Neukonzeption und energetische Sanierung eines Einfamilienhauses mit Errichtung eines Anbaus im Raum Sindelfingen…

Im Zuge der geplanten energetischen Sanierung und Erweiterung eines Einfamilienhauses aus den frühen 1980er-Jahren in Sindelfingen wurde „raum in form – Innenarchitektur & Architektur“ mit der Entwicklung eines ganzheitlichen architektonischen Konzepts beauftragt. Ziel war es, die vorhandene Bausubstanz respektvoll weiterzuentwickeln und zugleich neue, zukunftsweisende Qualitäten in Hinblick auf Raumangebot, Tageslichtführung und Wohnkomfort zu schaffen. Neben der energetischen Ertüchtigung des Bestands soll ein moderner Anbau realisiert werden, der sowohl funktional als auch gestalterisch den Bedürfnissen der Bauherren entspricht. Die Entwurfsentwicklung erfolgte in enger Abstimmung mit den Bauherren und legte besonderen Wert auf die Themen Raumbeziehungen, klare Zonierungen und eine stimmige Material- und Farbwelt. Die bestehenden Qualitäten des Hauses wurden dabei sorgfältig analysiert und in zwei eigenständige Entwurfskonzepte überführt – jedes mit spezifischem Charakter, architektonischer Haltung und räumlicher Organisation. Konzept 1 verfolgt einen ruhigen, zurückhaltenden Ansatz, bei dem die bestehende Gebäudestruktur erhalten bleibt und durch einen zweigeschossigen Flachdachanbau entlang der Nordostseite erweitert wird. Die Geländesituation wird dabei bewusst in die Planung integriert, sodass das Untergeschoss gartenseitig ebenerdig erschlossen werden kann. Der Eingangsbereich bleibt an seiner ursprünglichen Stelle, wird jedoch neu strukturiert: Eine großzügige Ankleide bietet Stauraum und verbessert den funktionalen Ablauf im Alltag. Küche, Ess- und Wohnbereich bilden eine offene Raumfolge, die sich fließend in den neuen Gebäudeteil ausdehnt. Großzügige Verglasungen sorgen für helle, freundliche Räume mit direktem Bezug zur Terrasse und zum Garten. Im Obergeschoss wird das bisherige Schlafzimmer in ein großzügiges Familienbad umgewandelt. Neben dem bestehenden Kinderzimmer entsteht ein weiteres, flexibel nutzbares Zimmer. Über die neue Ankleide der Eltern gelangt man in das Master-Schlafzimmer, das im Anbau untergebracht ist und mit bodentiefen Fenstern sowie Blick ins Grüne überzeugt. Die gestalterische Sprache von Konzept 1 ist von natürlichen Materialien und warmen Farbtönen geprägt. Helles Holz, dezente Steinstrukturen und ein harmonischer Übergang zwischen Innen- und Außenraum prägen das Erscheinungsbild und schaffen eine wohnliche, zeitlose Atmosphäre. Konzept 2 hingegen interpretiert den Eingriff deutlich progressiver und erweitert das Haus entlang der gesamten Nordwestfassade. Der Anbau wurde hier lediglich links und rechts der Bestandsfassade eingerückt, sodass dieser sich optisch deutlich von dem Bestandsgebäude abhebt. Um die Proportionen und Formsprache des Bestands zu wahren, ist das Dach des Anbaus als Satteldach ausgebildet. Der neue Eingangsbereich liegt im Neubau und ist leicht zurückgesetzt, sodass ein geschützter Windfang entsteht. Eine Ankleide verbindet Alt- und Neubau funktional und räumlich. Ein Gäste- oder auch Arbeitszimmer ersetzt an dieser Stelle die Garderobe aus Konzept 1. Die Küche, in U-Form mit integriertem Hochtisch, bildet das kommunikative Zentrum und öffnet sich zum großzügigen Essbereich. Große Schiebetüren ermöglichen einen fließenden Übergang zur Terrasse, die auf Erdgeschosshöhe angehoben wurde, um eine barrierefreie Verbindung zum Außenbereich herzustellen. Im Obergeschoss bietet Konzept 2 zwei gleichwertige Kinderzimmer mit Südausrichtung, ergänzt durch ein separates Bad. Der Elternbereich ist großzügig dimensioniert und umfasst eine Ankleide, ein komfortables En-Suite-Badezimmer sowie eine private Dachterrasse – als Rückzugsort mit Blick in den Garten. Gestalterisch setzt Konzept 2 auf eine klare, moderne Linie mit kühlen Farbtönen, schwarzen und metallischen Akzenten. Der architektonische Ausdruck ist sachlich und präzise, ohne dabei an Wohnlichkeit zu verlieren. Beide Entwürfe zeigen unterschiedliche Wege auf, wie sich ein Bestandsgebäude mit durchdachten Maßnahmen in ein zukunftsfähiges Zuhause verwandeln lässt. Während Konzept 1 mit einem zurückhaltenden Eingriff und warmen Materialien eine harmonische Weiterentwicklung des Bestands bietet, setzt Konzept 2 auf eine selbstbewusste Neugestaltung, die neue Raumqualitäten schafft. Das Projekt verdeutlicht exemplarisch, wie durch gezielte Maßnahmen – von der räumlichen Organisation über Materialwahl bis hin zur detaillierten Gestaltung – aus einem Einfamilienhaus der 1980er-Jahre ein zeitgemäßes, individuelles Wohnhaus entstehen kann, das die Anforderungen an modernes Familienleben ebenso erfüllt wie den Wunsch nach Atmosphäre und architektonischer Qualität.
Modernisierung einer Dachgeschosswohnung im Raum Sinsheim…

„raum in form – Innenarchitektur & Architektur“ wurde mit der Modernisierung und dem Ausbau einer Dachgeschosswohnung im Raum Sinsheim beauftragt. Ziel war es, aus einer dunklen und beengten Dachgeschosswohnung einen hellen, offenen und gestalterisch durchdachten Wohnraum zu schaffen, der modernes Wohnen mit einer gemütlichen Atmosphäre verbindet. Im Rahmen der Planung wurden zunächst zwei unterschiedliche Konzepte erarbeitet. Konzept 1 sah vor, den Eingangsbereich beziehungsweise die Diele klar von den weiteren Wohnräumen abzugrenzen. Von dort gelangt man einerseits in das Schlafzimmer, in dem der Schlafbereich durch eine Trockenbauwand vom Ankleidebereich getrennt wurde. Dadurch konnte die gesamte Wandlänge für Stauraum genutzt werden, und es entstand eine zusätzliche Wandfläche, vor der das Bett platziert werden konnte. Im Ankleidebereich fand zudem ein integrierter Schminktisch seinen Platz. Andererseits führt die Diele in das Badezimmer, in dem die bestehenden Anschlüsse übernommen wurden. So blieben die Positionen von Dusche, WC und Waschtisch erhalten. Anstelle der früheren Badewanne wurde eine Dusche eingeplant, die durch eine Glastrennwand und eine halbhohe Mauer vom restlichen Badezimmer abgetrennt wird. Das WC verschwindet geschickt hinter dieser Wand, sodass es beim Betreten des Raumes nicht sofort sichtbar ist. Die linke Wandseite wird vollständig für einen großzügigen Waschtisch sowie zusätzlichen Stauraum genutzt. Eine große Waschtischplatte bietet viel Ablagefläche, darunter sind Schubladen vorgesehen, und ein hoher Wandschrank dient zur Aufbewahrung von Handtüchern und anderen Utensilien. Wo zuvor zwei kleine Wohnräume und eine Terrasse vorhanden waren, wurde nun ein großzügiger Wohnbereich geschaffen, der Küche, Essplatz und Wohnzimmer miteinander verbindet. Die Wohnfläche wurde durch die Öffnung der Decke zum Spitzboden zusätzlich erweitert. Zum Garten hin wurde eine große Fensterfront eingeplant, die nicht nur Licht in den Raum bringt, sondern auch den Zugang zu einem kleineren Balkon sowie zur neuen Außentreppe in den Garten ermöglicht. Den Bauherren war die Erweiterung des Wohnraums wichtiger als eine große Terrasse, da durch den direkten Zugang zum Garten die gewünschte Außenanbindung ohnehin gegeben ist. Die Küche besteht in diesem Konzept aus Hochschränken und einer Arbeitsplatte mit Stauraum. Gegenüber befindet sich eine Kücheninsel mit angrenzender Theke, die zum gemeinsamen Kochen und Essen einlädt. In der Mitte des Raumes wurde eine gemütliche Sofaecke mit einer gegenüberliegenden TV-Wand und einem Sideboard eingeplant. Im Bereich der neuen Fensterfront findet ein großer Esstisch Platz, an dem die ganze Familie mit bis zu acht Personen zusammenkommen kann. Konzept 2 orientiert sich in seiner Grundstruktur an Konzept 1, unterscheidet sich jedoch in der Möblierung und den Details der Raumaufteilung. Auch hier führt die Diele in das Schlafzimmer, das Badezimmer und den Wohnraum. Im Schlafzimmer wird die gesamte Wandbreite hinter der Tür für Stauraum genutzt, während sich gegenüber das Bett befindet, ergänzt durch eine vorgelagerte Konsole mit TV. Links neben der Tür wurde Platz für einen Schreibtisch oder Schminktisch eingeplant. Das Badezimmer weist eine ähnliche Grundstruktur auf, sodass auch hier die bestehenden Anschlüsse übernommen werden können. Allerdings wurden in diesem Entwurf zwei Hochschränke bis zur Dachschräge hochgezogen, um die gesamte Höhe als Stauraum zu nutzen. Nebenan befindet sich eine großzügige Waschtischanlage mit der Möglichkeit, zwei Waschbecken nebeneinander zu platzieren. Das WC wurde erneut hinter einer halbhohen Wand angeordnet, jedoch um 90 Grad gedreht. Die Dusche erhält in diesem Konzept eine Glasschiebetür. Der große Wohnraum wird auch hier geöffnet gestaltet. Die Küche wurde in L-Form mit einer kleineren Kücheninsel geplant. Linker Hand sind raumhohe Hochschränke für Stauraum, Kühlschrank und Backofen vorgesehen, während sich im unteren Bereich eine Arbeitsplatte mit Stauraum befindet. Innerhalb der Kücheninsel ist der Herd integriert. Mittig im Wohnraum ist der Essbereich platziert, der die Funktionen Kochen, Essen und Wohnen voneinander trennt. Eine große Pendelleuchte setzt den Esstisch in Szene. Im Bereich der Fensterfront befindet sich die neue Sofalandschaft mit einer gegenüberliegenden TV-Wand. Auch hier besteht ein kleinerer Austritt mit direktem Zugang zum Garten. Im Finalkonzept wurde schließlich eine Mischung aus beiden Entwürfen gewählt und durch weitere Elemente ergänzt. Die Diele wurde zum Wohnraum hin geöffnet, wodurch ein großzügigeres Raumgefühl entstand. Im Badezimmer wurde ein großer Waschtisch mit Spiegelschrank und zusätzlichem Stauraum vorgesehen, der in der Höhe so angepasst wurde, dass darunter eine Waschmaschine Platz findet. Hinter dem WC ergänzt ein maßgeschneiderter Einbauschrank, angepasst an die Dachschräge, die Stauraummöglichkeiten. Die Küche wurde in L-Form realisiert, wobei die kleinere Insel aus Konzept 2 durch die größere Insel mit Theke aus Konzept 1 ersetzt wurde. Der Essbereich befindet sich weiterhin in der Mitte des Wohnraums, wird jedoch durch einen kleineren, runden Tisch geprägt, der die Bereiche klar voneinander abgrenzt und gleichzeitig durch seine Form die Laufwege im Raum nicht beeinträchtigt. Ein besonderes Highlight stellt die schmale Treppe entlang der Zwischenwand zum Schlafzimmer dar. Diese führt in den geöffneten Spitzboden und in die über der Diele und dem Schlafzimmer gelegene Galerie. Die Galerie wurde als gemütlicher Rückzugsort zum Lesen und Entspannen gestaltet und bietet darüber hinaus Sitzgelegenheiten sowie Stauraum für Bücher. Aktuell befindet sich das Projekt in der Bauphase. Die Ausführung und die Bauleitung werden von der raum in form – Bau- und Sanierungsgesellschaft übernommen, die die Planung mit hoher Sorgfalt und fachlicher Expertise in die Realität umsetzt.
Neugestaltung eines Dachgeschosses zu einem Heimkino im Raum Darmstadt…

Für ein Einfamilienhaus im Raum Darmstadt plante raum-in-form Innenarchitektur und Architektur die Neugestaltung eines bestehenden Dachgeschosses. Der vorhandene Raum sollte umfassend renoviert und funktional erweitert werden. Ziel war es, eine vielseitig nutzbare Fläche zu schaffen, die als Heimkino, Gaming-Lounge und erweitertes Wohnzimmer dient und zusätzlich ausreichend Stauraum sowie einen dezent integrierten Arbeitsplatz bietet. Im Mittelpunkt der Bauherrenwünsche stand die Realisierung eines vollwertigen Heimkinos. Gewünscht war die Integration einer hochwertigen HiFi-Anlage sowie eines professionellen Heimkino-Systems. Dabei sollte nicht nur die Technik berücksichtigt werden, sondern auch die dafür benötigte Infrastruktur wie geschlossener Stauraum für Geräte, Kabel und Zubehör, der sich gestalterisch zurückhaltend und dennoch funktional in den Raum einfügt. Ergänzend bestand ein hoher Bedarf an zusätzlichem Stauraum. Gesucht wurde eine Lösung für die strukturierte Unterbringung von saisonaler Kleidung wie Ski- und Wanderbekleidung sowie Schuhen. Dieser Stauraum sollte überwiegend geschlossen ausgeführt sein und sich optisch ruhig und harmonisch in die Dachschrägen integrieren. Darüber hinaus war ein kleiner Arbeitsplatz gewünscht, der als Ausweichmöglichkeit für das gelegentliche Arbeiten im Homeoffice dienen soll. Dieser Bereich sollte funktional sein, dabei jedoch dezent in den Hintergrund treten, um den Fokus auf dem Wohnraum zu belassen. Der Bestand stellte planerisch einige Herausforderungen, die jedoch durch die genaue Planung von raum-in-form Innenarchitektur und Architektur perfekt gemeistert werden konnten. Die komplexe Dachform setzt sich aus unterschiedlich geneigten Dachflächen mit variierenden Winkeln und Richtungen zusammen. Diese architektonische Ausgangslage verlangte eine präzise Planung und maßgeschneiderte Lösungen für Einbauten, Möblierung und Zonierungen. Zusätzlich sind im Raum sichtbare Balken aus Teakholz vorhanden, die in ihrer Materialität erhalten bleiben sollten. Sie prägen den Charakter des Raums wesentlich und mussten entsprechend sensibel in das neue Gestaltungskonzept eingebunden werden. Ein wesentliches gestalterisches Kriterium war der Erhalt des bestehenden Bodenbelags. Die vorhandenen grauen Fliesen sollten nicht ersetzt, sondern in das neue Konzept integriert und gestalterisch sinnvoll aufgegriffen werden. Zusätzlich war eine effektive Lösung zur Verdunklung der fünf vorhandenen Fenster erforderlich, um die Nutzung des Raums als Heimkino auch tagsüber zu ermöglichen. Vor diesem Hintergrund entwickelte raum-in-form Innenarchitektur und Architektur verschiedene Entwurfskonzepte, die sowohl den funktionalen Anforderungen als auch den gestalterischen Zielen der Bauherren entsprachen. In Konzept 1 setzte raum-in-form Innenarchitektur und Architektur auf eine klare Zonierung des Dachgeschosses mit dem Ziel, ein modernes, komfortables Raumgefühl mit echtem Kinoflair zu schaffen. Zwei eingezogene Trockenbauwände bilden einen abgeschlossenen Bereich, der als begehbare Garderobe mit Ankleidezimmercharakter dient. Hier entstand großzügiger, maßgefertigter Stauraum, der sich präzise an die Dachschrägen anpasst. Hängeflächen, Regalböden für Schuhe sowie offene Elemente wie Wandhaken und ein Ganzkörperspiegel sorgen für Struktur und Funktionalität. Ein bestehendes Dachflächenfenster bringt Tageslicht in diesen Bereich; eine Glastür ermöglicht zusätzlich Lichteinfall und optische Offenheit. Im Hauptraum des Dachgeschosses wurde eine großformatige, modulare Couch zentral platziert. Mit ihrem tiefen Dunkelgrün setzt sie einen starken farblichen Akzent zur hellgrauen Bestandsfliese und schafft eine gemütliche, gleichzeitig elegante Atmosphäre. Die Ausrichtung der Couch orientiert sich am geplanten Heimkinosystem. Für die technische Ausstattung wurde eine zweite Trockenbauwand eingefügt, die mit einer Höhe von zwei Metern nicht raumhoch ausgebildet ist. Sie nimmt die gesamte Medientechnik auf, inklusive eines 82-Zoll-TV und entsprechender HiFi-Komponenten, und zoniert den Raum funktional. Der Homeoffice-Bereich wurde auf der gegenüberliegenden Wandseite des Heimkinos unterhalb der Dachschräge platziert. Die davorliegende, neu eingezogene Trockenbauwand dient als visuelle Abschirmung zum Wohnbereich und schafft gleichzeitig einen ruhigen, neutralen Hintergrund für Videokonferenzen. So bleibt der Arbeitsplatz aus dem Wohnraum weitgehend unsichtbar, was zu einer klaren funktionalen Zonierung beiträgt, und ungestörtes Arbeiten ermöglicht. Unterhalb der Arbeitsfläche wurden an beiden Seiten geschlossene Regale geplant, die sich präzise an den Verlauf der Außenwände anpassen und zusätzlichen Stauraum bieten, ohne visuelle Unruhe zu erzeugen. In der gegenüberliegenden Gaube entstand eine kleine Bar- bzw. Kaffeestation. Eine kompakte Arbeitsfläche bietet Platz für eine Kaffeemaschine oder die Zubereitung kleiner Snacks, während Unterschränke zusätzlichen Stauraum und einen integrierten Kühlschrank aufnehmen. Eine dunkelgrüne Mustertapete hebt diesen Bereich visuell hervor und markiert die Barzone als eigenständigen Teil des Raums. Sie greift gleichzeitig den Farbton der Couch auf und schafft so eine gestalterische Verbindung innerhalb des Gesamtkonzepts. Für die notwendige Verdunklung – insbesondere im Hinblick auf die Heimkinonutzung – wurden verschiedene Lösungen erarbeitet. Eine Variante sieht großflächige Vorhänge aus Blackout-Gewebe an der Wand hinter der Couch vor. Diese sorgen nicht nur für effektive Abdunklung, sondern verbessern auch die Raumakustik. Alternativ wurden elektrische Innenrollos vorgeschlagen, die sich nahtlos in das bestehende Smart-Home-System einbinden lassen. In Konzept 2 stand die Offenheit des Dachgeschosses im Fokus. Der gesamte Raum wurde als durchgehende Einheit geplant – ohne trennende Wände, mit fließenden Übergängen zwischen den einzelnen Nutzungsbereichen. Die Garderobe wurde wie in Konzept 1 im vorderen Bereich des Raumes platziert, jedoch offen in den Grundriss integriert. Maßgefertigte Einbauten folgen dem Verlauf der Dachschräge und kombinieren geschlossene Schrankelemente in einem ruhigen Cremefarbton mit offenen Regalfächern. Diese sind mit einer warmen Holzoberfläche versehen, die sich deutlich von den Fronten abhebt und gleichzeitig eine gestalterische Verbindung zu den sichtbaren Teakholz-Balken herstellt. Das Zusammenspiel aus Holz, gedeckten Farben und textilen Akzenten erzeugt ein stimmiges, wohnliches Gesamtbild. Die Offenheit des Garderobenbereichs ermöglichte die Platzierung eines großzügigen Loungesessels. Durch seine Drehbarkeit kann er sowohl dem Garderobenbereich als auch der Couchlandschaft zugewandt werden und schafft zusätzliche Flexibilität in der Nutzung. Im Zentrum des Raumes bildet eine modulare Couch in einem warmen Sandton den wohnlichen Mittelpunkt. Der Farbton harmoniert mit dem grau nuancierten Bestandsfliesenboden sowie den zurückhaltenden Creme- und Taupefarben der Einbauten. Rauchblaue Textilien sorgen für subtile Akzente, während die Teakholzbalken als architektonisches Element den Raum strukturieren und Wärme verleihen. An der gegenüberliegenden Wand wurde ein raumhoher Einbau geplant, der mehrere Funktionen vereint: Neben der Technik für das Heimkino wurden hier geschlossene Stauraumfächer, indirekte Beleuchtungselemente sowie integrierte Schiebetüren untergebracht. Diese ermöglichen die vollständige Abdunklung der bodentiefen Fenster, ohne dass Vorhänge notwendig sind. Zusätzlich wurden dem Bauherrn Fensterfolien zur partiellen Verdunklung vorgeschlagen – diese bieten zwar keinen vollständigen Lichtausschluss, sorgen jedoch für zusätzlichen Blendschutz. In Kombination mit dezenten Innenrollos entsteht so ein durchdachtes, vorhangfreies Verdunklungskonzept, das sich nahtlos in die moderne Raumgestaltung einfügt. Der Arbeitsplatz wurde offen in der Gaube positioniert. Hier profitiert er von direktem Tageslicht und einer klar definierten, ruhigen Platzierung abseits der
Neubau eines Einfamilienhauses im Landkreis Darmstadt- Dieburg…

Im Landkreis Darmstadt- Dieburg, eingebettet in die sanfte Hügellandschaft des Odenwalds, wurde raum in form – Innenarchitektur & Architektur mit der Planung eines anspruchsvollen Neubauprojekts beauftragt: Eine Traumvilla im Landhausstil, die den romantischen Charakter klassischer Landhäuser mit modernen Elementen und funktionalen Raumlösungen verbindet. Die Villa erfüllt den lang gehegten Wunsch der Bauherrin nach einem Rückzugsort, der sowohl emotional als auch gestalterisch höchste Ansprüche erfüllt. Im Mittelpunkt der Planung steht der Neubau selbst, der sich durch seine U-förmige Gebäudeform und das klassische Satteldach harmonisch in die Hanglage des Grundstücks einfügt. Die durchdachte Anordnung der Baukörper schafft einen geschützten Innenhof mit großzügiger Terrasse, die zwischen den beiden Fassaden eingebettet liegt und so einen intimen Rückzugsort im Außenraum bildet. Unterstützt wird die Atmosphäre von einer romantisch-organisch gestalteten Gartenanlage, die das Gesamtbild der Anlage zu einem stimmigen Wohlfühlort abrundet. Der vordere Gebäuderiegel, der sich zur Einfahrt hin orientiert, wurde zweigeschossig konzipiert und beherbergt die privaten Räume der Bauherrin. Der quer verlaufende Gebäudeteil ist dem Geländeverlauf folgend als Split-Level ausgeführt und schließt gartenseitig auf ebenerdigem Niveau an – eine architektonische Lösung, die den Höhenunterschied des Grundstücks elegant aufnimmt und zoniert. Über eine überdachte Veranda betritt man den vorderen Gebäuderiegel im Erdgeschoss. Dort befinden sich ein komfortables Gästezimmer, eine großzügig bemessene Garderobe mit angeschlossenem Hauswirtschaftsraum sowie ein barrierefreies, rollstuhlgerechtes Bad – eine vorausschauende Planung mit Blick auf eine langfristige Nutzung. Die Hanglage sorgt für eine klare Trennung von Eingangsbereich und den offenen Wohnzonen, die über wenige Stufen in das Gartenniveau führen. Im Querriegel öffnet sich der Grundriss zu einem weitläufigen Wohn- und Essbereich, der durch zahlreiche bodentiefe Sprossenfenster mit Tageslicht durchflutet wird und einen unmittelbaren Bezug zur umlaufenden Terrasse sowie dem Garten schafft. Die Terrasse auf der Südseite lädt durch ihre geschützte Lage zu sonnigen Stunden im Freien ein, während die östliche Terrasse besonders für das Frühstück in den Morgenstunden vorgesehen ist. Zentrum dieses großzügigen Wohnbereichs ist eine komfortable Sitzlandschaft, die Raum für das Klavier der Bauherrin bietet – ein zentrales Element im Wohnalltag. Dahinter schließt sich die offene Küche mit großzügiger Kücheninsel und reichlich Arbeitsfläche an. Ein großer Esstisch bildet das kommunikative Herzstück des Raums und bietet Platz für gesellige Abende mit Familie und Freunden. Hohe Decken und der sichtbare Dachstuhl unterstreichen den ländlich-rustikalen Charakter der Architektur und sorgen gleichzeitig für ein luftiges Raumgefühl. Auf der gegenüberliegenden Seite der Sitzlandschaft befindet sich eine TV- und Leseecke. Das hier konzipierte Splitlevel wird gezielt genutzt: Die durch einen leichten Versprung abgetrennte Zone schafft ein Gefühl von Geborgenheit – ergänzt durch einen Kamin, der in den kälteren Monaten für eine warme, einladende Atmosphäre sorgt. Eine offen gestaltete Treppe führt hinauf ins Obergeschoss, wo eine Galerie den vorderen Gebäuderiegel mit dem Wohntrakt verbindet. Hier befinden sich die weiteren Rückzugsräume der Bauherrin. Neben einem Arbeitszimmer ist ein großzügiges Master-Schlafzimmer vorgesehen, das direkt an ein luxuriöses Masterbad sowie ein begehbares Ankleidezimmer anschließt. Das Bad ist in verschiedene Zonen gegliedert – mit einer separaten Dusche und einer freistehenden Badewanne, die direkt unter einem der Sprossenfenster platziert wurde. Von hier aus bietet sich ein Blick in den liebevoll gestalteten Garten – ein Ort der Ruhe und Entspannung. Sowohl innen als auch außen setzt das Projekt auf hochwertige, natürliche Materialien, die dem Haus seinen romantisch-rustikalen Charakter verleihen. Die Natursteinfassade greift traditionelle Bautypologien auf, während schwarze Sprossenfenster in Metallrahmen als moderne Kontrastpunkte wirken. Das erdige Farbkonzept wird im Innenbereich durch Elemente aus massiver Eiche weitergeführt: Eichenparkett in den Wohnräumen, warme Holzmöbel und natürliche Oberflächen schaffen eine behagliche Atmosphäre. In der Küche sorgen ausgewählte Marmorelemente für Eleganz, während in den Bädern helle Fliesen ein freundliches, klares Raumgefühl erzeugen. Die Gartenplanung fügt sich mit ihrer romantisch-organischen Formsprache nahtlos in die Topografie des Grundstücks ein. Der Infinity-Pool an der Südseite ist in eine Natursteinmauer eingebettet, die sich als wiederkehrendes Gestaltungselement durch das gesamte Außenkonzept zieht. Eine umlaufende Terrasse verbindet die unterschiedlichen Gartenbereiche und bildet zusammen mit dem Pool ein zentrales Element des Außenraums. Auch der zweite Zugang im hinteren Grundstücksbereich wurde berücksichtigt- die dort angeordneten Stellplätze sind dezent mit Naturstein eingefasst und fügen sich harmonisch in das Gesamtbild ein. Neben den Hauptnutzungsbereichen wurden in die Gartenplanung ein Gewächshaus und Hochbeete integriert, die sowohl optisch als auch funktional das Konzept bereichern. Eine Feuerstelle mit umliegenden Sitzmöglichkeiten verbindet den Terrassenbereich mit dem Gewächshaus und bietet einen kommunikativen Ort für gemütliche Abende und gärtnerische Aktivitäten. Die Bepflanzung ist geprägt von sorgsam ausgewählten Gehölzen und Blühpflanzen, die über die Jahreszeiten hinweg ein lebendiges, abwechslungsreiches Gartenbild schaffen. Ein Spaliergang mit Rosen bildet ein weiteres Highlight und verstärkt die romantische Landhausästhetik auf eindrucksvolle Weise. Die Wünsche der Bauherrin wurden im Vorfeld des Planungsprozesses in mehreren gemeinsamen Besprechungen ausführlich erörtert, diese wurden im Anschluss sensibel aufgegriffen und in eine architektonisch sowie funktional überzeugende Lösung überführt. Die ganzheitliche Einbindung der Topografie des Hanggrundstücks, der Einsatz natürlicher Materialien und die stimmige Verbindung von Innen- und Außenräumen schaffen eine hochwertige, großzügige Villa, die zeitlose Landhausidylle mit modernem Wohnkomfort vereint – ein durchdachter Rückzugsort mit Charakter.
Neukonzeption und energetische Modernisierung eines Einfamilienhauses im Raum Karlsruhe…

Ein Haus mit Geschichte und neuen Perspektiven: Seit den 1970er-Jahren befindet sich das Einfamilienhaus im Familienbesitz. Mit der Übergabe an die zweite Generation entstand der Wunsch nach einer grundlegenden Modernisierung – architektonisch, funktional und energetisch. „raum in form – Innenarchitektur & Architektur“ wurde beauftragt, eine umfassende und ganzheitliche Konzeption für die gewünschte energetische Modernisierung des Hauses zu entwickeln, die den Charakter des Bestands respektiert und gleichzeitig ein zukunftsfähiges, individuelles Wohnkonzept schafft. Im Mittelpunkt der Planung stand die Öffnung und Zusammenlegung der Räume im Erdgeschoss zu einem großzügigen, hellen und einladenden Wohnbereich. Funktionalität und Flexibilität für das tägliche Familienleben wurden bei der Planung ebenso berücksichtigt wie die Atmosphäre- Gemütlichkeit und Moderne verschmelzen zukünftig zu einem harmonischen Ganzen. Besonderes Augenmerk lag auf der Gestaltung der Küche – sie sollte nicht nur funktional sein, sondern ein Ort der Begegnung und Kommunikation werden. Die neue großzügige Küchenlandschaft integriert sich stimmig in den Bestand, bringt aber gleichzeitig eine moderne, elegante Note in das Haus. Ein weiterer zentraler Wunsch der Bauherren war ein großzügiges, komfortables Badezimmer. Durch die Umnutzung eines ehemaligen Kinderzimmers im Obergeschoss konnte ein Badezimmer mit hoher Aufenthaltsqualität geschaffen werden – ein Raum, der gleichermaßen Funktionalität und Rückzugsort bietet. In der Vorentwurfsphase wurden zwei unterschiedliche Konzepte vorgestellt, die jeweils eigenständige Lösungsansätze für Raumorganisation und Zonierung aufzeigten. Die finale Lösung entstand aus der Kombination beider Ansätze, ein maßgeschneidertes Konzept, dass die Wünsche der Bauherren ideal widerspiegelt. Parallel zu der neuen Grundrissgestaltung wurde großer Wert auf eine umfassende energetische Sanierung gelegt. Der alte Ölkessel wird durch eine moderne Wärmepumpe ersetzt, die in Kombination mit der Fußbodenheizung über alle Geschosse ein effizientes und zukunftsfähiges Heizkonzept darstellt. Ergänzt wird dies durch den Einbau neuer Fenster mit hoher Wärmedämmung sowie ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS), dass die Gebäudehülle energetisch optimiert. Das Dach wird im Zuge der Maßnahmen bis auf das Gebälk vollständig erneuert und mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet, wodurch der Energiebedarf nachhaltig und ressourcenschonend gedeckt werden kann. Das Erdgeschoss überzeugt durch eine klare und funktionale Raumorganisation, die zugleich eine hohe Wohnqualität bietet. Der helle Flur empfängt die Bewohner mit einer klaren Linienführung und schafft eine angenehme Verbindung zu den weiteren Räumen. Das Wohn- und Esszimmer bildet den zentralen Aufenthaltsbereich. Mit einer Fläche von über 30 m² und großformatigen Fensteröffnungen orientiert es sich gezielt zur Terrasse und zum Garten hin. Die Planung sorgt für eine optimale Belichtung und eine klare Zonierung zwischen Wohn- und Essbereich. Ein neu eingeplanter Kamin ergänzt die Raumstruktur nicht nur atmosphärisch, sondern markiert auch gestalterisch den Mittelpunkt des Familienlebens. Die Küche ist funktional zur Esszone ausgerichtet und ermöglicht kurze Wege im täglichen Gebrauch. Durch die offene Gestaltung entsteht ein kommunikativer Bereich, der gleichzeitig Rücksicht auf eine klare Trennung von Arbeits- und Wohnzone nimmt. Ergänzende Stauraumflächen stellen sicher, dass die Küche den hohen Anforderungen einer modernen Familiennutzung gerecht wird. Ein „Side-by-Side“- Kühlschrank unterstreicht den modernen Komfortgedanken. Das Gäste-WC ist kompakt, aber zweckmäßig geplant. Seine Lage nahe dem Eingangsbereich stellt kurze Wege sicher, ohne die Privatsphäre der Wohnräume zu beeinträchtigen. Die Verbindung von Innen- und Außenraum wird durch den direkten Zugang zur Terrasse gestärkt. Diese Funktionalität erweitert das Erdgeschoss um eine zusätzliche Nutzungsebene und unterstützt die Flexibilität der Gesamtkonzeption. Auch die Materialwahl im Innenraum folgt funktionalen und nachhaltigen Gesichtspunkten- pflegeleichte Fliesen in den funktionalen Bereichen sowie robuste hochwertige Vinylböden in den Wohnräumen gewährleisten Langlebigkeit und Alltagstauglichkeit. So entsteht ein Erdgeschoss, dass durch klare Struktur, effiziente Wegeführung und intelligente Verzahnung der Funktionen überzeugt – und in Kombination mit den energetischen Maßnahmen ein Haus, das architektonische Qualität, Komfort und Nachhaltigkeit vereint. Das Obergeschoss vereint klare Funktionalität mit einer zeitlosen, wohnlichen Ästhetik. Der Grundriss überzeugt durch eine stringente, elegante Raumorganisation, die sowohl dem Alltag als auch besonderen Momenten gerecht wird. Der großzügige Flur ist nicht nur Verbindungsraum, sondern wirkt wie eine kleine Wohnzone. Mit seiner klaren Linienführung und den hellen Oberflächen bietet er den idealen Rahmen, um Licht, Offenheit und persönliche Gestaltung in Szene zu setzen. Das Master-Schlafzimmer bildet mit seiner angrenzenden Ankleide eine geschützte Rückzugszone. Die separate Garderobe sorgt für ein aufgeräumtes, ruhiges Schlafambiente – ein planerisches Detail, das den Alltag erleichtert und den Raum hochwertig wirken lässt. Das Kinderzimmer ist so geplant, dass es nicht nur Schlafraum, sondern auch Spiel- und Entfaltungsfläche bietet. Die Raumproportionen ermöglichen eine abwechslungsreiche Möblierung – vom kindgerechten Spielbereich bis zum späteren Jugendzimmer oder Homeoffice. So wird der Grundriss zum lebenslangen Begleiter. Das großzügige Bad ist ein Highlight der Planung- mit Regenwalddusche, großzügiger Badewanne und durchdachten Nischenlösungen vereint es funktionale Perfektion mit einem Hauch von Luxus. Die Materialkombination aus Putz und Fliesen erzeugt eine ruhige, moderne Ästhetik und bietet zugleich hohe Alltagstauglichkeit. Die Räume sind so angelegt, dass sie maximale Nutzungsqualität auf kompakter Fläche bieten. Kurze Wege, klare Sichtachsen und smarte Stauraumlösungen sorgen für eine durchgängige Ordnung und Leichtigkeit.Diese Konzeption verbindet architektonische Klarheit mit wohnlicher Behaglichkeit – ein Grundriss, der sich an moderne Lebensstile anpasst und gleichzeitig zeitlos Bestand hat. Das Dachgeschoss des Einfamilienhauses präsentiert sich als lichtdurchflutete, vielseitige Etage, die Wohnqualität und Funktionalität in idealer Balance verbindet. Hier trifft eine klare Struktur auf intelligente Nutzungskonzepte – perfekt für moderne Arbeits- und Lebensmodelle. Der kompakte Flur führt klar und übersichtlich zu allen Räumen dieser Etage. Dank seiner offenen Wirkung fungiert er nicht nur als „Verteiler“, sondern der Flur trägt auch zur Großzügigkeit des Dachgeschosses bei. Die beiden Büroräume sind funktional gespiegelt und bieten durch ihre Dachflächenfenster helle, inspirierende Arbeitsplätze. Büro I ist ideal für konzentriertes Arbeiten, klar zoniert und großzügig möblierbar. Büro II verbindet Arbeiten und Wohnen – mit dem eingeplanten Schlafsofa kann es mühelos als Gästezimmer genutzt werden. Die Planung berücksichtigt somit die Flexibilität moderner Lebensstile: Homeoffice, Hobbyraum oder Gästebereich – alles ist möglich. Das WC ist funktional optimal integriert. Mit pflegeleichten Fliesen und durchdachter Wandgestaltung erfüllt es alle Anforderungen an ein komfortables Gäste-WC im Dachgeschoss. Ein planerisches Highlight ist der großzügige Abstellraum, der mehr ist als reine Nutzfläche. Mit fast 11 m² Nutzfläche bietet er wertvollen Stauraum – gleichzeitig ist er so proportioniert, dass er bei Bedarf auch als zusätzlicher Gäste- oder Hobbyraum genutzt werden kann. Damit wird das Dachgeschoss zu einem multifunktionalen Lebensraum. Das
Aktueller Bautenstand bei dem Umbau und der Sanierung eines Einfamilienhauses im Raum Bad Dürkheim…

Abbruch der Fenster und Vergrößern der Fensteröffnungen Abbruch der bestehenden Rollladenkästen Einbau neuer Fenster & Rollladenkästen Einfräsen und Verlegen der Fußbodenheizung Herstellen des Bodenausgleichs Installation der Unterkonstruktionen Installation der Trockenbauwänden Grundierung der Wandoberflächen für die Verputzerarbeiten Fertigstellung der Verputzerarbeiten Fertigstellung der Schleifarbeiten Fertigstellung der Malerarbeiten Beginn mit der Verlegung der Fliesen
Baubeginn der Modernisierung und energetischen Sanierung eines Gebäudes für Mikroapartments im Raum Wiesbaden…

Beginn der Abbruchmaßnahmen am Dachstuhl Abbruch der Fenster und der Hauseingangstür Abbruch der Innentüren Abbruch sämtlicher Boden-, Wand- und Deckenbeläge Abbruch der Trennwand im Obergeschoss zur Zusammenlegung zweier Räume zu einem großen Raum Abbruch der veralteten Elektro-, Sanitär- und Heizungsinstallationen Abbruch des Bestandskamins Rohrgraben- und Schachtaushub im Innenhof zur Vorbereitung der Verlegung von Elektro-, Heizungs- und Abwasserleitungen Abbruch des Terrassenbelags Energetische Sanierung des Daches Stellung der Trockenbauwände Installation der Elektro-, Sanitär- und Heizungsleitungen Verkleidung der Dachschrägen mit Gipskarton Grundierung der Wandoberflächen für die Verputzarbeiten Neuverfugung des Sichtmauerwerks
Neukonzeption für die Modernisierung eines Einfamilienhauses mit energetischer Sanierung im Raum Baden-Baden…

Im Rahmen der geplanten Modernisierung eines Einfamilienhauses aus den 1980-er- Jahren im Raum Baden-Baden wurde „raum in form – Innenarchitektur & Architektur“ damit beauftragt, verschiedene Entwurfsvarianten zu entwickeln, die sowohl die architektonischen Gegebenheiten des Bestands respektieren als auch die veränderten Bedürfnisse der neuen Eigentümer des Objekts widerspiegeln. Die Konzepte wurden in enger Abstimmung mit den Bauherren erarbeitet und berücksichtigen deren Wunsch nach mehr Funktionalität, Flexibilität und Wohnkomfort – sowohl im täglichen Familienleben als auch im Hinblick auf zukünftige Lebensphasen. Dabei spielen Themen wie Stauraum, Zonierungen, Privatsphäre, Raumbeziehungen sowie die sinnvolle Integration von vorhandenen Bestandsmöbeln eine zentrale Rolle. Die beiden entwickelten Konzepte verfolgen unterschiedliche Ansätze für die Nutzung und Gestaltung des gesamten Hauses in sämtlichen Geschossen. Während das Konzept 1 stärker auf großzügige Raumlösungen, klare Zonierungen und exklusive Rückzugsbereiche (z. B. für die Eltern) setzt, orientiert sich Konzept 2 näher an der ursprünglichen Aufteilung und bietet dafür mehr familiennahe Lösungen, insbesondere in Bezug auf die Integration von Kinder- und Gästezimmern. Beide Konzepte eröffnen individuelle Perspektiven auf das Potenzial des Hauses und schaffen einen inspirierenden Rahmen für die weitere Planung und Umsetzung. In dem Konzept 1 werden gezielte Eingriffe im Erdgeschoss vorgenommen, wobei die grundsätzliche Struktur des Bestands- Grundrisses weitgehend erhalten und daher nur wenige bauliche Änderungen notwendig machen. Dabei wurde der Eingangsbereich neu strukturiert, um eine separate Garderobe mit integrierter Sitzmöglichkeit zu schaffen. Bisher war hier nur eine offene Garderobe vorgesehen, die den Bedürfnissen der Bauherren nicht ausreichend entsprach. Die neue Garderobe ist als geschlossener Raum mit einer Schiebetür gestaltet, die bei Bedarf geöffnet werden kann. Zudem wurde der Flur so umgestaltet, dass Platz für ein langes Sideboard mit einer Bildergalerie entstanden ist. Die Treppen erhalten neue, integrierte Geländer, die den Anforderungen der Familie entsprechen. Durch die Entfernung des Kamins im Wohnzimmer kann der angrenzende Flur in ein Kinderzimmer umgewandelt werden. Gleichzeitig wird das Badezimmer vergrößert, indem die Wand Richtung Flur verschoben wird. Das Badezimmer wird mit einer großzügigen Dusche und ausreichend Stauraum ausgestattet. Besonders wichtig war es den Bauherren, in den Kinderzimmern genügend Stauraum zu schaffen. Dies wurde durch großzügige Kleiderschränke in allen entwickelten Konzepten berücksichtigt. Schreibtische und Regale aus dem Bestand der Bauherren wurden übernommen und finden ihren Platz in den Kinderzimmern wieder. Auch andere Möbel aus dem Bestand wurden in den Konzepten berücksichtigt und im gesamten Haus eingeplant. Das Wohnzimmer als zentraler Treffpunkt der Familie, wird besonders gestaltet. Die Bauherren legen großen Wert auf Musik und Bücher, was sich in beiden Konzepten widerspiegelt. So steht im Wohnzimmer zukünftig ein Klavier und der Durchgang zur Splitebene, auf der das Bücherzimmer liegt, wurde durch ein Musikregal hinter der Beamer-Leinwand geschlossen und mit einer Schiebetür versehen. Das Bücherzimmer wurde neu konzipiert, um nicht nur als Rückzugsort zum Lesen zu dienen, sondern auch bei Bedarf als Gästezimmer mit einer großzügigen Schlafcouch und einer Sitzecke. Angrenzend an das Wohnzimmer befindet sich das Esszimmer, das mit einem großen, erweiterbaren Tisch und einer angrenzenden Bank ausgestattet ist. Das Esszimmer ist durch eine Durchreiche mit der Küche verbunden. Im zweiten Konzept wurde die bereits von einem Küchenstudio ausgearbeitete Küchenplanung vollständig neu gedacht und grundlegend umgestaltet. Der bisherige Küchenbereich wird nun als Vorrats- bzw. Abstellraum genutzt, der durch Schiebetüren von der neuen Küche abgetrennt ist. Die Küche selbst rückt näher an den Wohnbereich heran und ermöglicht durch eine zentral positionierte Kochinsel neue Sichtbeziehungen zum Ess- und Wohnzimmer. Das Esszimmer bildet jetzt das Zentrum des offenen Wohnbereichs. Der Wohnbereich wurde „gespiegelt“, um zusätzliche Möglichkeiten für Möblierung und Zonierung zu schaffen. Der Zugang zum Bücherzimmer erfolgt über eine in der Wand laufende Schiebetür, wodurch ein abgeschlossener, ruhiger Rückzugsbereich entstehen kann. Anstelle des ursprünglich geplanten Kinderzimmers befindet sich dort nun ein Spielzimmer, das altersgerecht auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt wurde. Das Badezimmer behält in diesem Konzept seine ursprüngliche Größe, wird jedoch modernisiert und funktional optimiert. Da auf eine Vergrößerung des Bades auf Wunsch der Bauherren verzichtet wurde, konnte im angrenzenden Flur eine großzügige Ablagefläche realisiert werden, die zusätzlichen Stauraum schafft. Die Garderobe im Eingangsbereich wird offen gestaltet und fügt sich harmonisch in das Flurkonzept ein. Auf Wunsch der Bauherren sollte auch das Kellergeschoss funktional und familiengerecht umgestaltet werden, ohne dabei das bestehende Badezimmer zu verändern – dieses entsprach bereits in Gestaltung und Ausstattung den Vorstellungen. In Konzept 1 wurde die bestehende Grundstruktur des Kellergeschosses bewusst nur minimal verändert, um die vorhandenen Raumbeziehungen zu bewahren und gleichzeitig mit gezielten Maßnahmen mehr Wohnqualität zu schaffen. Die beiden Kinderzimmer wurden gartenseitig positioniert – dort, wo sich die besten Belichtungsverhältnisse bieten. Durch diese Anordnung erhalten die Räume nicht nur viel Tageslicht, sondern auch einen angenehmen Bezug zum Außenbereich, was insbesondere für Kinderzimmer einen bedeutenden Mehrwert darstellt. Bei der Innenraumplanung wurde großer Wert auf Stauraum und langfristige Nutzbarkeit gelegt. So wurden unter anderem durchdachte Möbeleinbauten vorgesehen, darunter auch eine Stauraumlösung, die nahtlos in einen Nachttisch übergeht – ein Beispiel für die individuelle Anpassung an die Bedürfnisse der Bewohner. Auch vorhandene Bestandsmöbel fanden in der Planung ihren festen Platz, um Kontinuität und Vertrautheit zu schaffen. Das Spielzimmer empfängt die Kinder direkt am Fuße der Treppe. Um die Sicherheit und Zugänglichkeit zu verbessern, wird die Treppe verlängert und an das neue Raumkonzept angepasst. Ein Durchbruch zur angrenzenden Wand öffnet den Raum zusätzlich und lässt eine großzügige Spielfläche entstehen – ein lebendiger Bereich, der zur freien Nutzung einlädt und flexibel „bespielt“ werden kann. Die Integration von Einbauschränken mit einer versteckten Pocket-Tür führt auf elegante Weise zum bestehenden Badezimmer und unterstützt den fließenden Charakter der Raumabfolge. Zusätzlich wurde im hinteren Bereich eine funktionale Abtrennung geschaffen, die Platz für einen vollwertigen Hauswirtschaftsraum bietet. Hier entstand eine durchdachte Kombination aus einem großen Abstellraum mit zahlreichen Einbaumöglichkeiten und einem separaten Wäschezimmer. Diese klar zonierten Funktionsräume ergänzen das Wohngeschehen ideal und tragen maßgeblich zur Ordnung und Organisation im Familienalltag bei. In Konzept 2 wurde der Fokus stärker auf die Schaffung zusätzlichen Wohnraums gelegt. Der zuvor großzügig angelegte Hauswirtschaftsbereich wurde bewusst reduziert und auf einen kompakten Abstellraum begrenzt, um Raum für ein weiteres, multifunktional nutzbares Zimmer zu schaffen – etwa als Gästezimmer oder späteres Jugendzimmer. Diese Maßnahme spiegelt das Anliegen der Bauherren wider, das Kellergeschoss
Aktueller Bautenstand der Erweiterung und Aufstockung eines Schulungszentrums mit großzügiger Dachterrasse im Raum Aschaffenburg…

Stellung des Rohbaus in CLT-Massivbauweise (Holzbau) Notabdichtung des CLT-Daches Demontage des bestehenden Fluchtsteges im Außenbereich Teilmontage des neuen Fluchtsteges Fertigstellung der Rohmontage Heizung (Neubaubereich) Fertigstellung Rohmontage Sanitär (Neubaubereich) Rückbau der bestehenden Küche (Bestandsbereich) Abbruch der Bodenbeläge (Bestandsbereich) Fertigstellung der Rohmontage Sanitär (Bestandsbereich) Beginn mit der Stellung der Trockenbauprofile
Aktueller Bautenstand des zweiten Bauabschnitts der Sanierung eines Einfamilienhauses mit Errichtung eines Anbaus im Raum Mörfelden-Walldorf…

Durchführung der Grob- und Feinabsteckung Verteilen und Verdichten des Schotters Herstellen, Ausrichten und seitliches Verstärken der Schalung für die Bodenplatte Verlegen der Entwässerungsleitung Bewehren der Bodenplatte Herstellen der Bewehrungsanschlüsse für die Stützen Ausrichten der Abwasserleitungen für den Betoneinbau Ausschalen der Bodenplatte und Reinigen der Schalung Verlegen der ersten Steinlage im Mörtel, lot- und waagerecht Aufmauern der Ecken