Präsentation unserer Unternehmen bei der Jobbörse 2025 an der Karl- Kübel- Schule in Bensheim…

Präsentation unserer Unternehmen bei der Jobbörse 2025 an der Karl- Kübel- Schule in Bensheim… Über 40 Unternehmen, Institutionen, Hochschulen und Universitäten stellten auch dieses Jahr wieder ihre Ausbildungs- und Studienangebote den Schülerinnen und Schülern der Karl-Kübel- Schule in Bensheim, einer der größten Schulen im Kreis Bergstraße, vor. Im Rahmen der diesjährigen Jobbörse, an der über 1.900 Schülerinnen und Schüler teilnahmen, stellten wir- wie auch in den Jahren zuvor- ausführlich die vielfältigen Jahrespraktikums-, Ausbildungs- und Arbeitsplätze unserer Unternehmen raum in form- Innenarchitektur & Architektur, raum in form- Objekteinrichtungen sowie der raum in form- Bau- und Sanierungsgesellschaft mbH vor. So konnten wir den Schülerinnen und Schülern der Karl- Kübel- Schule einen umfassenden Einblick in die verschiedenen möglichen beruflichen Perspektiven, die unsere Unternehmen bieten, geben. In drei kurzen Präsentationen zeigten wir die vielfältigen Aufgaben und Tätigkeiten in den Bereichen Office-Management und Buchhaltung, Innenarchitektur und Architektur, Objekteinrichtung sowie in dem Bereich Bauen und Sanieren und gaben dabei spannende Einblicke in unseren Arbeitsalltag. Anschließend gab es in einer offenen Gesprächsrunde Gelegenheit, individuelle Fragen zu beantworten und ins Gespräch zu kommen. Dabei informierten wir auch darüber, dass die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, bei uns ein vergütetes Jahrespraktikum zu absolvieren und dadurch nicht nur wertvolle Praxiserfahrungen in einem unserer spannenden Tätigkeitsfelder sammeln können, sondern dass dieses Jahrespraktikum auch im Rahmen des Fachabiturs als „Praktisches Jahr“ anerkannt wird und so das Fachabitur durch ein Jahrespraktikum in einem unserer Unternehmen erlangt werden kann. Interessierte für einen unserer Jahrespraktikums- oder Ausbildungsplätze können sich gerne unter info@raum-in-form bewerben.

Aktueller Bautenstand bei dem Umbau eines Einfamilienhauses im Raum Bad Vilbel…

Einbau der neuen Fenster Stellen und Beplanken der Ständerwände Installation der Unterkonstruktion Abdichtung der Bäder Einputzen der Elektro- & Sanitäranschlüsse Verputzen und Spachteln der Wandflächen Montage von Perforationswinkeln Spachteln der Fugen und Ecken Einbringen der Bodenausgleichsmasse Montage und Verkleidung der Badewanne Verlegung der Feinsteinzeugfliesen Verfugen der Fliesen Verlegen des Parkettbodens Maler- und Tapezierarbeiten Montage der Sockelleisten Montage der Sanitärobjekte

Neukonzeption eines großzügigen Einfamilienhauses aus den 1970- er Jahren im Raum Frankfurt zu einem modernen Anwesen im Bauhausstil…

Ein Einfamilienhaus aus den 1970er-Jahren neu zu denken, bedeutet weit mehr, als nur Fassade und Grundriss zu erneuern – es heißt, Geschichte und Gegenwart miteinander zu verweben. Genau vor dieser spannenden Aufgabe stand „raum in form – Innenarchitektur & Architektur“, als die Bauherren mit einer klaren gestalterischen Vision auf uns zukamen: Ihr Zuhause sollte sich vom in die Jahre gekommenen Siedlungshaus in ein architektonisch klares, lichtdurchflutetes Domizil im Bauhausstil verwandeln. Der Wunsch nach einer modernen Formensprache war unmissverständlich: Reduzierte Linienführung, offene Grundrisse, großzügige Fensterflächen und ein Ambiente, das den Dialog mit dem Tageslicht sucht. Gleichzeitig sollte das Bestehende nicht einfach ersetzt, sondern intelligent weiterentwickelt werden – eine energetische Sanierung, die Nachhaltigkeit mit ästhetischem Anspruch verbindet. Unsere Aufgabe war es daher, die vorhandene Bausubstanz sorgfältig zu analysieren und aus ihr heraus ein neues architektonisches Konzept zu entwickeln. Es ging darum, den Charakter des Hauses grundlegend zu verändern, ohne auf einen kompletten Neubau zurückzugreifen. Mit Feingefühl und Präzision wurde das 1970er-Jahre-Haus Schritt für Schritt in eine neue Epoche geführt- hin zu einem zeitlosen Bauhausstil, der Klarheit, Funktionalität und Wohnqualität miteinander vereint. Im Erdgeschoss wurde der Eingangsbereich nicht nur neu organisiert, sondern bewusst in die Flucht der Obergeschossfassade hineingezogen und nach vorne erweitert. Durch das Öffnen der Decke zum Obergeschoss entstand hier ein eindrucksvoller Luftraum, der von einer filigranen Treppengalerie begleitet wird. Das Herzstück dieses Entrees bildet ein großzügiges, über zwei Etagen reichendes Fensterband, das den Raum zu jeder Tageszeit mit natürlichem Licht flutet und zugleich den Blick nach außen inszeniert. Die ehemals beengte und kleinteilige Flursituation wich einem offenen, fließenden Raumgefüge. Küche, Ess- und Wohnbereich sind nicht mehr voneinander getrennt, sondern spannen sich wie eine durchgehende Raumlandschaft über die gesamte Breite des Hauses. Tragende Bestandswände wurden gezielt entfernt, um ein Maximum an Großzügigkeit zu gewinnen. Gleichzeitig bleibt die Architektur subtil differenziert: Eine abgehängte Decke über der Küche markiert diesen Bereich dezent, während Lichtführungen im Ess- und Wohnraum gezielt Zonen schaffen, die den offenen Grundriss gliedern, ohne ihn zu unterbrechen. Ein dreiseitiger Kamin verbindet dabei Funktionalität mit Inszenierung – er trennt Wohn- und Essbereich, ohne die Sichtachsen zu blockieren und wird so zum zentralen Gestaltungselement des Erdgeschosses. Ergänzt wird dieses neue Raumprogramm durch praktische Nebenräume- zwei Garderoben und ein Vorratsraum, der direkten Zugang zu den Stellplätzen bietet – eine kleine, aber feinsinnige Geste im Alltag der Bewohner. Auf der linken Seite des Hauses entstand eine Master-Suite, die Rückzug und Großzügigkeit gleichermaßen verkörpert. Sie umfasst Schlafzimmer, Bad und eine Ankleide, die aufgrund statischer Gegebenheiten auf zwei Räume verteilt wurde. Gerade diese Aufteilung schafft jedoch eine angenehme, ruhige Abfolge von Übergängen, die den Weg vom Flur ins private Refugium sanft einleitet. Den Abschluss bildet eine durchgehende Terrasse, die sich über die gesamte Gebäudebreite erstreckt. Sie öffnet das Erdgeschoss nach außen, verbindet Innen- und Außenraum und schafft mehrere Aufenthaltsbereiche, die je nach Tageszeit und Stimmung genutzt werden können – sei es direkt vom Schlafzimmer oder vom großzügigen Wohnbereich aus. Im Obergeschoss wurde das bestehende Satteldach konsequent zurückgebaut und durch ein neues Flachdach ersetzt. Dieser Eingriff bedeutete weit mehr als nur eine äußerliche Veränderung: Mit dem klaren Baukörper erhielt das Haus nicht nur eine völlig neue Formensprache, die sich an der reduzierten Architektur des Bauhausstils orientiert, sondern zugleich die Freiheit, die Raumhöhen flexibel und unabhängig vom Dachverlauf zu gestalten. So konnte ein großzügigeres, luftigeres Obergeschoss entstehen, das den funktionalen Bedürfnissen der Familie gerecht wird und dabei zeitgemäß und klar wirkt. Die Grundstruktur des Geschosses blieb zwar erhalten, wurde jedoch gezielt optimiert, um Raumqualitäten zu steigern und funktionale Abläufe zu verbessern. Geplant wurden ein Büro, drei gleich große Kinderzimmer, ein Gästezimmer sowie zwei vollwertige Bäder – ein durchdachtes Raumprogramm, das sowohl dem Alltag einer Familie mit mehreren Kindern als auch dem Anspruch an komfortables Wohnen Rechnung trägt. Besonders das Büro wurde als flexibler Arbeits- und Rückzugsraum konzipiert. Eine Schiebetür teilt den großzügigen Raum in zwei funktionale Einheiten, wobei eine der Zonen gezielt als akustischer Puffer zum Flur dient – ein Detail, das die Qualität des Arbeitens und Lernens im Alltag deutlich verbessert. Ein geschickt gesetzter Wandversprung ersetzt den ursprünglichen Durchgang zum ersten Kinderzimmer und schafft gleichzeitig eine wertvolle Nische, die sich optimal für maßgefertigten Stauraum anbietet. Auch die Bäder wurden mit Weitblick neu gedacht. Durch die Verschmälerung des Flurs konnte zusätzlicher Raum gewonnen werden, sodass nun beide Badezimmer nicht nur größer, sondern auch funktionaler ausfallen. Jedes Kind erhält hier sein eigenes Waschbecken – eine kleine architektonische Geste, die im Alltag große Bedeutung hat und Konflikte im Familienleben reduziert. Das Gästezimmer schließlich wurde auf der rechten Gebäudeseite besonders großzügig geplant. Neben ausreichend Platz für Übernachtungsgäste bietet es zusätzlichen Stauraum und trägt so dazu bei, dass Ordnung und Klarheit auch im Familienalltag gewahrt bleiben. Im weiteren Verlauf der Planung wurde eine zentrale Weichenstellung getroffen: Der ursprünglich vorgesehene Wellnessbereich im Kellergeschoss – samt Tiefhof und partieller Absenkung – wurde bewusst nicht umgesetzt. Stattdessen entsteht hier nun ein Heimkino, das mit der vorhandenen Raumhöhe auskommt und die introvertierte Atmosphäre des Untergeschosses perfekt nutzt. Der Fitnessbereich, ursprünglich als Teil des Wellnesskonzepts gedacht, wurde in das Obergeschoss verlagert und dort elegant in das Gästezimmer integriert. Die Konzeptplanung zeigt, wie ein raumhohes, raumteilendes Möbel eine flexible Nutzung ermöglicht: Einerseits entsteht ein vollwertiger Gästebereich, andererseits eine klar zonierte Trainingsfläche mit unmittelbarem Bezug zu einem der beiden großzügigen Badezimmer. Diese Lösung verbindet die funktionale Vielfalt des Obergeschosses mit den praktischen Vorteilen im Alltag – kurze Wege, volle Raumhöhe und Tageslicht. Durch diese Umplanung ergibt sich ein schlüssiges Gesamtkonzept: Während das Kellergeschoss mit Heimkino und Nebenräumen den introvertierten Rückzugsort bildet, öffnet sich das Obergeschoss mit Büro, Kinderzimmern, zwei großzügigen Bädern und dem Gäste-/Fitnesszimmer als multifunktionale Familienetage. Die Entscheidung für diese Raumverteilung sorgt für eine klare Hierarchie im Haus: Gemeinschaft und Flexibilität oben, Entertainment und Rückzug unten. Für alle Geschosse wurde ein individuell abgestimmtes Beleuchtungskonzept entwickelt, das sowohl die jeweilige Nutzung als auch Raumhöhe und Atmosphäre berücksichtigt. Dabei stand stets die Frage im Mittelpunkt: Wie kann Licht nicht nur funktional, sondern auch gestalterisch wirken und die Architektur inszenieren? In den unteren Geschossen kommt eine zurückhaltende Grundbeleuchtung durch flache

Aktueller Bautenstand der Modernisierung des Dachgeschosses in einem Einfamilienhaus im Raum Sinsheim…​

Abbruch der Innentüren Abbruch sämtlicher Boden-, Wand- & Deckenbeläge Abbruch der veralteten Elektro-, Sanitär- & Heizungsinstallationen Installation der Unterkonstruktion für die Deckenverkleidungen Installation der Trockenbauwände Installation der Elektro-, Sanitär, & Heizungsleitungen Installation der Sanitär- Unterputzkörper Verkleidung der Dachschrägen mit Gipskarton Grundierung der Wandoberflächen für die Verputzarbeiten Fertigstellung der Verputz- & Spachtelarbeiten Herstellen des Bodenausgleichs Beginn der Bodenbelagsarbeiten

Modernisierung eines Einfamilienhauses im Raum Bad Vilbel…

„raum in form – Innenarchitektur & Architektur“ wurde von einer jungen Familie damit beauftragt, ein Einfamilienhaus in Bad Vilbel umfassend zu modernisieren. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein Reihenendhaus mit vier Geschossen, das sowohl funktional als auch gestalterisch an die Bedürfnisse der Familie angepasst werden sollte. Für die Planung wurden zunächst zwei Konzepte entwickelt, die unterschiedliche Lösungen für Raumaufteilung, Möblierung und Stauraum aufzeigten. Konzept 1 sah vor, im Kellergeschoss eine zusätzliche Trockenbauwand einzuziehen und auch den Treppenaufgang mit Trockenbau zu schließen. So sollte verhindert werden, dass die kalte Kellerluft in den Wohnraum strömt. Der Platz unter der Treppe wurde optimal genutzt: Hier entstand ein maßangefertigter Einbauschrank, der Stauraum für Putzutensilien bietet oder alternativ auch als Erweiterung der Garderobe genutzt werden kann. Vom Flur gelangt man in den offenen Wohnbereich- die frühere Wand zur Küche auf der linken Seite wurde entfernt, um den Raum großzügiger wirken zu lassen. Die Küche wurde um eine Kücheninsel erweitert, die sich in den Wohnraum öffnet. Das Spülbecken ist vor dem Fenster positioniert, während sich an der Außenwand deckenhoher Stauraum erstreckt. Der Herd mit zusätzlicher Arbeitsfläche ist in der Insel integriert, sodass beim Kochen der Blick sowohl in den Wohnraum als auch in den Garten möglich ist. Gegenüber der Kücheninsel befindet sich der große Esstisch, der Platz für bis zu acht Personen bietet. Bei Bedarf kann dieser erweitert werden, sodass sogar zehn Gäste gemeinsam Platz finden. Hinter dem Treppenhaus zum Garten hin wurde der Wohnbereich eingerichtet. Eine L-förmige Couch nutzt die Fläche optimal aus und schafft eine gemütliche Sitzecke. Über das offene Treppenhaus gelangt man in das Obergeschoss, von dort aus wird das Badezimmer, zwei Kinderzimmer sowie ein Büro erschlossen. Das Badezimmer wurde so geplant, dass es neben einer Badewanne auch eine Dusche sowie einen großzügigen Waschtisch mit Spiegelschrank beinhaltet. Das Büro bietet ausreichend Platz für einen Schreibtisch, zusätzlichen Stauraum und eine ausziehbare Couch, sodass hier bei Bedarf Gäste untergebracht werden können. Das Dachgeschoss ist den Eltern vorbehalten und wird als großzügiger Rückzugsbereich genutzt. Hier befinden sich ein Schlafbereich, eine Ankleide, ein eigenes Badezimmer sowie eine Loggia mit Blick in den Garten. Das Bett wurde direkt unter den Dachflächenfenstern platziert, während der niedrige Bereich der Dachschrägen durch maßgefertigte Einbauschränke optimal ausgenutzt wird. Diese schaffen nicht nur Stauraum, sondern auch Ablageflächen, die als Nachttische dienen können. Angrenzend an den Schlafbereich befindet sich der Ankleidebereich- neben hohen Schränken wurde auch eine Insel eingeplant, die zusätzliche Ablage- und Stauraummöglichkeiten bietet. Das Badezimmer im Dachgeschoss erhält einen Waschtisch, eine Dusche und ein WC. Auch hier wird der niedrige Bereich unter der Dachschräge genutzt, um mit einem Einbauschrank weiteren Stauraum für Handtücher und Utensilien zu schaffen. Konzept 2 weist in seiner Grundstruktur viele Parallelen zu Konzept 1 auf, unterscheidet sich jedoch durch die Möblierung und die genaue Platzierung der einzelnen Bereiche. Im Eingangsbereich wurde zusätzlich zum Garderobenschrank ein schmaler Schuhschrank integriert. Die Küche wurde in U-Form angelegt und die Kücheninsel etwas schmaler gestaltet, wodurch mehr Raum für den angrenzenden Essbereich entstand- dieser wurde in Konzept 2 um 90 Grad gedreht. Entlang der Außenwand verbindet ein durchgehender Einbauschrank den Ess- und Wohnbereich optisch miteinander und bietet viel Stauraum. In diesem Schrank wurde zudem Platz für den Fernseher eingeplant. Der Wohnbereich behielt seine Lage wie im ersten Konzept, jedoch wurde das Sofa gedreht und so positioniert, dass der Blick sowohl zum TV als auch in Richtung Essbereich fällt. Im Obergeschoss wurde im Badezimmer in diesem Konzept auf die Dusche verzichtet. Stattdessen entstand in einer Nische eine Sitzfläche mit integrierten Schubladen, die zusätzlichen Stauraum bietet und gleichzeitig als gemütliche Ablage dient. Im Dachgeschoss wurde der große Raum durch eine Trockenbauwand geteilt, sodass eine separate Ankleide neben dem Schlafzimmer entstand. Die neu geschaffene Wand wurde als Stellfläche für den Kleiderschrank genutzt. Unter den Dachflächenfenstern in der Schräge sind maßgefertigte Einbauschränke vorgesehen. Auf der Rückseite der neuen Wand ist das Bett geplant, das nun mit Blick in Richtung Loggia und Garten ausgerichtet ist. Im Finalkonzept entschieden sich die Bauherren größtenteils für die Ausgestaltung von Konzept 2. Die einzige Ausnahme bildete der Verzicht auf den Einbauschrank im Erdgeschoss, der Ess- und Wohnbereich optisch miteinander verbunden hätte. Das Bauvorhaben befindet sich aktuell in der Bauphase- raum in form- Innenarchitektur & Architektur wurde neben der Erstellung der Konzeptpläne, der Ausstattungsplanung und der Ausführungsplanungen auch mit der Bauleitung und der Projektsteuerung beauftragt. Die raum in form – Bau- und Sanierungsgesellschaft wurde mit der Ausführung sämtlicher Arbeiten beauftragt, sodass die geplante Modernisierung nun Schritt für Schritt in die Realität umgesetzt wird.

Energetische Sanierung und Modernisierung eines Einfamilienhauses im Raum Bad Dürkheim…

Anfang Mai dieses Jahres wurde „raum in form – Innenarchitektur & Architektur“ mit der energetischen Sanierung und Modernisierung eines Einfamilienhauses aus den 1970er-Jahren beauftragt- das Gebäude umfasst drei Geschosse und sollte sowohl technisch als auch gestalterisch an heutige Standards angepasst werden. Nach einer umfassenden Bestandsaufnahme und der Erstellung der Aufmaßplanung fand zunächst ein Brainstorming mit dem raum in form- Planungsteam statt, bei dem sowohl sämtliche Wünsche und Vorstellungen der Bauherren berücksichtigt als auch die verschiedenen kreativen und innovativen Ideen des Planungsteams in die zu erstellenden Konzeptplanungen mit aufgenommen wurden.   Konzept 1: Im Kellergeschoss war vorgesehen, neben der Bestandssauna auch eine neue Waschküche sowie ein Arbeitszimmer unterzubringen. Der Waschraum sollte ausreichend Stauraum bieten und Platz für Waschmaschine und Trockner schaffen. Das Arbeitszimmer erhielt durch die Planung einen größeren Lichtschacht, sodass der Raum nun mit mehr Tageslicht versorgt wird- direkt davor wurde der Schreibtisch platziert. Darüber hinaus entstand Platz für Stauraum, eine gemütliche Leseecke sowie ein Terrarium. Im Erdgeschoss greift das Konzept 1 stärker in den Bestand ein- die Wand neben dem Eingangsbereich wurde größtenteils entfernt, um einen offenen Eingangsbereich zu schaffen, der ein großzügiges und lichtdurchflutetes Wohngefühl vermittelt. Auch die Wände rund um die alte Küche wurden herausgenommen, sodass Küche, Essbereich und Wohnzimmer nun zu einem offenen Raumkonzept verschmelzen- so entstanden Blickbeziehungen zwischen allen Bereichen sowie zum Garten. Die Küche wurde in L-Form geplant- deckenhohe Hochschränke bieten viel Stauraum, die Spüle ist vor dem Fenster angeordnet und eine großzügige Kücheninsel mit Frühstückstheke bildet das Zentrum des Kochbereichs. Ein angrenzender Durchgang mit Stauraummöglichkeiten verbindet Küche und Garage. Im Essbereich, der zum Garten hin liegt, wurden die Fenster bodentief ausgeführt, sodass viel Tageslicht einströmen kann. Hier ist ein großer Esstisch mit Platz für acht bis zehn Personen vorgesehen. Ess- und Wohnbereich werden durch einen dreiseitig geöffneten Kamin optisch getrennt und zugleich verbunden. Während der Kamin den Durchgang verengt, schafft er durch seine drei Öffnungen von beiden Seiten Blickbeziehungen auf das Feuer. Der Wohnbereich selbst wird durch eine L-förmige Couch gegliedert, der gegenüberliegend der Fernseher angeordnet ist. Die Treppe im Eingangsbereich wird mit Trockenbau verkleidet, um den Aufgang optisch abzugrenzen. Der Abgang in den Keller erhielt zudem eine Tür, um das Eindringen kalter Luft ins Erdgeschoss zu verhindern. Neben dem Kellertreppenabgang führt ein kleiner Flur zu zwei bestehenden Einbauschränken. Von hier aus gelangt man in ein Gäste-Badezimmer mit bodengleicher Dusche sowie in ein Arbeits- bzw. Gästezimmer, in dem ein Einbauschrank Platz für ein ausklappbares Gästebett bietet. Im Obergeschoss erschließt ein zentraler Flur zwei Kinderzimmer, zwei Badezimmer und das Schlafzimmer. Das Schlafzimmer wurde großzügig angelegt und zusätzlich mit einer Leseecke ausgestattet. Das kleinere Badezimmer ist als Kinderbad vorgesehen und bietet neben WC und Waschtisch auch Stauraum sowie eine Sitzbank. Das größere Familienbad umfasst eine geräumige bodengleiche Dusche, eine Badewanne, einen großen Waschtisch sowie Einbauschränke, die den niedrigen Bereich unter der Dachschräge optimal ausnutzen. Das WC ist hinter einer halbhohen Trockenbauwand platziert und liegt so beim Betreten des Raumes nicht im Blickfeld. Konzept 2: Das Kellergeschoss in Konzept 2 weist die gleiche Raumaufteilung auf wie in Konzept 1, unterscheidet sich jedoch durch die Möblierung. Der Stauraum in der Waschküche wurde hier in L-Form angeordnet, sodass die gesamte untere Wand als Stellfläche für Hochschränke genutzt werden kann. Im Erdgeschoss blieb in diesem Konzept die Zwischenwand zwischen Flur und Küche erhalten, wodurch eine klarere Raumtrennung entsteht. Die Treppe wurde offen gestaltet und prägt somit stärker den Eingangsbereich. Die Küche wurde in U-Form geplant- ergänzt durch eine Kücheninsel im Übergang zum Essbereich. Der Essbereich bietet ebenfalls Platz für einen großen Esszimmer-Tisch, der durch eine markante Pendelleuchte hervorgehoben wird. Statt des dreiseitig geöffneten Kamins wie in Konzept 1 wurde hier ein runder Kaminofen vorgesehen. Außerdem blieb eine breitere Wandfläche im Bestand bestehen, wodurch Ess- und Wohnbereich deutlicher voneinander getrennt sind. Über den kleinen Flur mit den beiden Einbauschränken gelangt man erneut in das Duschbad und in das Arbeitszimmer. Dieses erhielt eine ausziehbare Schlafcouch sowie einen Schreibtisch über die gesamte Fensterwand. Im Obergeschoss wurde das Schlafzimmer etwas kleiner angelegt, bietet aber weiterhin ausreichend Platz. Der gewonnene Raum wurde einem Kinderzimmer zugeschlagen, das dadurch großzügiger gestaltet werden konnte. Das Kinderbad erhielt in diesem Konzept neben WC und Waschtisch eine bodengleiche Dusche, die durch eine Trockenbauwand abgetrennt wurde. Das große Badezimmer wurde mit einer freistehenden Badewanne, einem Waschtisch sowie einem WC ausgestattet, dass „um die Ecke“ platziert ist und somit beim Betreten nicht sofort ins Blickfeld rückt. Finalkonzept: Nach der ausführlichen Vorstellung der beiden verschiedenen Konzepte, entschieden sich die Bauherren im Wesentlichen für die Ausgestaltung von Konzept 2, ergänzt wurde das ausgewählte Konzept jedoch durch einzelne Elemente aus Konzept 1- so wurde beispielsweise die Kücheninsel um eine Frühstückstheke ergänzt. Die Hochschränke und die Arbeitsfläche mit Herd wurden gespiegelt, um eine optimale Raumaufteilung zu erzielen. Zudem wurde ein dreiseitig geöffneter Kamin mit integrierter Sitzbank realisiert. Im Arbeitszimmer entstand eine Kombination aus Einbauschrank mit ausklappbarem Bett und einem Schreibtisch, der sich über die gesamte Fensterwand zieht. Im Obergeschoss wurden die Positionen von Waschbecken, WC und Badewanne im großen Badezimmer getauscht, um die Raumaufteilung noch funktionaler zu gestalten. Zur besseren Visualisierung wünschten sich die Bauherren Moodboards für die Badezimmergestaltung, da sie sich zunächst zwischen unterschiedlichen Stilrichtungen nicht entscheiden konnten. Vorgestellt wurden zwei Ansätze: Zum einen ein helles Bad mit frischen Farbakzenten, das eine spielerische Atmosphäre schafft, die durch schwarze Armaturen und Möbel in einen „erwachseneren“ Kontrast gesetzt wird. Zum anderen eine ruhige, zurückhaltende Variante in erdigen Tönen mit großformatigen Fliesen, Armaturen aus gebürstetem Edelstahl und Holzelementen, die dem Raum Wärme verleihen. Aktuell befindet sich das Bauvorhaben bereits in der Bauphase- mit der Ausführung der Arbeiten wurde die raum in form – Bau- und Sanierungsgesellschaft beauftragt, die Bauleitung und Projektsteuerung wird von raum in form- Innenarchitektur & Architektur übernommen.

Aktueller Bautenstand bei der energetischen Modernisierung eines Einfamilienhauses im Raum Karlsruhe…

Rückbau des Gebäudes in den Rohbauzustand Abbruch der bestehenden HLS-, Sanitär- und Elektroinstallationen Demontage der Bestandsfenster und Innentüren Entfernung von Boden-, Wand- und Deckenbelägen Herstellung von Durchbrüchen in tragenden Innenwänden mit statischer Sicherung Abbruch der vorhandenen Leichtbauwände Entfernung der Treppenbeläge Einbau von Stahlträgern zur Lastabtragung Aufstellung des Baugerüstes Sicherungsmaßnahmen an Fensteröffnungen zur Absturzsicherung Einbau der neuen Fenster Errichtung neuer Trockenbauwände Rohinstallation von Elektro- und HLS-Leitungen einschließlich Verteileraufstellung Leitungsverlegung in Wänden, Decken und Böden Einfräsen des Bestandsestrichs zur Integration der Fußbodenheizung Sanierung des Estrichs durch Rissverharzung Energetische Sanierung des bestehenden Dachs Fassadensanierung mit Wärmedämmverbundsystem (WDVS) Verschluss der Trockenbauwände und Fertigstellung der Vorwandinstallationen Einputzen der Elektro- und Sanitäranschlüsse Verlegung der Fußbodenheizungsleitungen mit anschließender Ummantelung mit Ausgleichsmasse

Neukonzeption und energetische Sanierung eines Einfamilienhauses mit Errichtung eines Anbaus im Raum Sindelfingen…

Im Zuge der geplanten energetischen Sanierung und Erweiterung eines Einfamilienhauses aus den frühen 1980er-Jahren in Sindelfingen wurde „raum in form – Innenarchitektur & Architektur“ mit der Entwicklung eines ganzheitlichen architektonischen Konzepts beauftragt. Ziel war es, die vorhandene Bausubstanz respektvoll weiterzuentwickeln und zugleich neue, zukunftsweisende Qualitäten in Hinblick auf Raumangebot, Tageslichtführung und Wohnkomfort zu schaffen. Neben der energetischen Ertüchtigung des Bestands soll ein moderner Anbau realisiert werden, der sowohl funktional als auch gestalterisch den Bedürfnissen der Bauherren entspricht.   Die Entwurfsentwicklung erfolgte in enger Abstimmung mit den Bauherren und legte besonderen Wert auf die Themen Raumbeziehungen, klare Zonierungen und eine stimmige Material- und Farbwelt. Die bestehenden Qualitäten des Hauses wurden dabei sorgfältig analysiert und in zwei eigenständige Entwurfskonzepte überführt – jedes mit spezifischem Charakter, architektonischer Haltung und räumlicher Organisation. Konzept 1 verfolgt einen ruhigen, zurückhaltenden Ansatz, bei dem die bestehende Gebäudestruktur erhalten bleibt und durch einen zweigeschossigen Flachdachanbau entlang der Nordostseite erweitert wird. Die Geländesituation wird dabei bewusst in die Planung integriert, sodass das Untergeschoss gartenseitig ebenerdig erschlossen werden kann. Der Eingangsbereich bleibt an seiner ursprünglichen Stelle, wird jedoch neu strukturiert: Eine großzügige Ankleide bietet Stauraum und verbessert den funktionalen Ablauf im Alltag. Küche, Ess- und Wohnbereich bilden eine offene Raumfolge, die sich fließend in den neuen Gebäudeteil ausdehnt. Großzügige Verglasungen sorgen für helle, freundliche Räume mit direktem Bezug zur Terrasse und zum Garten. Im Obergeschoss wird das bisherige Schlafzimmer in ein großzügiges Familienbad umgewandelt. Neben dem bestehenden Kinderzimmer entsteht ein weiteres, flexibel nutzbares Zimmer. Über die neue Ankleide der Eltern gelangt man in das Master-Schlafzimmer, das im Anbau untergebracht ist und mit bodentiefen Fenstern sowie Blick ins Grüne überzeugt. Die gestalterische Sprache von Konzept 1 ist von natürlichen Materialien und warmen Farbtönen geprägt. Helles Holz, dezente Steinstrukturen und ein harmonischer Übergang zwischen Innen- und Außenraum prägen das Erscheinungsbild und schaffen eine wohnliche, zeitlose Atmosphäre. Konzept 2 hingegen interpretiert den Eingriff deutlich progressiver und erweitert das Haus entlang der gesamten Nordwestfassade. Der Anbau wurde hier lediglich links und rechts der Bestandsfassade eingerückt, sodass dieser sich optisch deutlich von dem Bestandsgebäude abhebt. Um die Proportionen und Formsprache des Bestands zu wahren, ist das Dach des Anbaus als Satteldach ausgebildet. Der neue Eingangsbereich liegt im Neubau und ist leicht zurückgesetzt, sodass ein geschützter Windfang entsteht. Eine Ankleide verbindet Alt- und Neubau funktional und räumlich. Ein Gäste- oder auch Arbeitszimmer ersetzt an dieser Stelle die Garderobe aus Konzept 1. Die Küche, in U-Form mit integriertem Hochtisch, bildet das kommunikative Zentrum und öffnet sich zum großzügigen Essbereich. Große Schiebetüren ermöglichen einen fließenden Übergang zur Terrasse, die auf Erdgeschosshöhe angehoben wurde, um eine barrierefreie Verbindung zum Außenbereich herzustellen. Im Obergeschoss bietet Konzept 2 zwei gleichwertige Kinderzimmer mit Südausrichtung, ergänzt durch ein separates Bad. Der Elternbereich ist großzügig dimensioniert und umfasst eine Ankleide, ein komfortables En-Suite-Badezimmer sowie eine private Dachterrasse – als Rückzugsort mit Blick in den Garten. Gestalterisch setzt Konzept 2 auf eine klare, moderne Linie mit kühlen Farbtönen, schwarzen und metallischen Akzenten. Der architektonische Ausdruck ist sachlich und präzise, ohne dabei an Wohnlichkeit zu verlieren. Beide Entwürfe zeigen unterschiedliche Wege auf, wie sich ein Bestandsgebäude mit durchdachten Maßnahmen in ein zukunftsfähiges Zuhause verwandeln lässt. Während Konzept 1 mit einem zurückhaltenden Eingriff und warmen Materialien eine harmonische Weiterentwicklung des Bestands bietet, setzt Konzept 2 auf eine selbstbewusste Neugestaltung, die neue Raumqualitäten schafft. Das Projekt verdeutlicht exemplarisch, wie durch gezielte Maßnahmen – von der räumlichen Organisation über Materialwahl bis hin zur detaillierten Gestaltung – aus einem Einfamilienhaus der 1980er-Jahre ein zeitgemäßes, individuelles Wohnhaus entstehen kann, das die Anforderungen an modernes Familienleben ebenso erfüllt wie den Wunsch nach Atmosphäre und architektonischer Qualität.

Modernisierung einer Dachgeschosswohnung im Raum Sinsheim…

„raum in form – Innenarchitektur & Architektur“ wurde mit der Modernisierung und dem Ausbau einer Dachgeschosswohnung im Raum Sinsheim beauftragt. Ziel war es, aus einer dunklen und beengten Dachgeschosswohnung einen hellen, offenen und gestalterisch durchdachten Wohnraum zu schaffen, der modernes Wohnen mit einer gemütlichen Atmosphäre verbindet.   Im Rahmen der Planung wurden zunächst zwei unterschiedliche Konzepte erarbeitet. Konzept 1 sah vor, den Eingangsbereich beziehungsweise die Diele klar von den weiteren Wohnräumen abzugrenzen. Von dort gelangt man einerseits in das Schlafzimmer, in dem der Schlafbereich durch eine Trockenbauwand vom Ankleidebereich getrennt wurde. Dadurch konnte die gesamte Wandlänge für Stauraum genutzt werden, und es entstand eine zusätzliche Wandfläche, vor der das Bett platziert werden konnte. Im Ankleidebereich fand zudem ein integrierter Schminktisch seinen Platz. Andererseits führt die Diele in das Badezimmer, in dem die bestehenden Anschlüsse übernommen wurden. So blieben die Positionen von Dusche, WC und Waschtisch erhalten. Anstelle der früheren Badewanne wurde eine Dusche eingeplant, die durch eine Glastrennwand und eine halbhohe Mauer vom restlichen Badezimmer abgetrennt wird. Das WC verschwindet geschickt hinter dieser Wand, sodass es beim Betreten des Raumes nicht sofort sichtbar ist. Die linke Wandseite wird vollständig für einen großzügigen Waschtisch sowie zusätzlichen Stauraum genutzt. Eine große Waschtischplatte bietet viel Ablagefläche, darunter sind Schubladen vorgesehen, und ein hoher Wandschrank dient zur Aufbewahrung von Handtüchern und anderen Utensilien. Wo zuvor zwei kleine Wohnräume und eine Terrasse vorhanden waren, wurde nun ein großzügiger Wohnbereich geschaffen, der Küche, Essplatz und Wohnzimmer miteinander verbindet. Die Wohnfläche wurde durch die Öffnung der Decke zum Spitzboden zusätzlich erweitert. Zum Garten hin wurde eine große Fensterfront eingeplant, die nicht nur Licht in den Raum bringt, sondern auch den Zugang zu einem kleineren Balkon sowie zur neuen Außentreppe in den Garten ermöglicht. Den Bauherren war die Erweiterung des Wohnraums wichtiger als eine große Terrasse, da durch den direkten Zugang zum Garten die gewünschte Außenanbindung ohnehin gegeben ist. Die Küche besteht in diesem Konzept aus Hochschränken und einer Arbeitsplatte mit Stauraum. Gegenüber befindet sich eine Kücheninsel mit angrenzender Theke, die zum gemeinsamen Kochen und Essen einlädt. In der Mitte des Raumes wurde eine gemütliche Sofaecke mit einer gegenüberliegenden TV-Wand und einem Sideboard eingeplant. Im Bereich der neuen Fensterfront findet ein großer Esstisch Platz, an dem die ganze Familie mit bis zu acht Personen zusammenkommen kann. Konzept 2 orientiert sich in seiner Grundstruktur an Konzept 1, unterscheidet sich jedoch in der Möblierung und den Details der Raumaufteilung. Auch hier führt die Diele in das Schlafzimmer, das Badezimmer und den Wohnraum. Im Schlafzimmer wird die gesamte Wandbreite hinter der Tür für Stauraum genutzt, während sich gegenüber das Bett befindet, ergänzt durch eine vorgelagerte Konsole mit TV. Links neben der Tür wurde Platz für einen Schreibtisch oder Schminktisch eingeplant. Das Badezimmer weist eine ähnliche Grundstruktur auf, sodass auch hier die bestehenden Anschlüsse übernommen werden können. Allerdings wurden in diesem Entwurf zwei Hochschränke bis zur Dachschräge hochgezogen, um die gesamte Höhe als Stauraum zu nutzen. Nebenan befindet sich eine großzügige Waschtischanlage mit der Möglichkeit, zwei Waschbecken nebeneinander zu platzieren. Das WC wurde erneut hinter einer halbhohen Wand angeordnet, jedoch um 90 Grad gedreht. Die Dusche erhält in diesem Konzept eine Glasschiebetür. Der große Wohnraum wird auch hier geöffnet gestaltet. Die Küche wurde in L-Form mit einer kleineren Kücheninsel geplant. Linker Hand sind raumhohe Hochschränke für Stauraum, Kühlschrank und Backofen vorgesehen, während sich im unteren Bereich eine Arbeitsplatte mit Stauraum befindet. Innerhalb der Kücheninsel ist der Herd integriert. Mittig im Wohnraum ist der Essbereich platziert, der die Funktionen Kochen, Essen und Wohnen voneinander trennt. Eine große Pendelleuchte setzt den Esstisch in Szene. Im Bereich der Fensterfront befindet sich die neue Sofalandschaft mit einer gegenüberliegenden TV-Wand. Auch hier besteht ein kleinerer Austritt mit direktem Zugang zum Garten. Im Finalkonzept wurde schließlich eine Mischung aus beiden Entwürfen gewählt und durch weitere Elemente ergänzt. Die Diele wurde zum Wohnraum hin geöffnet, wodurch ein großzügigeres Raumgefühl entstand. Im Badezimmer wurde ein großer Waschtisch mit Spiegelschrank und zusätzlichem Stauraum vorgesehen, der in der Höhe so angepasst wurde, dass darunter eine Waschmaschine Platz findet. Hinter dem WC ergänzt ein maßgeschneiderter Einbauschrank, angepasst an die Dachschräge, die Stauraummöglichkeiten. Die Küche wurde in L-Form realisiert, wobei die kleinere Insel aus Konzept 2 durch die größere Insel mit Theke aus Konzept 1 ersetzt wurde. Der Essbereich befindet sich weiterhin in der Mitte des Wohnraums, wird jedoch durch einen kleineren, runden Tisch geprägt, der die Bereiche klar voneinander abgrenzt und gleichzeitig durch seine Form die Laufwege im Raum nicht beeinträchtigt. Ein besonderes Highlight stellt die schmale Treppe entlang der Zwischenwand zum Schlafzimmer dar. Diese führt in den geöffneten Spitzboden und in die über der Diele und dem Schlafzimmer gelegene Galerie. Die Galerie wurde als gemütlicher Rückzugsort zum Lesen und Entspannen gestaltet und bietet darüber hinaus Sitzgelegenheiten sowie Stauraum für Bücher. Aktuell befindet sich das Projekt in der Bauphase. Die Ausführung und die Bauleitung werden von der raum in form – Bau- und Sanierungsgesellschaft übernommen, die die Planung mit hoher Sorgfalt und fachlicher Expertise in die Realität umsetzt.

Neugestaltung eines Dachgeschosses zu einem Heimkino im Raum Darmstadt…

Für ein Einfamilienhaus im Raum Darmstadt plante raum-in-form Innenarchitektur und Architektur die Neugestaltung eines bestehenden Dachgeschosses. Der vorhandene Raum sollte umfassend renoviert und funktional erweitert werden. Ziel war es, eine vielseitig nutzbare Fläche zu schaffen, die als Heimkino, Gaming-Lounge und erweitertes Wohnzimmer dient und zusätzlich ausreichend Stauraum sowie einen dezent integrierten Arbeitsplatz bietet. Im Mittelpunkt der Bauherrenwünsche stand die Realisierung eines vollwertigen Heimkinos. Gewünscht war die Integration einer hochwertigen HiFi-Anlage sowie eines professionellen Heimkino-Systems. Dabei sollte nicht nur die Technik berücksichtigt werden, sondern auch die dafür benötigte Infrastruktur wie geschlossener Stauraum für Geräte, Kabel und Zubehör, der sich gestalterisch zurückhaltend und dennoch funktional in den Raum einfügt. Ergänzend bestand ein hoher Bedarf an zusätzlichem Stauraum. Gesucht wurde eine Lösung für die strukturierte Unterbringung von saisonaler Kleidung wie Ski- und Wanderbekleidung sowie Schuhen. Dieser Stauraum sollte überwiegend geschlossen ausgeführt sein und sich optisch ruhig und harmonisch in die Dachschrägen integrieren. Darüber hinaus war ein kleiner Arbeitsplatz gewünscht, der als Ausweichmöglichkeit für das gelegentliche Arbeiten im Homeoffice dienen soll. Dieser Bereich sollte funktional sein, dabei jedoch dezent in den Hintergrund treten, um den Fokus auf dem Wohnraum zu belassen. Der Bestand stellte planerisch einige Herausforderungen, die jedoch durch die genaue Planung von raum-in-form Innenarchitektur und Architektur perfekt gemeistert werden konnten. Die komplexe Dachform setzt sich aus unterschiedlich geneigten Dachflächen mit variierenden Winkeln und Richtungen zusammen. Diese architektonische Ausgangslage verlangte eine präzise Planung und maßgeschneiderte Lösungen für Einbauten, Möblierung und Zonierungen. Zusätzlich sind im Raum sichtbare Balken aus Teakholz vorhanden, die in ihrer Materialität erhalten bleiben sollten. Sie prägen den Charakter des Raums wesentlich und mussten entsprechend sensibel in das neue Gestaltungskonzept eingebunden werden. Ein wesentliches gestalterisches Kriterium war der Erhalt des bestehenden Bodenbelags. Die vorhandenen grauen Fliesen sollten nicht ersetzt, sondern in das neue Konzept integriert und gestalterisch sinnvoll aufgegriffen werden. Zusätzlich war eine effektive Lösung zur Verdunklung der fünf vorhandenen Fenster erforderlich, um die Nutzung des Raums als Heimkino auch tagsüber zu ermöglichen. Vor diesem Hintergrund entwickelte raum-in-form Innenarchitektur und Architektur verschiedene Entwurfskonzepte, die sowohl den funktionalen Anforderungen als auch den gestalterischen Zielen der Bauherren entsprachen. In Konzept 1 setzte raum-in-form Innenarchitektur und Architektur auf eine klare Zonierung des Dachgeschosses mit dem Ziel, ein modernes, komfortables Raumgefühl mit echtem Kinoflair zu schaffen. Zwei eingezogene Trockenbauwände bilden einen abgeschlossenen Bereich, der als begehbare Garderobe mit Ankleidezimmercharakter dient. Hier entstand großzügiger, maßgefertigter Stauraum, der sich präzise an die Dachschrägen anpasst. Hängeflächen, Regalböden für Schuhe sowie offene Elemente wie Wandhaken und ein Ganzkörperspiegel sorgen für Struktur und Funktionalität. Ein bestehendes Dachflächenfenster bringt Tageslicht in diesen Bereich; eine Glastür ermöglicht zusätzlich Lichteinfall und optische Offenheit. Im Hauptraum des Dachgeschosses wurde eine großformatige, modulare Couch zentral platziert. Mit ihrem tiefen Dunkelgrün setzt sie einen starken farblichen Akzent zur hellgrauen Bestandsfliese und schafft eine gemütliche, gleichzeitig elegante Atmosphäre. Die Ausrichtung der Couch orientiert sich am geplanten Heimkinosystem. Für die technische Ausstattung wurde eine zweite Trockenbauwand eingefügt, die mit einer Höhe von zwei Metern nicht raumhoch ausgebildet ist. Sie nimmt die gesamte Medientechnik auf, inklusive eines 82-Zoll-TV und entsprechender HiFi-Komponenten, und zoniert den Raum funktional. Der Homeoffice-Bereich wurde auf der gegenüberliegenden Wandseite des Heimkinos unterhalb der Dachschräge platziert. Die davorliegende, neu eingezogene Trockenbauwand dient als visuelle Abschirmung zum Wohnbereich und schafft gleichzeitig einen ruhigen, neutralen Hintergrund für Videokonferenzen. So bleibt der Arbeitsplatz aus dem Wohnraum weitgehend unsichtbar, was zu einer klaren funktionalen Zonierung beiträgt, und ungestörtes Arbeiten ermöglicht. Unterhalb der Arbeitsfläche wurden an beiden Seiten geschlossene Regale geplant, die sich präzise an den Verlauf der Außenwände anpassen und zusätzlichen Stauraum bieten, ohne visuelle Unruhe zu erzeugen. In der gegenüberliegenden Gaube entstand eine kleine Bar- bzw. Kaffeestation. Eine kompakte Arbeitsfläche bietet Platz für eine Kaffeemaschine oder die Zubereitung kleiner Snacks, während Unterschränke zusätzlichen Stauraum und einen integrierten Kühlschrank aufnehmen. Eine dunkelgrüne Mustertapete hebt diesen Bereich visuell hervor und markiert die Barzone als eigenständigen Teil des Raums. Sie greift gleichzeitig den Farbton der Couch auf und schafft so eine gestalterische Verbindung innerhalb des Gesamtkonzepts. Für die notwendige Verdunklung – insbesondere im Hinblick auf die Heimkinonutzung – wurden verschiedene Lösungen erarbeitet. Eine Variante sieht großflächige Vorhänge aus Blackout-Gewebe an der Wand hinter der Couch vor. Diese sorgen nicht nur für effektive Abdunklung, sondern verbessern auch die Raumakustik. Alternativ wurden elektrische Innenrollos vorgeschlagen, die sich nahtlos in das bestehende Smart-Home-System einbinden lassen.   In Konzept 2 stand die Offenheit des Dachgeschosses im Fokus. Der gesamte Raum wurde als durchgehende Einheit geplant – ohne trennende Wände, mit fließenden Übergängen zwischen den einzelnen Nutzungsbereichen. Die Garderobe wurde wie in Konzept 1 im vorderen Bereich des Raumes platziert, jedoch offen in den Grundriss integriert. Maßgefertigte Einbauten folgen dem Verlauf der Dachschräge und kombinieren geschlossene Schrankelemente in einem ruhigen Cremefarbton mit offenen Regalfächern. Diese sind mit einer warmen Holzoberfläche versehen, die sich deutlich von den Fronten abhebt und gleichzeitig eine gestalterische Verbindung zu den sichtbaren Teakholz-Balken herstellt. Das Zusammenspiel aus Holz, gedeckten Farben und textilen Akzenten erzeugt ein stimmiges, wohnliches Gesamtbild. Die Offenheit des Garderobenbereichs ermöglichte die Platzierung eines großzügigen Loungesessels. Durch seine Drehbarkeit kann er sowohl dem Garderobenbereich als auch der Couchlandschaft zugewandt werden und schafft zusätzliche Flexibilität in der Nutzung. Im Zentrum des Raumes bildet eine modulare Couch in einem warmen Sandton den wohnlichen Mittelpunkt. Der Farbton harmoniert mit dem grau nuancierten Bestandsfliesenboden sowie den zurückhaltenden Creme- und Taupefarben der Einbauten. Rauchblaue Textilien sorgen für subtile Akzente, während die Teakholzbalken als architektonisches Element den Raum strukturieren und Wärme verleihen. An der gegenüberliegenden Wand wurde ein raumhoher Einbau geplant, der mehrere Funktionen vereint: Neben der Technik für das Heimkino wurden hier geschlossene Stauraumfächer, indirekte Beleuchtungselemente sowie integrierte Schiebetüren untergebracht. Diese ermöglichen die vollständige Abdunklung der bodentiefen Fenster, ohne dass Vorhänge notwendig sind. Zusätzlich wurden dem Bauherrn Fensterfolien zur partiellen Verdunklung vorgeschlagen – diese bieten zwar keinen vollständigen Lichtausschluss, sorgen jedoch für zusätzlichen Blendschutz. In Kombination mit dezenten Innenrollos entsteht so ein durchdachtes, vorhangfreies Verdunklungskonzept, das sich nahtlos in die moderne Raumgestaltung einfügt. Der Arbeitsplatz wurde offen in der Gaube positioniert. Hier profitiert er von direktem Tageslicht und einer klar definierten, ruhigen Platzierung abseits der