grüne“ mit Balkonplattformen und inkludiert die vereinzelten Lichtöffnungen, welche ein einmaliges Licht- und Schattenspiel erzeugen. Neben den Funktionsräumen wie dem Hauswirtschafts- und dem Arbeitsbereich, beherbergt das Obergeschoss einen eingeschobenen Kubus durch die Dachfläche, welcher den Master-Bedroom mit Ankleide und integrierter Teeküche fasst. Der Kubus ist als eingeschossiges Element zu verstehen, wodurch im Innenbereich in Kombination mit dem Dachgeschoss eine Höhenvarianz entsteht und eine Spannung zwischen „hoch und niedrig“ sowie „Enge und Weite“ erzeugt wird. Der neu konzeptionierte Anbau im Erdgeschoss dient dem neuen Einschub als Auflager und ermöglicht zudem eine großzügige Dachterrasse mit Blick über den gesamten Garten- und Poolbereich. Die genannten Lichtöffnungen werden mit LED- Leuchten inszeniert, um dem Gesamtkonzept einen weiteren „eye-catcher“ hinzuzufügen. Die erste Konzeptvariante schließt im Dachgeschoss mit einem Kinder- und Gästezimmer sowie gemeinsamen Badezimmer ab. Die zweite Konzeptvariante stand zunächst in starker Konkurrenz zur ersten Ausarbeitung, da die Bauherren den Innengarten als absolutes „must-have“ kenntlich machten. Somit hat das raum in form– Planungsteam sich intensiv mit Alternativvorschlägen auseinandergesetzt und die Idee einer musealen Galerie- und Raumgliederung entwickelt, welche auf Wunsch die Begrünung im Treppenpodest ebenfalls integrieren oder als Plattform für zum Beispiel Weintastings genutzt werden könnte. Durch den neu gewonnen Platz konnten Wohn-, Koch- und Essbereich nun als Einheit betrachtet und mithilfe einer großzügig abgehängten Lichtvoute dennoch zoniert und behaglich gestaltet werden. Über die angedachte Galeriesituation mit großzügigem Luftraum und der Erschließung an dieser Stelle gelangen die Bauherren zum Masterbereich, wobei der eingeschobene Kubus nun vergrößert wurde, um die gesamte Ankleide integrieren zu können. Sowohl vom Schlafzimmer als auch vom Badezimmer aus wurden Sichtachsen auf den Bestand und in Richtung des Luftraums ermöglicht. Das Kinderzimmer mit eigenem Bad und der Hauswirtschaftsraum wurden in den hinteren Objektbereich verlegt und mithilfe von großzügigen Verglasungen aufgewertet. Auch an dieser Stelle wurden in Kombination mit dem Dachgeschoss verschiedene Höhenniveaus ausgebildet, wobei der Kubus erneut eingeschossig mit Raumdecke zu betrachten ist, da das im Dachgeschoss befindliche Arbeitszimmer nach Rücksprache mit den Bauherren nun ohne Raumdecke ausgebildet werden soll und über dem Masterbad positioniert wurde und das danebenliegende Gästezimmer wiederum vollständig eingehaust zu verstehen ist. Im Anschluss an die Zwischenbesprechung beider Konzeptvarianten konnten die Bauherren Prioritäten, Änderungen und neue Entwurfsideen kommunizieren, wodurch zielführend der Weg zur Finalisierung der Raumabfolgen geebnet wurde. Die Kragarmtreppe hatte die Bauherren in der Variation des Konzeptes 2 zusammen mit der musealen Galerie und dem Podestaufbau überzeugt und sollte in Harmonie mit partiellen Grünbereichen entwickelt werden. Galerie und Innengarten wurden nun als ein Element betrachtet und dementsprechend ausgearbeitet. Der innenliegende Gartenbereich wurde im Finalkonzept durch ein Podest mit einer „Living Wall“ in Form einer Grünwand inklusive Sitzecke und einem drehbaren Kamin ausgebildet, welcher sowohl für den Sitzbereich auf dem Podest unterhalb der Galerie als auch für den Wohnbereich genutzt werden kann. Zudem kann die „Living Wall“ optimal als Holzlager genutzt werden. Die Funktionsräumen verblieben in den lichtarmen Bereichen des Hauses, wenn sie auch in einer neuen Anordnung angedacht wurden und zudem einen Panikraum beherbergen. Wie in der Konzeptvariation 1 ist nun der Wohnbereich vom Ess- und Küchenbereich durch ein trennendes Wandstück separiert, wenn diese auch im Gegensatz zu Konzept 1 etwas schmaler wurde und kleinere Auswirkungen auf den Küchenbereich zu bedenken waren. Ein weiteres Highlight des Poolbereichs stellt der überdachte Außenraum dar, welcher die Pooltechnik, den Geräteraum sowie ein Duschbad und die von den Bauherren gewünschte Außendusche beherbergt. Die Außendusche ist in diesem Falle ein „eye-catcher“, da sie durch ein Dachflächenfenster eine sakrale Beleuchtung erhält, von Wandscheiben umgeben ist und somit Blickbeziehungen zum Nachbarn entfallen. Das umgeplante Obergeschoss zeichnet sich, wie auch in den ersten beiden Konzepten, besonders durch den eingeschobenen Kubus aus. Das angedachte Kinderzimmer soll vorläufig als Sportbereich genutzt werden und durch die Anbindung eines
„raum in form- Innenarchitektur & Architektur“ auf der Internationalen Möbelmesse Köln 2024…

Vom 14. bis zum 18. Januar 2024 traf sich in Köln die internationale Design- und Möbelszene, um die Neuheiten zahlreicher internationaler und renommierter Möbelhersteller zu erleben, gemeinsam neue Ideen auszutauschen und Inspirationen zu sammeln – ganz im Sinne des neuen Leitthemas der IMM 2024 “Connecting Communities”. Wo zeigen sich die Einrichtungstrends von morgen als Erstes? Zur internationalen Einrichtungsmesse „imm cologne“ in Köln präsentierten sowohl die etablierten großen Möbelhersteller als auch Trendsetter und kreative Newcomer die Innovationen des kommenden Jahres. Die Messe bot eine Vielzahl an Inspirationen für die neuesten Trends und die neue Einrichtungssaison. Dieses Jahr beteiligten sich auf einer Ausstellungsfläche von 137.000 m² rund 750 ausstellende Unternehmen aus 42 Ländern. Darunter befanden sich 110 Aussteller aus Deutschland sowie 640 Unternehmen aus dem Ausland. Die „imm cologne“ zeigte auch in diesem Jahr wieder inspirierende und kreative Wohnideen von Innovationstreibern, Marktführern und Brands und lieferte zahlreiche neue Impulse für die Innenarchitekten und Architekten von raum in form. Neben den neuesten Trends und Produktinnovationen von rund 750 Ausstellern überzeugte die neu konzipierte Messe dieses Jahr mit vielfältigen Event-Highlights, die getreu dem Motto „Connecting Communities“ gezielt den Austausch zwischen den Messeteilnehmenden förderten. Die diesjährige Einrichtungsmesse traf damit den Nerv der Zeit und setzte einen wichtigen Meilenstein in der weiteren Entwicklung der Messe. 1. Eine mutige, kühne und starke Formgebung war vor allem in der Gruppe der Loungemöbel gezeigt worden. Organisch geformte Sitzskulpturen mit haptisch gestylten und super-soften Bezugsstoffen wurden bei vielen Firmen ergänzend zur Standardkollektion aufgenommen. 2. Kräftige Polsterstoffe, stark texturierte Sitzauflagen und eine angenehm weiche Haptik der Stoffe für die Lounge- und Sitzgarnituren sind in dieser Saison im Fokus und wurden auch bei den gängigen Brands aufgenommen und im starken Kontrast mit den bekannten Klassikern kombiniert. 3. Vor allem bei den führenden Holzmöbel-Herstellern wurden die typisch minimalistischen Formensprachen und das geradlinige, nordische Formenvokabular gerne mit innovativen Holzzapf-Verbindungen mit eleganter Hardware und Designer- Schließmechanismen ergänzt. Dabei wirken nun auch die bekannten Designer Serien in der Holzkategorie technisch verfeinert, benutzerfreundlich aufgewertet, wie auch visuell weiterentwickelt. Bei einigen Stauraummöbeln werden auch neue Plattenmaterialien in Fliesenoptik verwendet-diese verleihen den Möbelobjekten eine monolithische, rationale und coole Ausdruckskraft. Weitere erkennbare Tendenzen: Auch die Grenzen zwischen Wohnräumen lösen sich immer weiter auf- das „Home“ ist heute auch „Office“, das Bad zugleich auch „Spa“, die Küche wird zum “Indoor Garden” und der Garten zum “grünen Wohnzimmer”. Aussteller der „imm cologne“ stellten neue Ideen und Lösungen für diese Grenzverschiebungen vor, sie reichen von multifunktionalen Möbeln für Wohn- und Arbeitsräume über wetterfeste Sofas für drinnen und draußen bis hin zur modularen Einrichtung, die sich je nach Platz und Budget flexibel zusammenstellen lässt. Ein bestimmendes Thema der Messe wird auch das nachhaltige Wohnen bleiben, so beschäftigt sich die Einrichtungsbranche zurzeit verstärkt mit Produktkreisläufen. Um die Nutzung und Lebensdauer von Möbeln zu optimieren, werden deren Komponenten recycelt oder neu überdacht. Auf den Markt kommen daher vermehrt kreislauffähige Tische, Stühle und Sofas aus wiederverwendeten Reststoffen oder Bio-Materialien. Für Orientierung bei der Wahl nachhaltiger Möbel sorgen Umweltzertifikate, die neben ökologischen Faktoren auch Aspekte wie die Wohngesundheit in den Fokus nehmen. Themen wie Nachhaltigkeit, Kreislauffähigkeit und Langlebigkeit beeinflussen auch die Farb- und Formgebung aktueller Möbelkollektionen. Natürlich wirkende Farbtöne wie Algen- oder Erdfarben liegen im Trend. Hierzu trägt unter anderem die Verwendung natürlicher Pigmente bei. Ebenso beliebt sind natürliche oder der Natur nachempfundene Materialien sowie eine üppige Ausstattung der Wohnung oder des Hauses mit Grünpflanzen. Weiche und organisch inspirierte Formen in der Möbelgestaltung runden diese neue Natürlichkeit in der Einrichtung ab. In unsicheren Zeiten sehnen die Menschen sich nach Rückzug und Geborgenheit. Eine beruhigende und taktile Gestaltung fördert ein entspanntes Wohnen. Sinnlich ansprechende und haptisch angenehme Stoffe, Muster und Texturen sind daher ebenfalls ein neuer Einrichtungstrend. Dazu passen Holz, Leder und Naturstein, die sich vermehrt auf Möbeloberflächen finden. Ausladend üppige Polstermöbel bieten Komfort und Nestwärme- so entstehen Räume, die Erdung und Verbundenheit ausstrahlen. Dem aktuellen Lebensgefühl entspricht zugleich ein Wunsch nach Einfachheit. Das äußert sich heute unter anderem in einer Verschlankung der Einrichtung. Neue Möbel machen das Weglassen zum Prinzip. Grazile und minimalistische Stühle, Tische und Sofas finden dank kompakter Maße und reduzierter Formen überall Platz. Minimalistisches Design steht dabei genauso für Zurückhaltung wie für Zeitlosigkeit. Ein willkommener Nebeneffekt ist das Einsparen von Ressourcen, auch wenn die Ausführung durchaus etwas edler sein darf. Die eigenen vier Wände sollen aber auch fröhlich und lebendig sein. Im Kontrast zur gedeckten Farbwelt vieler neuer Wohnkollektionen stehen daher kräftige Farbtöne, die heute munter über die Einrichtung verteilt werden. Sessel und Sofas in leuchtendem Rot, Gelb oder Grün heben sich ab und setzen eigene Akzente. Diese Tendenz entfaltet sich im gesamten Interior, selbst in Küche und Badezimmer. Knallige Farben und ungewöhnliche Formen sorgen hier für eine positive Atmosphäre. Das erkennbare Leitthema der diesjährigen Messe war „Connecting Communities“. Es erwies sich als entscheidender Erfolgsfaktor. Mit dem daraus abgeleiteten Konzept „The Circles“ wurde der gemeinschaftliche Ansatz durch eine Vielzahl verbindender Content- und Eventformate auf der Messe erlebbar gemacht. Die kreisrunden Eventflächen erstreckten sich über die gesamte Messe und fungierten als zentrale Treffpunkte für die Teilnehmenden. Veranstaltungshighlights der diesjährigen Einrichtungsmesse Zu den Veranstaltungshighlights des übergreifenden Messekonzepts gehörte der in Zusammenarbeit mit VDM und BVDM organisierte imm cologne Summit. Der Kongress beleuchtete die Perspektiven der Einrichtungsbranche und zeigte den Teilnehmenden Wege auf, sich erfolgreich für die Zukunft zu rüsten. Einblick in die Zukunft des Interior-Designs gewährte auch der Designwettbewerb Pure Talents Contest, der zum 20. Mal aufstrebende Talente feierte und mit einer Rekordzahl von über 1000 Einreichungen seine hohe Relevanz für junge Kreative bewies. Im Fokus der Designs stand die Auseinandersetzung mit nachhaltigen Materialien und zirkulären Produktkonzepten. Ressourcennutzung in den Mittelpunkt. Zusätzlich bereicherten renommierte Designstudios und bekannte Influencer die Messe mit kunstvollen Installationen. Diese kreativen Elemente schufen eine inspirierende Atmosphäre. Mit den Messesegmenten Pure, Home und Sleep deckt die imm cologne das gesamte Spektrum der Einrichtungswelt ab und ist damit das angebots-vielfältigste globale Fachbesucherevent für Interior-Professionals.Um den Besuchern die Orientierung zu erleichtern und die optimal positionierten Aussteller leicht zu finden, hat das Messe-Team die imm cologne in drei Messeschwerpunkte eingeteilt, die am jeweiligen Sortiments-Charakter ausgerichtet waren.