Aktueller Bautenstand bei einem unserer Modernisierungsprojekte im Raum Limburg/Weilmünster…

Vorbereitung des Untergrunds für die Terrassenfliesen Einbringung von Drainagemörtel Verputzarbeiten an der Terrassenbrüstung Epoxidharz-Fugen herstellen Abdichtung der Terrassenerweiterung Montage der Glasbrüstung Verputzen und Streichen des neuen Balkongeländers Fliesenverlegung auf der neuen Terrasse und der Treppenanlage Installation der LED-Beleuchtung an dem neuen Zugang zum Wohngebäude Beginn der Fliesenverlegung auf der Terrassenerweiterung Montage des neuen Schornsteins für den Kamin der Einliegerwohnung Anbringen des Sichtschutzes aus Holzlamellen Streichen von ausgewählten Fassadenbereichen mit einem anthrazitfarbenem Glitzerputz sowie Streichen der Garage und der Zufahrt zur Tiefgarage Montage und Installation der Außenbeleuchtung

Baubeginn bei der Erweiterung und Aufstockung eines Schulungszentrums im Raum Aschaffenburg…

Nachdem „raum in form– Innenarchitektur & Architektur“ Ende letzten Jahres den Auftrag für die Erweiterung und Aufstockung eines Schulungszentrums im Raum Aschaffenburg übernommen hatte und zunächst mit der Grundlagenerarbeitung, den Konzeptplanungen sowie den Visualisierungen für die Neukonzeptionierung und Erweiterung des Schulungszentrums beauftragt wurde, begann das raum in form– Projektteam wenige Tage nach der Auftragserteilung zunächst mit der Konzeptplanung. Bei einer ausführlichen Besprechung mit der Geschäftsleitung des Auftraggebers und dessen internen Projektteam, konnten die zahlreichen Wünsche und Anforderungen der Bauherren aufgenommen, ausführlich erörtert und anschließend protokolliert werden. Durch das anschließende Konzept-Brainstorming konnte das raum in form-Projektteam mehrere kreative und individuelle Ansätze zu den gewünschten Neubaumaßnahmen für die Erweiterung des Schulungszentrums in Bezug auf die Fassadenerscheinung, die innenarchitektonische Ausarbeitung und Gestaltung sowie für die Terrassengestaltung entwickeln. Bei der vom Auftraggeber gestellten Aufgabenstellung galt es, nicht nur die bestehenden Räumlichkeiten neu zu konzeptionieren, auch die gesamte Architektur des Gebäudes hinsichtlich der gewünschten Aufstockung und Erweiterung wurde von raum in form- Innenarchitektur & Architektur neu durchdacht und konzeptioniert. Für die im Anschluss an das Brainstorming erarbeiteten Konzeptvarianten wurden verschiedene Visualisierungen erarbeitet, um das Vorhaben den Bauherren räumlich spürbar „erlebbar“ zu machen. Die im Rahmen der Neukonzeptionierung der bestehenden und zukünftigen Räumlichkeiten entwickelte ganzheitliche Ausstattungsplanung, sieht dabei innovative und nachhaltige Materialien im Boden-, Wand- und Deckenbereich vor. Die ersten beiden Visualisierungen des Projekts stellen die zukünftigen Bürobereiche der Geschäftsführung in zwei unterschiedlichen Ausarbeitungen dar. Beide Varianten der Bürobereiche zeichnen sich durch die Inszenierung mithilfe des natürlichen Lichteinfalls aufgrund der angedachten raumhohen Verglasung aus. Dies ermöglicht von den Bürobereichen Blickbezüge auf die neu geplante Dachterrasse und die Grünbereiche, wodurch sowohl die Arbeit an sich wie auch die Persönlichkeit dahinter im Austausch mit den Elementen, die sie umgeben, respektiert werden. Eine umlaufende Raumpsychologie ermöglicht es zudem, alle Räume je nach Jahreszeit über den Innen- oder Außenraum zu erschließen. Die Bodengestaltung zeigt die durch die Bauherrschaft gewünschte Teppichstruktur und einen homogenen Terrassenaustritt aus Fliesen in Holzoptik. Die angedachte Holzdecke in Sichtqualität, in Kombination mit warmen Cremetönen an den Wänden und den ausgesuchten Teppich am Boden, erzeugen eine spannende und dennoch ruhige Arbeitsatmosphäre und spiegeln die eingesetzte Holzfliese zukünftig über das Element der Decke. Komplettiert durch den Einsatz grauer und orangener Akzentfarben im Einrichtungsbereich, wird eine seriöse Geschäftigkeit in das Erscheinungsbild eingebunden. Die partiell abgehängte Decke beherbergt zudem die notwendige Lüftungs- und Klimatechnik und besticht mit dem umlaufenden Einsatz einer indirekten Beleuchtung. Das in der Planung von raum in form eingesetzte Mobiliar beinhaltet einen höhenverstellbaren Schreibtisch, ein modulares Stauraumsystem mit Whiteboards bzw. einsetzbaren Monitorsegmenten, angepasst an das bestehende „Corporate- Design“ und das zukünftig gewünschte Farbschema des Unternehmensauftritts. Auch die Proportionen der Modulelemente wurden auf alle wichtigen Bezüge im Raum abgestimmt, ohne dabei an Funktionalität einzusparen und erscheinen in ihrer Materialvarianz auf den Betrachter als collagenartige Anordnung mit einer Materialität als matte oder glänzende Oberfläche, um den Effekt zu verstärken. Die weiteren Visualisierungen stellen zwei unterschiedliche Zonen dar, welche dennoch als Einheit zu betrachten sind. Auch in dem Konferenzbereich mit angrenzender Teeküche erscheint der Teppich in Kombination mit der angedachten Sichtholzdecke und partieller Abhängung als repetitive Gestaltungselemente, wodurch das Gesamtkonzept in seiner visuellen Wahrnehmung gestärkt wird. Auch hier sind die Blickbezüge in den Außenbereich gewährleistet, auch wenn sich der Raum erst im hinteren Bereich öffnet, da die abgehängte Decke in seiner linearen Ausführung den Eintretenden geradezu durch den Raum begleitet. Die genannten Zonen können aufgrund der funktionalen Ansprüche durch ein mechanisches Wandsystem getrennt werden, wobei die Raumteiler in dem hinteren Schrankbereich der Teeküche untergebracht werden. Zwei rollbare Konferenztische ermöglichen zudem eine flexible Nutzung des Raumes und bieten ausreichend Platz für acht bis zwölf Personen. Die eingesetzte Akzentbeleuchtung ermöglicht ein repräsentatives Auftreten bei Besuchen von Kunden und Geschäftspartnern. Die Teeküche enthält alle notwendigen Einbauten und wird im Mittelsegment gestalterisch aufgelockert durch den Einsatz von Holzablagen mit einer natursteinartigen Struktur im Hintergrund, während die Beschläge vertikal angedacht wurden. Die Natursteinoptik erscheint ebenfalls im Bereich der Hochstühle als Arbeitsplatte der Teekücheninsel. Bei der durch die Erweiterung und Aufstockung entstehenden großzügigen Dachterrasse, ging es bei der Konzeptionierung auch um eine Kontrastierung der kühlen Blechfassade zu den warmen Holzelementen. Dabei standen im Vordergrund zunächst zwei Überlegungen: Wie kann der Bestand respektiert werden und was braucht der Mensch, der in diesem Gebäude arbeitet? Der Bestandsbau zeichnet sich durch den überwiegenden Einsatz von Glas, Stahl, Putz und Blech aus, welches besonders in der Architektur des Gebäudes aufgegriffen wurde. Eine Holzfassade im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens würde an dieser Stelle nicht mit dem Objekt harmonieren, wodurch sich für eine Blechverkleidung entschieden wurde- die gesamte Aufstockung des Gebäudes wird nachhaltig in Holzbauweise ausgeführt.Die auf der Dachterrasse spielerisch eingesetzten Sonnensegel in Kombination mit den eleganten flügelartigen Sonnenschirmen lockern die ansonsten klar gegliederte Fassadenwahrnehmung spürbar auf. Auch das individuell geplante Sitzelement über einen Großteil der Brüstungslänge hinweg mit integrierter Begrünung, vereint den Gedanken einer verspielten Ordnung und schafft auf der Dachterrasse neben dem Besprechungstisch und der losen Bestuhlung ein weiteres Aufenthaltsangebot. Eine einmalige Atmosphäre mit spannenden Blickbezügen, einem natürlichen und geradezu spektakulären Lichteinfall, sowie die Vereinbarkeit des Menschseins mit der eigenen Berufung als räumliches Ereignis, machen dieses Projekt zu etwas ganz Besonderem.

Ein grünes Wohnzimmer – raum in form plant einen Erlebnisgarten

Im Oktober des letzten Jahres erhielt „raum in form– Innenarchitektur & Architektur“ die Anfrage, einen Garten umzuplanen. Für die Bauherrin war es besonders wichtig, aus dem verwilderten Garten ein spannendes Erlebnis zu machen. Zudem musste für den Zugang ins Haus eine neue Lösung gefunden und neue Stellplätze für die Autos geschaffen werden. Des Weiteren sollen die Fassaden begrünt werden, was auch als natürlicher Sonnenschutz verstanden werden kann. „raum in form“ stellte sich dieser Herausforderung und begann unmittelbar nach der Auftragserteilung mit den Planungen. An die Stelle der einläufigen Treppe zur Haustüre soll eine von drei Seiten begehbare, dreistufige Deckkonstruktion rücken, die gleichzeitig als verbindendes Element fungieren soll. Diese Deckkonstruktion verbindet die Haustür frontseits mit der Straße.Auf der linken Seite verbindet die Konstruktion den Eingang mit den Stellplätzen, wobei einer der Stellplätze von einem vollbegrünten Carport geschützt wird, welcher an der Westseite des Hauses auch als Schattenspender fungiert. Auf der rechten Seite verbindet die Deckkonstruktion den Eingang mit dem Zugang in den Garten, welcher eintretenden Personen zunächst mit einem aus Hochbeeten bestehenden Nutzgarten begrüßt. Von hier aus führt der Weg weiter in den Garten, wo die Kinder, frei nach dem Motto „play along the way“, auf eine Spielwiese treffen, auf der sie sich austoben können. Das Spielfeld mündet in einem Zugang zur großzügigen Terrasse. An der Süd- Ostseite kann der Garten durch einen Nebeneingang betreten werden, von hier aus führt ein Weg, welcher ein Flussbett imitiert. Dieser Weg führt einen Besucher in eine Sitzkuhle mit einer Feuerschale. Der Feuerplatz kann auch als Partylocation genutzt werden. Von hier aus kann zudem das Deck betreten werden, welches nun bündig auf dem Niveau des Wohnzimmers liegt.Die Bauherrin wünschte sich weiterhin eine neue Lösung für den Zaun, da dieser im jetzigen Zustand keinen Sichtschutz und somit keine Privatsphäre bietet. Auch soll es den Kleinkindern erschwert werden, über die Zaunanlage klettern zu können. „raum in form“ löste dies so, dass an die Stelle des jetzigen Zaunes ein stufenweise ansteigender Zaun aus Weidenzweigen rücken soll.Insgesamt machen die verschiedenen Elemente dieses Gartens ihn zu einem vielfältigen, spannenden und verbindenden Erlebnis – im wahrsten Sinne des Wortes- zu einem grünen Wohnzimmer.

Fertigstellung der Konzeptplanungen für die Modernisierung und die energetische Sanierung eines Einfamilienhauses bei Walldorf…

Nachdem „raum in form– Innenarchitektur & Architektur“ im letzten Jahr mit der Grundlagenerarbeitung, Aufmaßplanung und Konzeptplanung beauftragt wurde, war es eine der größten Herausforderungen bei der Neukonzeptionierung des in den 1970-er Jahren erbauten Wohnhauses, die Bestandsstruktur sinnvoll aufzugreifen und durch kleine wenige Eingriffe zu optimieren. Bei der ersten Begehung des Gebäudes wurde deutlich, dass eine Umfunktionierung der Räume wie z. B. des großräumigen, dunklen Verteilerflurs, welcher aus heutiger Sicht unter dem Aspekt modernen, zeitgerechten Wohnens zu viel Wohnfläche einnimmt, die Grundlage für die weitere Planung darstellen sollte. Die Räume stehen derzeit in keinerlei Austausch zueinander und sind einzeln für sich geschlossene Bereiche, die verbindenden Elemente fehlen. Ein großes Verbesserungspotential wurde vom „raum in form Team“ in der Aufhebung der kleinteiligen Aufteilung der Räume gesehen. Ziel der Neukonzeptionierung und der geplanten Umbaumaßnahmen soll eine optimierte Raumpsychologie mit einer großzügigen Grundrissgestaltung und ein verbessertes Wärmeenergiekonzept sein. Ein farblich und materialtechnisch stimmiges und durchgehendes Konzept soll die Räumlichkeiten nach dem Umbau und der Modernisierung verbindend „umschließen“ und dadurch neue wohnliche und behagliche Qualitäten schaffen. Bei der Konzepterstellung wurde bei der Materialauswahl auf warme und gesättigte Töne wie gebeizte Eiche und natursteinfarbene Ausstattungselemente Wert gelegt. Die neutralen gemütlichen Basisfarben werden durch Farbakzente in Stoffen und Fliesen in tiefen Grüntönen aufgelockert. Mithilfe von „raum in form– Objekteinrichtungen“ und der umfangreichen Produktauswahlmöglichkeiten der Handelspartner wurde ein besonderes Augenmerk auf die Wandgestaltung gelegt. Fokuswände, die mit Lamellen, Leisten und stilvollen Fliesen „bespielt“ werden, ziehen sich als Leitfaden durch beide Geschosse und erzeugen ein spannendes Spiel aus einer klassisch modernen Gestaltung und abwechslungsreichen Akzenten. Zur Optimierung der räumlichen Anordnung wurde der Bestand auf Funktion und Nutzen im gemeinsamen Austausch analysiert. Festgestellt wurde eine Fehlplatzierung des Gäste-WCs und des Badezimmers, sowie die Überdimensionierung des Flurbereichs und eine beengende Koch-, Ess- und Wohnsituation. Im Zuge der von „raum in form– Innenarchitektur & Architektur“ vorgenommenen Analyse des Bestands wurde anschließend im Rahmen der Neukonzeption herausgearbeitet, welche Änderungen den jeweils besten Kosten-Nutzenfaktor bieten und mit welchen Mitteln diese umgesetzt werden können. Ergeben hat sich aus den zwei verschiedenen Konzeptvarianten, die Auflösung der im Bestand bestehenden Anordnung des WCs und dem Badezimmer. Durch die Versetzung der beiden Räume wurde in der finalen Konzeptplanung eine zukünftig bessere Raumnutzung erzeugt, der WC-Vorraum wird dabei dem Badezimmer zugeordnet. Ein innenliegendes Gäste-WC nahe dem Hauseingang ermöglicht einen besseren Zugang für Gäste und durch die verlegte Erschließung des Badezimmers ist eine „en suite“-Lösung für das Master-Schlafzimmer möglich. Bei dieser Raumteilung muss kein Bestandsfenster verschoben werden und das Hauptbadezimmer erhält eine weitere Tageslichtquelle. Die neu geplante Küche erstreckt sich mitsamt des Küchenblocks über die Räumlichkeiten hinweg und öffnet sich in den großzügigen Essbereich. Durch den Abbruch einer Innenwand entsteht eine geräumige Kochlandschaft mit Platz für das gemeinsame Kochen und für gesellige Abende, welche künftig im Herzen der ersten Etage des Hauses stattfinden werden. Der an das Esszimmer anschließende Wohnbereich wird durch einen neu inszenierten Rundbogen erschlossen. Die Möblierung ist frei auf die große Glasfront zum Garten ausgerichtet. Der alte Heizofen wird durch einen modernen Kamin ersetzt, welcher sich durch das integrierte Lowboard und die Wandgestaltung mit der Raumkonzeption verschmilzt. Geplant ist eine umlaufende Kassettierung der Wände durch Zierleisten, diese rahmen den Raum ein und erzeugen ein einheitlich elegantes Ambiente. In Szene gesetzt werden diese Raum-charakteristischen Elemente durch die auf Grundlage der Konzeptplanung erstellten Beleuchtungsplanung, welche sich durch ein harmonisches Spiel aus direkter und indirekter Beleuchtung zusammensetzt und individuell auf die einzelnen Bereiche eingeht. Um die Vertiefungsbereiche ausführlicher Planen und darstellen zu können, wurden im Zuge der Konzeptplanung, Innenraumansichten angelegt. Mithilfe dieser Darstellungsmöglichkeit konnten Details für die Wandgestaltung festgelegt werden. Im Dachgeschoss ist eine Wohneinheit zu Vermietungszwecken geplant- wichtig hierbei war es, den bisher ungenutzten Dachraum mit in das Konzept zu integrieren, so dass mehr Wohnraum geschaffen wird. Eine besondere Herausforderung stellten im Dachgeschoss die Wandschrägen dar, welche den gegebenen Wohnraum zu sehr verkleinern- eine präzise Ausrichtung der Funktionen und Einrichtung ist deshalb unabdingbar. Im ausführlichen Brainstorming entstand die Idee der Neuzonierung des Verteilerflurs im Dachgeschoss und die Versetzung einer Innenwand, somit konnte auch hier ein großzügiger Bereich zum Essen, Arbeiten und Entspannen geschaffen werden. Angelegt an den Bestand werden zwei Rundbögen eingesetzt, um den Raum noch weiter zu öffnen und ein offenes Wohnkonzept zu schaffen. Die Materialauswahl findet sich in der Wohnung, die der Vermietung zugeführt wird, in einer reduzierten Form wieder, um ein einheitliches Erscheinungsbild im gesamten Haus zu erzeugen und trotzdem budgetfreundlich zu agieren.

Fertigstellung der Konzeptplanungen für die Neukonzeptionierung und den Umbau einer alten Tabakscheune zu einem großzügigen Wohnhaus im Raum Mannheim…

Nachdem „raum in form– Innenarchitektur & Architektur“ im September dieses Jahres mit der Grundlagenerarbeitung, der Übernahme der vorhandenen 3D- Vermessung und den Konzeptplanungen für die Neukonzeptionierung und den Umbau einer alten Tabakscheune in Mannheim beauftragt wurde, begann das Projektteam wenige Tage nach der Auftragserteilung zunächst mit einer ausführlichen Sichtung des Objekts und der Einpflegung der sogenannten 3D-Punktwolke. Bei der ausführlichen Begehung vor Ort konnten die zahlreichen Wünsche und Anforderungen der Bauherren durchgesprochen und anschließend protokolliert werden. Durch das anschließende Konzept-Brainstorming konnte das raum in form-Projektteam mehrere kreative und individuelle Ansätze zu den gewünschten Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen in Bezug auf die innenarchitektonische Ausarbeitung entwickeln. Die im Anschluss erarbeiteten Konzeptvarianten als weitere Besprechungsgrundlage wurden den Bauherren nur 8 Wochen nach der Auftragserteilung in einer umfangreichen Konzeptvorstellung dargelegt, um daraufhin das Finalkonzept erstellen zu können. Für das zukünftige Wohnhaus wurden pro Geschoss zunächst zwei unterschiedliche Konzepte erarbeitet, welche sowohl den Bestand respektieren, diesen in einzelnen Teilbereichen bewusst inszenieren und dennoch durch einen modernen Ansatz und neuesten Ausführungsstandards geprägt sind. Die Erdgeschossvarianten zeichnen sich besonders durch die geplanten Sichtachsen zum Poolbereich und dem Bestandsmauerwerk an der Giebelflanke sowie der weitläufigen Raumpsychologie aus. Für ein homogenes Gesamtkonzept wurde im Innenbereich ein weiß gekalktes Eichenparkett angedacht und kann im Außenbereich durch das raum in form-Lieferantennetzwerk mit stimmigen Fliesen in Holzoptik aus italienischer Produktion komplettiert werden. Die Bauherren begehen das Objekt über die Gartenseite, während der Besuchereingang zur Hofseite an Stelle des Bestandstors durch eine wandbündige Pivot- Tür eingegliedert wurde, wodurch die Garderobenzonen und Gehwege von beiden Längsseiten des Objektes zoniert werden. Anschließend wurde die Erschließung als Grundlage für alle weiteren Raumabfolgen angedacht, welche ebenfalls in beiden Konzepten als skulpturale, multifunktionale und technisch anspruchsvolle Kragarm- bzw. Faltwerktreppen zu verstehen sind. Die Funktionsräume wie das Kühlhaus, der Hausanschlussraum und das Gästebad wurden jeweils in den lichtarmen Bereichen des Objektes integriert. Der Wohnbereich wurde im ersten Konzept von dem Ess- und Kochbereich separiert, da dieser überwiegend abends genutzt wird und in dieser Zone daher ebenfalls weniger Tageslicht benötigt wird. Zudem ist der Küchenbereich von den Bauherren als Lebensmittelpunkt definiert worden, wodurch von den zahlreichen Sitz- und Arbeitsgelegenheiten aus der Gartenblick ermöglicht werden sollte. Weiterhin ist in der ersten Variante ein innenliegender Gartenbereich angedacht worden, mit einer geschossübergreifenden Verglasung zur thermischen Entkopplung und Erhalt des Bestandsmauerwerks an dieser Stelle. Somit erhält auch der Wohnbereich einen „Blick ins Grüne“ mit Balkonplattformen und inkludiert die vereinzelten Lichtöffnungen, welche ein einmaliges Licht- und Schattenspiel erzeugen. Neben den Funktionsräumen wie dem Hauswirtschafts- und dem Arbeitsbereich, beherbergt das Obergeschoss einen eingeschobenen Kubus durch die Dachfläche, welcher den Master-Bedroom mit Ankleide und integrierter Teeküche fasst. Der Kubus ist als eingeschossiges Element zu verstehen, wodurch im Innenbereich in Kombination mit dem Dachgeschoss eine Höhenvarianz entsteht und eine Spannung zwischen „hoch und niedrig“ sowie „Enge und Weite“ erzeugt wird. Der neu konzeptionierte Anbau im Erdgeschoss dient dem neuen Einschub als Auflager und ermöglicht zudem eine großzügige Dachterrasse mit Blick über den gesamten Garten- und Poolbereich. Die genannten Lichtöffnungen werden mit LED- Leuchten inszeniert, um dem Gesamtkonzept einen weiteren „eye-catcher“ hinzuzufügen. Die erste Konzeptvariante schließt im Dachgeschoss mit einem Kinder- und Gästezimmer sowie gemeinsamen Badezimmer ab. Die zweite Konzeptvariante stand zunächst in starker Konkurrenz zur ersten Ausarbeitung, da die Bauherren den Innengarten als absolutes „must-have“ kenntlich machten. Somit hat das raum in form– Planungsteam sich intensiv mit Alternativvorschlägen auseinandergesetzt und die Idee einer musealen Galerie- und Raumgliederung entwickelt, welche auf Wunsch die Begrünung im Treppenpodest ebenfalls integrieren oder als Plattform für zum Beispiel Weintastings genutzt werden könnte. Durch den neu gewonnen Platz konnten Wohn-, Koch- und Essbereich nun als Einheit betrachtet und mithilfe einer großzügig abgehängten Lichtvoute dennoch zoniert und behaglich gestaltet werden.   Über die angedachte Galeriesituation mit großzügigem Luftraum und der Erschließung an dieser Stelle gelangen die Bauherren zum Masterbereich, wobei der eingeschobene Kubus nun vergrößert wurde, um die gesamte Ankleide integrieren zu können. Sowohl vom Schlafzimmer als auch vom Badezimmer aus wurden Sichtachsen auf den Bestand und in Richtung des Luftraums ermöglicht.   Das Kinderzimmer mit eigenem Bad und der Hauswirtschaftsraum wurden in den hinteren Objektbereich verlegt und mithilfe von großzügigen Verglasungen aufgewertet. Auch an dieser Stelle wurden in Kombination mit dem Dachgeschoss verschiedene Höhenniveaus ausgebildet, wobei der Kubus erneut eingeschossig mit Raumdecke zu betrachten ist, da das im Dachgeschoss befindliche Arbeitszimmer nach Rücksprache mit den Bauherren nun ohne Raumdecke ausgebildet werden soll und über dem Masterbad positioniert wurde und das danebenliegende Gästezimmer wiederum vollständig eingehaust zu verstehen ist. Im Anschluss an die Zwischenbesprechung beider Konzeptvarianten konnten die Bauherren Prioritäten, Änderungen und neue Entwurfsideen kommunizieren, wodurch zielführend der Weg zur Finalisierung der Raumabfolgen geebnet wurde. Die Kragarmtreppe hatte die Bauherren in der Variation des Konzeptes 2 zusammen mit der musealen Galerie und dem Podestaufbau überzeugt und sollte in Harmonie mit partiellen Grünbereichen entwickelt werden. Galerie und Innengarten wurden nun als ein Element betrachtet und dementsprechend ausgearbeitet. Der innenliegende Gartenbereich wurde im Finalkonzept durch ein Podest mit einer „Living Wall“ in Form einer Grünwand inklusive Sitzecke und einem drehbaren Kamin ausgebildet, welcher sowohl für den Sitzbereich auf dem Podest unterhalb der Galerie als auch für den Wohnbereich genutzt werden kann. Zudem kann die „Living Wall“ optimal als Holzlager genutzt werden. Die Funktionsräumen verblieben in den lichtarmen Bereichen des Hauses, wenn sie auch in einer neuen Anordnung angedacht wurden und zudem einen Panikraum beherbergen. Wie in der Konzeptvariation 1 ist nun der Wohnbereich vom Ess- und Küchenbereich durch ein trennendes Wandstück separiert, wenn diese auch im Gegensatz zu Konzept 1 etwas schmaler wurde und kleinere Auswirkungen auf den Küchenbereich zu bedenken waren. Ein weiteres Highlight des Poolbereichs stellt der überdachte Außenraum dar, welcher die Pooltechnik, den Geräteraum sowie ein Duschbad und die von den Bauherren gewünschte Außendusche beherbergt. Die Außendusche ist in diesem Falle ein „eye-catcher“, da sie durch ein Dachflächenfenster eine sakrale Beleuchtung erhält, von Wandscheiben umgeben ist und somit Blickbeziehungen zum Nachbarn entfallen. Das umgeplante Obergeschoss zeichnet sich, wie auch in den ersten beiden Konzepten, besonders durch den eingeschobenen Kubus aus. Das angedachte Kinderzimmer soll vorläufig als Sportbereich genutzt werden und durch die Anbindung eines

„raum in form- Innenarchitektur & Architektur“ auf der Internationalen Möbelmesse Köln 2024…

Vom 14. bis zum 18. Januar 2024 traf sich in Köln die internationale Design- und Möbelszene, um die Neuheiten zahlreicher internationaler und renommierter Möbelhersteller zu erleben, gemeinsam neue Ideen auszutauschen und Inspirationen zu sammeln – ganz im Sinne des neuen Leitthemas der IMM 2024 “Connecting Communities”. Wo zeigen sich die Einrichtungstrends von morgen als Erstes? Zur internationalen Einrichtungsmesse „imm cologne“ in Köln präsentierten sowohl die etablierten großen Möbelhersteller als auch Trendsetter und kreative Newcomer die Innovationen des kommenden Jahres. Die Messe bot eine Vielzahl an Inspirationen für die neuesten Trends und die neue Einrichtungssaison. Dieses Jahr beteiligten sich auf einer Ausstellungsfläche von 137.000 m² rund 750 ausstellende Unternehmen aus 42 Ländern. Darunter befanden sich 110 Aussteller aus Deutschland sowie 640 Unternehmen aus dem Ausland. Die „imm cologne“ zeigte auch in diesem Jahr wieder inspirierende und kreative Wohnideen von Innovationstreibern, Marktführern und Brands und lieferte zahlreiche neue Impulse für die Innenarchitekten und Architekten von raum in form. Neben den neuesten Trends und Produktinnovationen von rund 750 Ausstellern überzeugte die neu konzipierte Messe dieses Jahr mit vielfältigen Event-Highlights, die getreu dem Motto „Connecting Communities“ gezielt den Austausch zwischen den Messeteilnehmenden förderten. Die diesjährige Einrichtungsmesse traf damit den Nerv der Zeit und setzte einen wichtigen Meilenstein in der weiteren Entwicklung der Messe. 1. Eine mutige, kühne und starke Formgebung war vor allem in der Gruppe der Loungemöbel gezeigt worden. Organisch geformte Sitzskulpturen mit haptisch gestylten und super-soften Bezugsstoffen wurden bei vielen Firmen ergänzend zur Standardkollektion aufgenommen. 2. Kräftige Polsterstoffe, stark texturierte Sitzauflagen und eine angenehm weiche Haptik der Stoffe für die Lounge- und Sitzgarnituren sind in dieser Saison im Fokus und wurden auch bei den gängigen Brands aufgenommen und im starken Kontrast mit den bekannten Klassikern kombiniert. 3. Vor allem bei den führenden Holzmöbel-Herstellern wurden die typisch minimalistischen Formensprachen und das geradlinige, nordische Formenvokabular gerne mit innovativen Holzzapf-Verbindungen mit eleganter Hardware und Designer- Schließmechanismen ergänzt. Dabei wirken nun auch die bekannten Designer Serien in der Holzkategorie technisch verfeinert, benutzerfreundlich aufgewertet, wie auch visuell weiterentwickelt. Bei einigen Stauraummöbeln werden auch neue Plattenmaterialien in Fliesenoptik verwendet-diese verleihen den Möbelobjekten eine monolithische, rationale und coole Ausdruckskraft. Weitere erkennbare Tendenzen: Auch die Grenzen zwischen Wohnräumen lösen sich immer weiter auf- das „Home“ ist heute auch „Office“, das Bad zugleich auch „Spa“, die Küche wird zum “Indoor Garden” und der Garten zum “grünen Wohnzimmer”. Aussteller der „imm cologne“ stellten neue Ideen und Lösungen für diese Grenzverschiebungen vor, sie reichen von multifunktionalen Möbeln für Wohn- und Arbeitsräume über wetterfeste Sofas für drinnen und draußen bis hin zur modularen Einrichtung, die sich je nach Platz und Budget flexibel zusammenstellen lässt. Ein bestimmendes Thema der Messe wird auch das nachhaltige Wohnen bleiben, so beschäftigt sich die Einrichtungsbranche zurzeit verstärkt mit Produktkreisläufen. Um die Nutzung und Lebensdauer von Möbeln zu optimieren, werden deren Komponenten recycelt oder neu überdacht. Auf den Markt kommen daher vermehrt kreislauffähige Tische, Stühle und Sofas aus wiederverwendeten Reststoffen oder Bio-Materialien. Für Orientierung bei der Wahl nachhaltiger Möbel sorgen Umweltzertifikate, die neben ökologischen Faktoren auch Aspekte wie die Wohngesundheit in den Fokus nehmen. Themen wie Nachhaltigkeit, Kreislauffähigkeit und Langlebigkeit beeinflussen auch die Farb- und Formgebung aktueller Möbelkollektionen. Natürlich wirkende Farbtöne wie Algen- oder Erdfarben liegen im Trend. Hierzu trägt unter anderem die Verwendung natürlicher Pigmente bei. Ebenso beliebt sind natürliche oder der Natur nachempfundene Materialien sowie eine üppige Ausstattung der Wohnung oder des Hauses mit Grünpflanzen. Weiche und organisch inspirierte Formen in der Möbelgestaltung runden diese neue Natürlichkeit in der Einrichtung ab. In unsicheren Zeiten sehnen die Menschen sich nach Rückzug und Geborgenheit. Eine beruhigende und taktile Gestaltung fördert ein entspanntes Wohnen. Sinnlich ansprechende und haptisch angenehme Stoffe, Muster und Texturen sind daher ebenfalls ein neuer Einrichtungstrend. Dazu passen Holz, Leder und Naturstein, die sich vermehrt auf Möbeloberflächen finden. Ausladend üppige Polstermöbel bieten Komfort und Nestwärme- so entstehen Räume, die Erdung und Verbundenheit ausstrahlen. Dem aktuellen Lebensgefühl entspricht zugleich ein Wunsch nach Einfachheit. Das äußert sich heute unter anderem in einer Verschlankung der Einrichtung. Neue Möbel machen das Weglassen zum Prinzip. Grazile und minimalistische Stühle, Tische und Sofas finden dank kompakter Maße und reduzierter Formen überall Platz. Minimalistisches Design steht dabei genauso für Zurückhaltung wie für Zeitlosigkeit. Ein willkommener Nebeneffekt ist das Einsparen von Ressourcen, auch wenn die Ausführung durchaus etwas edler sein darf. Die eigenen vier Wände sollen aber auch fröhlich und lebendig sein. Im Kontrast zur gedeckten Farbwelt vieler neuer Wohnkollektionen stehen daher kräftige Farbtöne, die heute munter über die Einrichtung verteilt werden. Sessel und Sofas in leuchtendem Rot, Gelb oder Grün heben sich ab und setzen eigene Akzente. Diese Tendenz entfaltet sich im gesamten Interior, selbst in Küche und Badezimmer. Knallige Farben und ungewöhnliche Formen sorgen hier für eine positive Atmosphäre. Das erkennbare Leitthema der diesjährigen Messe war „Connecting Communities“. Es erwies sich als entscheidender Erfolgsfaktor. Mit dem daraus abgeleiteten Konzept „The Circles“ wurde der gemeinschaftliche Ansatz durch eine Vielzahl verbindender Content- und Eventformate auf der Messe erlebbar gemacht. Die kreisrunden Eventflächen erstreckten sich über die gesamte Messe und fungierten als zentrale Treffpunkte für die Teilnehmenden. Veranstaltungshighlights der diesjährigen Einrichtungsmesse Zu den Veranstaltungshighlights des übergreifenden Messekonzepts gehörte der in Zusammenarbeit mit VDM und BVDM organisierte imm cologne Summit. Der Kongress beleuchtete die Perspektiven der Einrichtungsbranche und zeigte den Teilnehmenden Wege auf, sich erfolgreich für die Zukunft zu rüsten. Einblick in die Zukunft des Interior-Designs gewährte auch der Designwettbewerb Pure Talents Contest, der zum 20. Mal aufstrebende Talente feierte und mit einer Rekordzahl von über 1000 Einreichungen seine hohe Relevanz für junge Kreative bewies. Im Fokus der Designs stand die Auseinandersetzung mit nachhaltigen Materialien und zirkulären Produktkonzepten. Ressourcennutzung in den Mittelpunkt. Zusätzlich bereicherten renommierte Designstudios und bekannte Influencer die Messe mit kunstvollen Installationen. Diese kreativen Elemente schufen eine inspirierende Atmosphäre. Mit den Messesegmenten Pure, Home und Sleep deckt die imm cologne das gesamte Spektrum der Einrichtungswelt ab und ist damit das angebots-vielfältigste globale Fachbesucherevent für Interior-Professionals.Um den Besuchern die Orientierung zu erleichtern und die optimal positionierten Aussteller leicht zu finden, hat das Messe-Team die imm cologne in drei Messeschwerpunkte eingeteilt, die am jeweiligen Sortiments-Charakter ausgerichtet waren.

Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts der Neukonzeptionierung, des Ausbaus und der Neu-Einrichtung eines Firmensitzes im Raum Darmstadt…

Nachdem „raum in form–Innenarchitektur & Architektur“ mit der Grundlagenerarbeitung, den Konzeptplanungen, der Ausarbeitung von Material-, Produkt- und Farbvorschlägen sowie mit der Kostenschätzung für die Modernisierungsmaßnahmen beauftragt wurde, begann das dreiköpfige Projektteam unter der Leitung der Diplom-Ingenieurin für Innenarchitektur Kerstin Bertz- Helmbrecht wenige Tage nach der Auftragserteilung mit den Konzeptplanungen, welche auf Grundlage des vor Ort genommenen Aufmaßes sowie mehreren gemeinsamen Abstimmungsgesprächen mit der Geschäftsleitung des Auftraggebers erstellt wurden. Zunächst wurden in einem gemeinsamen Konzept-Brainstorming des Projektteams mehrere kreative und individuelle Entwürfe erarbeitet, die im weiteren Verlauf unter Berücksichtigung der zukünftigen Nutzungsanforderungen und der Arbeitsstättenrichtlinien-Verordnung konkretisiert wurden. Im Verlauf der Konzeptplanung wurden insgesamt drei unterschiedliche Grundriss-Konzeptionen entwickelt und dem Auftraggeber vorgestellt, der sich dann nach Abstimmung mit den Mitarbeitern und den Gesellschaftern des Unternehmens für die von raum in form entwickelte “Open Space”- Variante entschied. Die Offenheit der „Open Space“- Grundriss-Konzeptionen wurde zusätzlich mit einzelnen privaten „Cubes“ kombiniert, die den Mitarbeitern ermöglichen, ungestört und in Ruhe zu arbeiten und zu telefonieren. Außerdem wurde das von raum in form-Objekteinrichtungen neu konzipierte, moderne Einrichtungsmobiliar so positioniert, dass in Kombination mit flexiblen Schallschutzelementen eine raumtrennende Wirkung erzielt wird. Die Flächen der „Open Space“- Nutzung wurden in Verkehrs-, Nutzungs- und Verweilbereiche zoniert, sodass die Raumstruktur optimal genutzt werden kann und den Bedürfnissen der Mitarbeiter entspricht. Der offene Grundriss wird durch Rückzugsmöglichkeiten wie Kurz-Meetingpoints, Kreativräume, Besprechungsräume, abschließbare Büros und Cubes ergänzt und durch Glaselemente akustisch getrennt. Der Bereich für die Geschäftsleitung mit angrenzendem Büro für die Assistenz der Geschäftsleitung sowie einem zwischen den Geschäftsleitungs-Büros positionierten Besprechungsraum, wurde durch den Einsatz von Glaselementen zum einen offen und zum anderen durch eine Teil-Folierung der Glaswände so gestaltet, dass wichtige Gespräche oder Konferenzen auch diskret abgehalten werden können. Im weiteren Verlauf des Bauvorhabens wurden durch das Projektteam unter Leitung der Innenarchitektin Kerstin Bertz- Helmbrecht sämtliche Ausführungsplanungen wie z. B. für die komplett zu erneuernden Elektroinstallationen, erstellt sowie die Ausschreibung und Vergabe der Bauleistungen sowie für die Lieferung der kompletten Einrichtung durchgeführt. Nachdem Anfang des vergangenen Jahres die Konzeptplanungen, die Ausarbeitung von Material-, Produkt- und Farbvorschlägen sowie die Erstellung einer umfassenden und detaillierten Kostenschätzung abgeschlossen waren, erfolgte im Anschluss die Erstellung aller Ausführungsplanungen für sämtliche Gewerke wie z. B. für Rohbau, Trockenbau, Sanitär, Elektroinstallationen, Maler- und Verputzerarbeiten, Bodenverlegearbeiten sowie die Erstellung aller Leistungsverzeichnisse. Parallel wurden nach der jeweiligen Fertigstellung der einzelnen Ausführungsplanungen und Leistungsverzeichnisse von der raum in form- Bau und Sanierungsgesellschaft mbH ein Gesamtangebot für einen Großteil der auszuführenden Bauleistungen wie die Entkernung der Büroflächen, für den Rohbau, Trockenbau, Sanitär-, Maler- und Verputzerarbeiten sowie den Bodenverlegearbeiten erstellt. Der Auftraggeber entschied sich dann, diese Leistungen wie auch schon bei dem ersten Bauabschnitt der Modernisierung des Bürogebäudes, an die Firma raum in form- Bau- und Sanierungsgesellschaft mbH zu vergeben, die sämtliche Arbeiten mit eigenen qualifizierten Handwerkern ausgeführt hat. Die von dem raum in form- Projektteam erstellten Einrichtungsplanungen konnten ganzheitlich aus dem Herstellernetzwerk von raum in form- Objekteinrichtungen angeboten und geliefert werden. So konnte die Beleuchtung, das gesamte Büro-Einrichtungsmobiliar, der Fußboden, die Schallschutzelemente und Ausstattungsgegenstände dem Auftraggeber „aus einer Hand“ angeboten und geliefert werden. Derzeit laufen die Vorbereitungen für den dritten Bauabschnitt der Modernisierung und Neu-Einrichtung einer weiteren Büroetage, in der zukünftig eine Kantine als zentrale Anlaufstelle für alle Mitarbeiter untergebracht sein wird. Hierfür wurde der zukünftige Kantinenbereich in unterschiedliche Bereiche zoniert, wobei zwei vertikale und zwei horizontale Riegel zum einen die Verkehrszone und den Loungebereich und zum anderen die Küche mit Theke sowie den großzügigen Speisebereich beinhalten- dabei wurden die Grundrisse so konzipiert, dass die Fläche auch für alternative Nutzungen wie z. B. für Firmenevents, geeignet ist.

Fertigstellung der Konzeptplanungen und Einreichung der Bauvoranfrage für den Neubau einer exklusiven, großzügigen Villa mit Swimming-Pool, Pool-Haus, Wellness-Bereichen und Nebengebäuden in Mannheim…

Mitte 2023 hatte raum in form- Innenarchitektur & Architektur an einem Architektur-Wettbewerb, zu dem acht Architekturbüros eingeladen wurden, teilgenommen. Die Aufgabenstellung des Architektur-Wettbewerbs war, Konzeptplanungen sowie eine Machbarkeitsstudie für den Neubau einer exklusiven, großzügigen Villa mit Pool, Pool-Haus mit Wellness-Bereichen und Nebengebäuden in Mannheim zu erarbeiten. Ziel der Auftraggeber war, ihr persönliches „Last Home“ und „Traumhaus“ entwerfen zu lassen, in dem alle ihre Vorstellungen und Wünsche auf dem bereits vorhandenen großzügigen Grundstück in Mannheim umgesetzt werden können. Die Vorstellungen der Bauherren für ihr persönliches „Traumhaus“ waren dabei u. a. in allen Geschossen des Hauses, die durch eine große Galerie optisch verbunden sein sollten, ein weitläufiges Raumgefühl durch z. B. große, offene Bereiche mit hohen Decken zu haben und von einem großen, offenen Wohn- und Essbereich einen unbeeinträchtigten Ausblick über die Terrassen, den Swimming-Pool bis hin zu dem Pool-Haus mit Wellnessbereichen sowie in den großzügigen Garten des Grundstücks zu haben. Die Bauherren nahm hierfür zunächst mit acht Architekturbüros Kontakt auf, von denen nach ersten Gesprächen, in denen die Vorstellungen des Bauherrn kommuniziert wurden, drei Architekturbüros ausgewählt und beauftragt wurden, Konzeptentwürfe für das geplante Bauvorhaben zu entwickeln. Im Anschluss wurden von dem Projektteam unter der Leitung der Unternehmensinhaberin und Innenarchitektin Kerstin Bertz-Helmbrecht verschiedene Konzeptionen für die Architektur des Baukörpers sowie für sämtliche Innen- und Außenbereiche entwickelt und den Bauherren nur sechs Wochen nach der Beauftragung in einer ausführlichen Konzeptvorstellung präsentiert und erläutert. Die besondere Herausforderung im Hinblick auf die Planung war, dass sich derzeit auf dem Grundstück noch mehrere Baukörper, unter anderem eine alte Tabakscheune, befinden, die in den zu erstellenden Gesamtkomplex integriert werden sollten. Die Umgebung des Objekts ist geprägt durch langgezogene Grundstücke, die ursprünglich landwirtschaftlich genutzt wurden- in den letzten zwei Jahrzehnten wurden bereits mehrere sich auf den Nachbargrundstücken befindliche große Scheunen zu Wohnraum umgebaut oder auch neue Gebäude errichtet. Die von raum in form- Innenarchitektur & Architektur geplante Villa wird sich über die gesamte Breite des Grundstücks erstrecken und mit Terrassen zum Garten sowie einem Swimming-Pool mit angrenzendem Pool-Haus mit Wellnessbereichen ergänzt. Die Hauptkubatur des Neubaus, die Größe, Breite und Dachform, wird der Bestands-Tabakscheune entsprechen und durch einen austretenden Kubus zum Garten hin erweitert. Der Kubus erstreckt sich über zwei Geschosse und dient dem Erdgeschoss auch als Überdachung für die Terrasse. Im Dachgeschoss wird mittels dieses Kubus die Wohnfläche erweitert. Für den Haupteingang der Villa wird komplementär zum gartenseitigen Kubus ein weiterer Kubus errichtet, der sich über zwei Geschosse zieht- somit wird die Eingangssituation in Bezug auf den Windfang definiert. Die Grundidee des Entwurfs war, nach Eintritt durch die große Eingangstür durch den großen Wohn- und Essbereich durch die gartenseitig vollverglaste Fassade einen freien Blick über die angrenzende Terrasse und den 15 Meter langen Pool auf das Pool-Haus mit Sauna, Whirlpool und Fitnessbereich zu haben. So wird es ermöglicht, direkt vom Eingangsbereich die Weitläufigkeit und „Tiefe“ des Grundstücks zu erfassen. Im Erdgeschoss wird die freie Sichtachse gewährleistet, indem Schränke zur Unterbringung des alltäglichen Bedarfs beidseitig neben der Eingangstür platziert werden und somit nicht das Sichtfeld beeinträchtigen. Ein Gäste-WC ist in diesem Bereich ebenfalls vorgesehen. Die skulpturale Treppenanlage mit ihrem darunterliegenden, verglasten Weinkühlhaus flankiert seitlich den Eingangsbereich. Beim Betreten des Wohnraums öffnet sich dieser durch die Galerie in einen komplett verglasten Bereich mit sechs Metern Raumhöhe, in dem auch die Küche mit Kochblock, Essbar und angrenzendem Kühlhaus für Lebensmittel angeordnet ist. Der Esstisch, an dem 12 Personen Platz finden, ist in der Mittelachse des Hauses vorgesehen und bildet damit das Zentrum des Lebens mit Familie und Freunden. Ein Kamin ergänzt den Wohnbereich und sorgt für Behaglichkeit. Auf der Galerieebene des Wohnhauses sind mehrere Schlafzimmer mit Bädern und ein Arbeitsbereich geplant. Im Dachgeschoss befindet sich die Master-Suite mit angrenzendem Badezimmer und einer straßenseitig angeordneten, großzügigen Ankleide mit Hauswirtschaftsraum- von dem Bett und der Badewanne aus hat man über die vorgelagerte Dachterrasse einen freien Blick in den Garten der Villa. In den warmen Monaten soll sich die Großzügigkeit der Villa in den Innenbereichen auch in den Außenbereichen wiederfinden, weshalb eine großflächige Terrasse mit Outdoorküche, einer Bar und mit einem Ess- und Loungebereich geplant wurde. Auf der Mittelachse des Grundstücks ist ein 15 Meter langer Pool mit angrenzendem überdachtem Whirlpool, ein Nebengebäude mit Sauna und Fitnessbereich sowie die Unterbringung der Pooltechnik vorgesehen. Die Freiflächen im hinteren Bereich des Gartens sollen zum Obst- und Gemüseanbau genutzt. Das Bestands-Gebäude, welches direkt an die Straße angrenzt, soll zurückgebaut und in den gleichen Dimensionen an derselben Stelle wieder aufgebaut werden. Dort wird das Erdgeschoss als eine Großraumgarage ausgebildet, während das Obergeschoss als weiterer Wohnraum dienen soll. Die weitere Wohneinheit über der Garage wird durch einen separaten Zugang erschlossen. Der Haupttechnikraum für beide Häuser wird an der Garage angebaut. Um das Grundstück abzusichern, wird an der Straße ein Tor, anbindend an die Außenwand des Wiederaufbaus, angeschlossen. Nach der Präsentation und Durchsprache der Konzeptplanungen wurden die Planungen im Anschluss in engem Austausch mit den Bauherren feinabgestimmt, die Bauvoranfrage auf Basis der konzipierten Planungen erarbeitet und bei der zuständigen Baubehörde eingereicht.

Aktueller Bautenstand eines unserer energetischen Sanierungsprojekte im Raum Langen bei Frankfurt….

Abschluss der Sanierungsmaßnahmen in den Innenräumen Fertigstellung der neuen Heizungs- und Sanitärinstallationen Montage und Inbetriebnahme der neuen Wärmepumpe Fertigstellung der Arbeiten für die Innendämmung der Außenwände Abkleben der Fenster Entfernen des losen Putzes an der Aussenfassade Ausbessern von Putzschäden an der Aussenfassade Stuck und Gefache ausbessern und egalisieren Aussenfassade grundieren Aufbringen der Armierungsschicht Ausbildung der Fachen (Fensterumrandung) Aufbringen des Oberputzes auf die Fassade Vorbereitung der Fassade für die Malerarbeiten