Baubeginn der Modernisierung eines Einfamilienhauses im Raum Karlsruhe…

Baustelleneinrichtung Schützen von erhaltenswerten Bauteilen Abbruch von Wand-, Decken- und Bodenbelägen Abbruch Mauerwerk und Herstellung der Wanddurchbrüche Maurer- und Betonarbeiten für die Stahlbetonträger Ausbau von statisch nicht relevanten Deckenbalken Abbruch des Treppengeländers Abbruch der Zwischendecke zur Offenlegung des Dachstuhls Einbau von Türstürzen
Aktueller Bautenstand der Modernisierung und energetischen Sanierung eines Gebäudes für Mikroapartments im Raum Wiesbaden…

Einputzen der Elektro- & Sanitäranschlüsse Verputzen und Spachteln der Wandflächen Fertigstellung der Elektro- und Sanitärarbeiten Aufbereitung der Bestandsdielenböden Verlegung der Fliesen Verfugen der Fliesen Montage der Sanitärobjekte Verlegen des Vinylbodens Malerarbeiten im Innenraum Fassadensanierung mit Wärmedämmverbundsystem (WDVS) Malerarbeiten an der Außenfassade
Neukonzeption und Ausführungsplanung für die energetische Sanierung und Modernisierung einer Altbauvilla mit zwei Wohneinheiten im Raum Heidelberg…

Im Zuge der geplanten energetischen Sanierung und grundlegende Modernisierung eines Mehrfamilienhauses aus den späten 1950er-Jahren in Heidelberg wurde „raum in form – Innenarchitektur & Architektur“ mit der Entwicklung eines ganzheitlichen Konzepts und der anschließenden Ausführungsplanung für die einzelnen Gewerke beauftragt. Ziel war es, die vorhandene Bausubstanz zu respektieren und trotz energetischer und innenarchitektonischer Maßnahmen den Charme dieser Altbauvilla zu erhalten. Zugleich sollten neue, zukunftsweisende Qualitäten in Hinblick auf Raumangebot, Tageslichtführung und dem Wohnkomfort erzielt werden. Die Entwurfsentwicklung erfolgte in enger Abstimmung mit der Bauherrin und das abschließende Finalkonzept wurde auf Grundlage zwei vorangegangener Konzeptvarianten abschließend finalisiert. Im Erdgeschoss ist eine vollständige Wohneinheit für die Mutter der Bauherrin eingeplant worden. Diese zeichnet sich durch den nun geöffneten Wohn- und Essbereich aus, wodurch kleinteilige Raumstrukturen überwunden werden, ein offenes Raumgefüge entsteht und die Kommunikation zwischen den beiden Bereichen bei z.B. Besuch gewährleistet wird. Die Regaleinbauten im Bereich des Durchbruches sollen notwendige Auflager für die benötigten Stahl-Unterzüge verschleiern, wodurch die entstehenden Wandvorsprünge mit Stauraum geschickt in das Gesamtkonzept eingearbeitet wurden. Die weiteren Raumstrukturen wurden ansonsten auf Wunsch der Bauherrin beibehalten. Fokussiert wurde die zu erneuernde Infrastruktur (Elektrik, Heizung, Sanitär- und Wasseranschlüsse, Klimatisierung), die neue Erscheinung der Räume (Bodenbelags- und Fliesenarbeiten) und nicht zuletzt die zahlreichen Einbau- und Schreinerarbeiten im Bereich der Küche, des Schlafbereiches und des Wohnbereiches. Im Ober- und Dachgeschoss wurde die zweite Wohneinheit für die Bauherrin selbst eingeplant. Das Obergeschoss zeichnet sich durch eine neu gewonnene Offenheit aufgrund mehrerer Durchbrüche aus. Es wurde eine halbhohe Garderobe zwischen Flur- und Essbereich eingeplant, wodurch die Blickachsen erweitert wurden, jedoch das behagliche Gefühl eines Esszimmers beibehalten wurde. Ein ungünstiger Blick in den Treppenaufgang sollte vermieden werden. Auch in dieser Wohneinheit wurden die Wandvorsprünge durch angedachten Stauraum zwischen dem Ess- und Wohnzimmer einbezogen. Die zahlreichen, gewünschten Einbauten schaffen nun klare Linien und optimieren den Stauraumbedarf, welcher besonders in kleinen Räumen mit niedriger Raumhöhe einen prägnanten Unterschied machen. Im vorliegenden Dachgeschoss wurden deutlichere Eingriffe vorgenommen. Das Geschoss war vorher in 8 kleinere Durchgangs- und Aufenthaltsräume unterteilt. Durch das großzügige Entfernen von nicht benötigten Leichtbauwänden konnte nun ein großer Raum mit Umlauf geschaffen werden, sowie zwei kleineren Speichern und einem Badezimmer mit gesonderter Toilette. Der „Umlauf“ beinhaltet die gesamte Ankleide der Bauherrin im Bereich der Dachschräge nach dem Treppenaufgang, sowie weiterer Garderobenelemente im Bereich der Wände, welche den Kamin fassen. Durch die mutige Öffnung des Dachgeschosses können die historischen Gauben nun deutlich besser wahrgenommen werden, da vollkommen neue Blickbezüge geschaffen wurden und der Lichteinfall konnte im gesamten Geschoss optimiert werden. Weiterhin wurden wir von der Bauherrin beauftragt, auf Grundlage des Finalkonzeptes die entsprechenden Ausführungsplanungen für die verschiedenen Gewerke anzufertigen. Diesbezüglich hat vorher ein entsprechender Materialtermin inkl. Showroom-Besuch stattgefunden, um alle gewünschten Wand- und Bodenfliesen, sowie das Parkett für die Bodenbelagsarbeiten und die gewünschten Sanitärobjekte zu definieren. Auch die Wand- und Fassadenfarben, sowie Fenster- und Fensterbänke wurden entsprechend ausgesucht. Für die Fensterbänke hat die Bauherrin, passend zum Altbaucharakter, Sandstein-Fensterbänke vom Steinmetz ausgesucht und keine klassischen Aluminiumfensterbänke, welche dem Objekt eine einzigartige Stimmung und echte Qualität verleihen. Folgende Ausführungsplanungen wurden von uns erstellt: Rohbau- und Trockenbauarbeiten Elektroplanung Sanitärplanung Fliesenverlege- und Bodenbelagsarbeiten Planung der Treppenanlage Planung der Schreinerarbeiten Planung der Küchenanschlüsse für den Küchenbauer Die Rohbau- und Trockenbauplanung umfasst alle Rohbauöffnungen für z.B. neue Fenster- und Türelemente. Dabei wurde die genaue Produktauswahl in einem von uns angefertigten Raumbuch übertragen, um im weiteren Ausschreibungs- und Bauverlauf alle benötigten Angaben und Seriennummern stets griffbereit zu haben. Die Elektroplanung umfasst die gesamte Hauselektrik und definiert einzelne Schaltkreise und die dazugehörigen Planzeichen für Einbau-, Aufbau,- oder Pendelleuchten. Die Elektroplanung wurde auf Grundlage des Finalkonzeptes mithilfe einer Beleuchtungskonzeption erstellt und verringert so die Zeiten für die anschließende Ausführungsplanung. Die Sanitärplanung ist die einzige gewerksübergreifende Planung, welche die Trockenbau-, Elektrik-, Wasseranschlüsse- und Fliesenverlegeplanung umfasst. Die benötigte Detailgenauigkeit bei Bädern und das Zusammenspiel der einzelnen Gewerke im cm-Bereich können durch eine gemeinsame Planung und die daraus resultierenden Abhängigkeiten begreiflich gemacht werden, wodurch die allgemein gängige Fehlerquote innerhalb der Ausführung komplett eliminiert werden kann. Die Bäder erhalten einen vollständig neuen Charakter mit großformatigen Wandfliesen und neuester Sanitärausstattung, mit integrierten Sitzbänken und Nischen innerhalb der Duschen und besonderer Fliesenmuster im Bereich des Dachgeschosses. Jede Fuge wurde gewissenhaft geplant, mit technischen Bedingungen abgeglichen, die Wünsche der Bauherrin berücksichtigt und für ein optimales Endergebnis bezüglich der Fugen- und Sanitärpositionen mehrfach besprochen und geprüft. Für ein harmonisches Gesamtkonzept wird die ausgesuchte Fliesenverlegung der Bäder berücksichtigt, sofern sich die Bodenbelagsarbeiten mit dem gleichen Material fortsetzen. Weiterhin wird in dieser Planung das ausgesuchte Parkett und die Fliesen mit den benötigen Maß- und Produktangaben eingearbeitet. Für dieses Bauvorhaben wurde zudem ein stimmiger Übergang zwischen den Böden und der Treppenanlage eingeplant. Die Fliese im Eingangsbereiches des Erdgeschosses wird über die Treppenanlage im Flur des Obergeschosses weitergeführt.
Präsentation unserer Unternehmen bei der Jobbörse 2025 an der Karl- Kübel- Schule in Bensheim…

Präsentation unserer Unternehmen bei der Jobbörse 2025 an der Karl- Kübel- Schule in Bensheim… Über 40 Unternehmen, Institutionen, Hochschulen und Universitäten stellten auch dieses Jahr wieder ihre Ausbildungs- und Studienangebote den Schülerinnen und Schülern der Karl-Kübel- Schule in Bensheim, einer der größten Schulen im Kreis Bergstraße, vor. Im Rahmen der diesjährigen Jobbörse, an der über 1.900 Schülerinnen und Schüler teilnahmen, stellten wir- wie auch in den Jahren zuvor- ausführlich die vielfältigen Jahrespraktikums-, Ausbildungs- und Arbeitsplätze unserer Unternehmen raum in form- Innenarchitektur & Architektur, raum in form- Objekteinrichtungen sowie der raum in form- Bau- und Sanierungsgesellschaft mbH vor. So konnten wir den Schülerinnen und Schülern der Karl- Kübel- Schule einen umfassenden Einblick in die verschiedenen möglichen beruflichen Perspektiven, die unsere Unternehmen bieten, geben. In drei kurzen Präsentationen zeigten wir die vielfältigen Aufgaben und Tätigkeiten in den Bereichen Office-Management und Buchhaltung, Innenarchitektur und Architektur, Objekteinrichtung sowie in dem Bereich Bauen und Sanieren und gaben dabei spannende Einblicke in unseren Arbeitsalltag. Anschließend gab es in einer offenen Gesprächsrunde Gelegenheit, individuelle Fragen zu beantworten und ins Gespräch zu kommen. Dabei informierten wir auch darüber, dass die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, bei uns ein vergütetes Jahrespraktikum zu absolvieren und dadurch nicht nur wertvolle Praxiserfahrungen in einem unserer spannenden Tätigkeitsfelder sammeln können, sondern dass dieses Jahrespraktikum auch im Rahmen des Fachabiturs als „Praktisches Jahr“ anerkannt wird und so das Fachabitur durch ein Jahrespraktikum in einem unserer Unternehmen erlangt werden kann. Interessierte für einen unserer Jahrespraktikums- oder Ausbildungsplätze können sich gerne unter info@raum-in-form bewerben.
Aktueller Bautenstand bei dem Umbau eines Einfamilienhauses im Raum Bad Vilbel…

Einbau der neuen Fenster Stellen und Beplanken der Ständerwände Installation der Unterkonstruktion Abdichtung der Bäder Einputzen der Elektro- & Sanitäranschlüsse Verputzen und Spachteln der Wandflächen Montage von Perforationswinkeln Spachteln der Fugen und Ecken Einbringen der Bodenausgleichsmasse Montage und Verkleidung der Badewanne Verlegung der Feinsteinzeugfliesen Verfugen der Fliesen Verlegen des Parkettbodens Maler- und Tapezierarbeiten Montage der Sockelleisten Montage der Sanitärobjekte
Neukonzeption eines großzügigen Einfamilienhauses aus den 1970- er Jahren im Raum Frankfurt zu einem modernen Anwesen im Bauhausstil…

Ein Einfamilienhaus aus den 1970er-Jahren neu zu denken, bedeutet weit mehr, als nur Fassade und Grundriss zu erneuern – es heißt, Geschichte und Gegenwart miteinander zu verweben. Genau vor dieser spannenden Aufgabe stand „raum in form – Innenarchitektur & Architektur“, als die Bauherren mit einer klaren gestalterischen Vision auf uns zukamen: Ihr Zuhause sollte sich vom in die Jahre gekommenen Siedlungshaus in ein architektonisch klares, lichtdurchflutetes Domizil im Bauhausstil verwandeln. Der Wunsch nach einer modernen Formensprache war unmissverständlich: Reduzierte Linienführung, offene Grundrisse, großzügige Fensterflächen und ein Ambiente, das den Dialog mit dem Tageslicht sucht. Gleichzeitig sollte das Bestehende nicht einfach ersetzt, sondern intelligent weiterentwickelt werden – eine energetische Sanierung, die Nachhaltigkeit mit ästhetischem Anspruch verbindet. Unsere Aufgabe war es daher, die vorhandene Bausubstanz sorgfältig zu analysieren und aus ihr heraus ein neues architektonisches Konzept zu entwickeln. Es ging darum, den Charakter des Hauses grundlegend zu verändern, ohne auf einen kompletten Neubau zurückzugreifen. Mit Feingefühl und Präzision wurde das 1970er-Jahre-Haus Schritt für Schritt in eine neue Epoche geführt- hin zu einem zeitlosen Bauhausstil, der Klarheit, Funktionalität und Wohnqualität miteinander vereint. Im Erdgeschoss wurde der Eingangsbereich nicht nur neu organisiert, sondern bewusst in die Flucht der Obergeschossfassade hineingezogen und nach vorne erweitert. Durch das Öffnen der Decke zum Obergeschoss entstand hier ein eindrucksvoller Luftraum, der von einer filigranen Treppengalerie begleitet wird. Das Herzstück dieses Entrees bildet ein großzügiges, über zwei Etagen reichendes Fensterband, das den Raum zu jeder Tageszeit mit natürlichem Licht flutet und zugleich den Blick nach außen inszeniert. Die ehemals beengte und kleinteilige Flursituation wich einem offenen, fließenden Raumgefüge. Küche, Ess- und Wohnbereich sind nicht mehr voneinander getrennt, sondern spannen sich wie eine durchgehende Raumlandschaft über die gesamte Breite des Hauses. Tragende Bestandswände wurden gezielt entfernt, um ein Maximum an Großzügigkeit zu gewinnen. Gleichzeitig bleibt die Architektur subtil differenziert: Eine abgehängte Decke über der Küche markiert diesen Bereich dezent, während Lichtführungen im Ess- und Wohnraum gezielt Zonen schaffen, die den offenen Grundriss gliedern, ohne ihn zu unterbrechen. Ein dreiseitiger Kamin verbindet dabei Funktionalität mit Inszenierung – er trennt Wohn- und Essbereich, ohne die Sichtachsen zu blockieren und wird so zum zentralen Gestaltungselement des Erdgeschosses. Ergänzt wird dieses neue Raumprogramm durch praktische Nebenräume- zwei Garderoben und ein Vorratsraum, der direkten Zugang zu den Stellplätzen bietet – eine kleine, aber feinsinnige Geste im Alltag der Bewohner. Auf der linken Seite des Hauses entstand eine Master-Suite, die Rückzug und Großzügigkeit gleichermaßen verkörpert. Sie umfasst Schlafzimmer, Bad und eine Ankleide, die aufgrund statischer Gegebenheiten auf zwei Räume verteilt wurde. Gerade diese Aufteilung schafft jedoch eine angenehme, ruhige Abfolge von Übergängen, die den Weg vom Flur ins private Refugium sanft einleitet. Den Abschluss bildet eine durchgehende Terrasse, die sich über die gesamte Gebäudebreite erstreckt. Sie öffnet das Erdgeschoss nach außen, verbindet Innen- und Außenraum und schafft mehrere Aufenthaltsbereiche, die je nach Tageszeit und Stimmung genutzt werden können – sei es direkt vom Schlafzimmer oder vom großzügigen Wohnbereich aus. Im Obergeschoss wurde das bestehende Satteldach konsequent zurückgebaut und durch ein neues Flachdach ersetzt. Dieser Eingriff bedeutete weit mehr als nur eine äußerliche Veränderung: Mit dem klaren Baukörper erhielt das Haus nicht nur eine völlig neue Formensprache, die sich an der reduzierten Architektur des Bauhausstils orientiert, sondern zugleich die Freiheit, die Raumhöhen flexibel und unabhängig vom Dachverlauf zu gestalten. So konnte ein großzügigeres, luftigeres Obergeschoss entstehen, das den funktionalen Bedürfnissen der Familie gerecht wird und dabei zeitgemäß und klar wirkt. Die Grundstruktur des Geschosses blieb zwar erhalten, wurde jedoch gezielt optimiert, um Raumqualitäten zu steigern und funktionale Abläufe zu verbessern. Geplant wurden ein Büro, drei gleich große Kinderzimmer, ein Gästezimmer sowie zwei vollwertige Bäder – ein durchdachtes Raumprogramm, das sowohl dem Alltag einer Familie mit mehreren Kindern als auch dem Anspruch an komfortables Wohnen Rechnung trägt. Besonders das Büro wurde als flexibler Arbeits- und Rückzugsraum konzipiert. Eine Schiebetür teilt den großzügigen Raum in zwei funktionale Einheiten, wobei eine der Zonen gezielt als akustischer Puffer zum Flur dient – ein Detail, das die Qualität des Arbeitens und Lernens im Alltag deutlich verbessert. Ein geschickt gesetzter Wandversprung ersetzt den ursprünglichen Durchgang zum ersten Kinderzimmer und schafft gleichzeitig eine wertvolle Nische, die sich optimal für maßgefertigten Stauraum anbietet. Auch die Bäder wurden mit Weitblick neu gedacht. Durch die Verschmälerung des Flurs konnte zusätzlicher Raum gewonnen werden, sodass nun beide Badezimmer nicht nur größer, sondern auch funktionaler ausfallen. Jedes Kind erhält hier sein eigenes Waschbecken – eine kleine architektonische Geste, die im Alltag große Bedeutung hat und Konflikte im Familienleben reduziert. Das Gästezimmer schließlich wurde auf der rechten Gebäudeseite besonders großzügig geplant. Neben ausreichend Platz für Übernachtungsgäste bietet es zusätzlichen Stauraum und trägt so dazu bei, dass Ordnung und Klarheit auch im Familienalltag gewahrt bleiben. Im weiteren Verlauf der Planung wurde eine zentrale Weichenstellung getroffen: Der ursprünglich vorgesehene Wellnessbereich im Kellergeschoss – samt Tiefhof und partieller Absenkung – wurde bewusst nicht umgesetzt. Stattdessen entsteht hier nun ein Heimkino, das mit der vorhandenen Raumhöhe auskommt und die introvertierte Atmosphäre des Untergeschosses perfekt nutzt. Der Fitnessbereich, ursprünglich als Teil des Wellnesskonzepts gedacht, wurde in das Obergeschoss verlagert und dort elegant in das Gästezimmer integriert. Die Konzeptplanung zeigt, wie ein raumhohes, raumteilendes Möbel eine flexible Nutzung ermöglicht: Einerseits entsteht ein vollwertiger Gästebereich, andererseits eine klar zonierte Trainingsfläche mit unmittelbarem Bezug zu einem der beiden großzügigen Badezimmer. Diese Lösung verbindet die funktionale Vielfalt des Obergeschosses mit den praktischen Vorteilen im Alltag – kurze Wege, volle Raumhöhe und Tageslicht. Durch diese Umplanung ergibt sich ein schlüssiges Gesamtkonzept: Während das Kellergeschoss mit Heimkino und Nebenräumen den introvertierten Rückzugsort bildet, öffnet sich das Obergeschoss mit Büro, Kinderzimmern, zwei großzügigen Bädern und dem Gäste-/Fitnesszimmer als multifunktionale Familienetage. Die Entscheidung für diese Raumverteilung sorgt für eine klare Hierarchie im Haus: Gemeinschaft und Flexibilität oben, Entertainment und Rückzug unten. Für alle Geschosse wurde ein individuell abgestimmtes Beleuchtungskonzept entwickelt, das sowohl die jeweilige Nutzung als auch Raumhöhe und Atmosphäre berücksichtigt. Dabei stand stets die Frage im Mittelpunkt: Wie kann Licht nicht nur funktional, sondern auch gestalterisch wirken und die Architektur inszenieren? In den unteren Geschossen kommt eine zurückhaltende Grundbeleuchtung durch flache
Aktueller Bautenstand der Modernisierung des Dachgeschosses in einem Einfamilienhaus im Raum Sinsheim…

Abbruch der Innentüren Abbruch sämtlicher Boden-, Wand- & Deckenbeläge Abbruch der veralteten Elektro-, Sanitär- & Heizungsinstallationen Installation der Unterkonstruktion für die Deckenverkleidungen Installation der Trockenbauwände Installation der Elektro-, Sanitär, & Heizungsleitungen Installation der Sanitär- Unterputzkörper Verkleidung der Dachschrägen mit Gipskarton Grundierung der Wandoberflächen für die Verputzarbeiten Fertigstellung der Verputz- & Spachtelarbeiten Herstellen des Bodenausgleichs Beginn der Bodenbelagsarbeiten
Modernisierung eines Einfamilienhauses im Raum Bad Vilbel…

„raum in form – Innenarchitektur & Architektur“ wurde von einer jungen Familie damit beauftragt, ein Einfamilienhaus in Bad Vilbel umfassend zu modernisieren. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein Reihenendhaus mit vier Geschossen, das sowohl funktional als auch gestalterisch an die Bedürfnisse der Familie angepasst werden sollte. Für die Planung wurden zunächst zwei Konzepte entwickelt, die unterschiedliche Lösungen für Raumaufteilung, Möblierung und Stauraum aufzeigten. Konzept 1 sah vor, im Kellergeschoss eine zusätzliche Trockenbauwand einzuziehen und auch den Treppenaufgang mit Trockenbau zu schließen. So sollte verhindert werden, dass die kalte Kellerluft in den Wohnraum strömt. Der Platz unter der Treppe wurde optimal genutzt: Hier entstand ein maßangefertigter Einbauschrank, der Stauraum für Putzutensilien bietet oder alternativ auch als Erweiterung der Garderobe genutzt werden kann. Vom Flur gelangt man in den offenen Wohnbereich- die frühere Wand zur Küche auf der linken Seite wurde entfernt, um den Raum großzügiger wirken zu lassen. Die Küche wurde um eine Kücheninsel erweitert, die sich in den Wohnraum öffnet. Das Spülbecken ist vor dem Fenster positioniert, während sich an der Außenwand deckenhoher Stauraum erstreckt. Der Herd mit zusätzlicher Arbeitsfläche ist in der Insel integriert, sodass beim Kochen der Blick sowohl in den Wohnraum als auch in den Garten möglich ist. Gegenüber der Kücheninsel befindet sich der große Esstisch, der Platz für bis zu acht Personen bietet. Bei Bedarf kann dieser erweitert werden, sodass sogar zehn Gäste gemeinsam Platz finden. Hinter dem Treppenhaus zum Garten hin wurde der Wohnbereich eingerichtet. Eine L-förmige Couch nutzt die Fläche optimal aus und schafft eine gemütliche Sitzecke. Über das offene Treppenhaus gelangt man in das Obergeschoss, von dort aus wird das Badezimmer, zwei Kinderzimmer sowie ein Büro erschlossen. Das Badezimmer wurde so geplant, dass es neben einer Badewanne auch eine Dusche sowie einen großzügigen Waschtisch mit Spiegelschrank beinhaltet. Das Büro bietet ausreichend Platz für einen Schreibtisch, zusätzlichen Stauraum und eine ausziehbare Couch, sodass hier bei Bedarf Gäste untergebracht werden können. Das Dachgeschoss ist den Eltern vorbehalten und wird als großzügiger Rückzugsbereich genutzt. Hier befinden sich ein Schlafbereich, eine Ankleide, ein eigenes Badezimmer sowie eine Loggia mit Blick in den Garten. Das Bett wurde direkt unter den Dachflächenfenstern platziert, während der niedrige Bereich der Dachschrägen durch maßgefertigte Einbauschränke optimal ausgenutzt wird. Diese schaffen nicht nur Stauraum, sondern auch Ablageflächen, die als Nachttische dienen können. Angrenzend an den Schlafbereich befindet sich der Ankleidebereich- neben hohen Schränken wurde auch eine Insel eingeplant, die zusätzliche Ablage- und Stauraummöglichkeiten bietet. Das Badezimmer im Dachgeschoss erhält einen Waschtisch, eine Dusche und ein WC. Auch hier wird der niedrige Bereich unter der Dachschräge genutzt, um mit einem Einbauschrank weiteren Stauraum für Handtücher und Utensilien zu schaffen. Konzept 2 weist in seiner Grundstruktur viele Parallelen zu Konzept 1 auf, unterscheidet sich jedoch durch die Möblierung und die genaue Platzierung der einzelnen Bereiche. Im Eingangsbereich wurde zusätzlich zum Garderobenschrank ein schmaler Schuhschrank integriert. Die Küche wurde in U-Form angelegt und die Kücheninsel etwas schmaler gestaltet, wodurch mehr Raum für den angrenzenden Essbereich entstand- dieser wurde in Konzept 2 um 90 Grad gedreht. Entlang der Außenwand verbindet ein durchgehender Einbauschrank den Ess- und Wohnbereich optisch miteinander und bietet viel Stauraum. In diesem Schrank wurde zudem Platz für den Fernseher eingeplant. Der Wohnbereich behielt seine Lage wie im ersten Konzept, jedoch wurde das Sofa gedreht und so positioniert, dass der Blick sowohl zum TV als auch in Richtung Essbereich fällt. Im Obergeschoss wurde im Badezimmer in diesem Konzept auf die Dusche verzichtet. Stattdessen entstand in einer Nische eine Sitzfläche mit integrierten Schubladen, die zusätzlichen Stauraum bietet und gleichzeitig als gemütliche Ablage dient. Im Dachgeschoss wurde der große Raum durch eine Trockenbauwand geteilt, sodass eine separate Ankleide neben dem Schlafzimmer entstand. Die neu geschaffene Wand wurde als Stellfläche für den Kleiderschrank genutzt. Unter den Dachflächenfenstern in der Schräge sind maßgefertigte Einbauschränke vorgesehen. Auf der Rückseite der neuen Wand ist das Bett geplant, das nun mit Blick in Richtung Loggia und Garten ausgerichtet ist. Im Finalkonzept entschieden sich die Bauherren größtenteils für die Ausgestaltung von Konzept 2. Die einzige Ausnahme bildete der Verzicht auf den Einbauschrank im Erdgeschoss, der Ess- und Wohnbereich optisch miteinander verbunden hätte. Das Bauvorhaben befindet sich aktuell in der Bauphase- raum in form- Innenarchitektur & Architektur wurde neben der Erstellung der Konzeptpläne, der Ausstattungsplanung und der Ausführungsplanungen auch mit der Bauleitung und der Projektsteuerung beauftragt. Die raum in form – Bau- und Sanierungsgesellschaft wurde mit der Ausführung sämtlicher Arbeiten beauftragt, sodass die geplante Modernisierung nun Schritt für Schritt in die Realität umgesetzt wird.
Energetische Sanierung und Modernisierung eines Einfamilienhauses im Raum Bad Dürkheim…

Anfang Mai dieses Jahres wurde „raum in form – Innenarchitektur & Architektur“ mit der energetischen Sanierung und Modernisierung eines Einfamilienhauses aus den 1970er-Jahren beauftragt- das Gebäude umfasst drei Geschosse und sollte sowohl technisch als auch gestalterisch an heutige Standards angepasst werden. Nach einer umfassenden Bestandsaufnahme und der Erstellung der Aufmaßplanung fand zunächst ein Brainstorming mit dem raum in form- Planungsteam statt, bei dem sowohl sämtliche Wünsche und Vorstellungen der Bauherren berücksichtigt als auch die verschiedenen kreativen und innovativen Ideen des Planungsteams in die zu erstellenden Konzeptplanungen mit aufgenommen wurden. Konzept 1: Im Kellergeschoss war vorgesehen, neben der Bestandssauna auch eine neue Waschküche sowie ein Arbeitszimmer unterzubringen. Der Waschraum sollte ausreichend Stauraum bieten und Platz für Waschmaschine und Trockner schaffen. Das Arbeitszimmer erhielt durch die Planung einen größeren Lichtschacht, sodass der Raum nun mit mehr Tageslicht versorgt wird- direkt davor wurde der Schreibtisch platziert. Darüber hinaus entstand Platz für Stauraum, eine gemütliche Leseecke sowie ein Terrarium. Im Erdgeschoss greift das Konzept 1 stärker in den Bestand ein- die Wand neben dem Eingangsbereich wurde größtenteils entfernt, um einen offenen Eingangsbereich zu schaffen, der ein großzügiges und lichtdurchflutetes Wohngefühl vermittelt. Auch die Wände rund um die alte Küche wurden herausgenommen, sodass Küche, Essbereich und Wohnzimmer nun zu einem offenen Raumkonzept verschmelzen- so entstanden Blickbeziehungen zwischen allen Bereichen sowie zum Garten. Die Küche wurde in L-Form geplant- deckenhohe Hochschränke bieten viel Stauraum, die Spüle ist vor dem Fenster angeordnet und eine großzügige Kücheninsel mit Frühstückstheke bildet das Zentrum des Kochbereichs. Ein angrenzender Durchgang mit Stauraummöglichkeiten verbindet Küche und Garage. Im Essbereich, der zum Garten hin liegt, wurden die Fenster bodentief ausgeführt, sodass viel Tageslicht einströmen kann. Hier ist ein großer Esstisch mit Platz für acht bis zehn Personen vorgesehen. Ess- und Wohnbereich werden durch einen dreiseitig geöffneten Kamin optisch getrennt und zugleich verbunden. Während der Kamin den Durchgang verengt, schafft er durch seine drei Öffnungen von beiden Seiten Blickbeziehungen auf das Feuer. Der Wohnbereich selbst wird durch eine L-förmige Couch gegliedert, der gegenüberliegend der Fernseher angeordnet ist. Die Treppe im Eingangsbereich wird mit Trockenbau verkleidet, um den Aufgang optisch abzugrenzen. Der Abgang in den Keller erhielt zudem eine Tür, um das Eindringen kalter Luft ins Erdgeschoss zu verhindern. Neben dem Kellertreppenabgang führt ein kleiner Flur zu zwei bestehenden Einbauschränken. Von hier aus gelangt man in ein Gäste-Badezimmer mit bodengleicher Dusche sowie in ein Arbeits- bzw. Gästezimmer, in dem ein Einbauschrank Platz für ein ausklappbares Gästebett bietet. Im Obergeschoss erschließt ein zentraler Flur zwei Kinderzimmer, zwei Badezimmer und das Schlafzimmer. Das Schlafzimmer wurde großzügig angelegt und zusätzlich mit einer Leseecke ausgestattet. Das kleinere Badezimmer ist als Kinderbad vorgesehen und bietet neben WC und Waschtisch auch Stauraum sowie eine Sitzbank. Das größere Familienbad umfasst eine geräumige bodengleiche Dusche, eine Badewanne, einen großen Waschtisch sowie Einbauschränke, die den niedrigen Bereich unter der Dachschräge optimal ausnutzen. Das WC ist hinter einer halbhohen Trockenbauwand platziert und liegt so beim Betreten des Raumes nicht im Blickfeld. Konzept 2: Das Kellergeschoss in Konzept 2 weist die gleiche Raumaufteilung auf wie in Konzept 1, unterscheidet sich jedoch durch die Möblierung. Der Stauraum in der Waschküche wurde hier in L-Form angeordnet, sodass die gesamte untere Wand als Stellfläche für Hochschränke genutzt werden kann. Im Erdgeschoss blieb in diesem Konzept die Zwischenwand zwischen Flur und Küche erhalten, wodurch eine klarere Raumtrennung entsteht. Die Treppe wurde offen gestaltet und prägt somit stärker den Eingangsbereich. Die Küche wurde in U-Form geplant- ergänzt durch eine Kücheninsel im Übergang zum Essbereich. Der Essbereich bietet ebenfalls Platz für einen großen Esszimmer-Tisch, der durch eine markante Pendelleuchte hervorgehoben wird. Statt des dreiseitig geöffneten Kamins wie in Konzept 1 wurde hier ein runder Kaminofen vorgesehen. Außerdem blieb eine breitere Wandfläche im Bestand bestehen, wodurch Ess- und Wohnbereich deutlicher voneinander getrennt sind. Über den kleinen Flur mit den beiden Einbauschränken gelangt man erneut in das Duschbad und in das Arbeitszimmer. Dieses erhielt eine ausziehbare Schlafcouch sowie einen Schreibtisch über die gesamte Fensterwand. Im Obergeschoss wurde das Schlafzimmer etwas kleiner angelegt, bietet aber weiterhin ausreichend Platz. Der gewonnene Raum wurde einem Kinderzimmer zugeschlagen, das dadurch großzügiger gestaltet werden konnte. Das Kinderbad erhielt in diesem Konzept neben WC und Waschtisch eine bodengleiche Dusche, die durch eine Trockenbauwand abgetrennt wurde. Das große Badezimmer wurde mit einer freistehenden Badewanne, einem Waschtisch sowie einem WC ausgestattet, dass „um die Ecke“ platziert ist und somit beim Betreten nicht sofort ins Blickfeld rückt. Finalkonzept: Nach der ausführlichen Vorstellung der beiden verschiedenen Konzepte, entschieden sich die Bauherren im Wesentlichen für die Ausgestaltung von Konzept 2, ergänzt wurde das ausgewählte Konzept jedoch durch einzelne Elemente aus Konzept 1- so wurde beispielsweise die Kücheninsel um eine Frühstückstheke ergänzt. Die Hochschränke und die Arbeitsfläche mit Herd wurden gespiegelt, um eine optimale Raumaufteilung zu erzielen. Zudem wurde ein dreiseitig geöffneter Kamin mit integrierter Sitzbank realisiert. Im Arbeitszimmer entstand eine Kombination aus Einbauschrank mit ausklappbarem Bett und einem Schreibtisch, der sich über die gesamte Fensterwand zieht. Im Obergeschoss wurden die Positionen von Waschbecken, WC und Badewanne im großen Badezimmer getauscht, um die Raumaufteilung noch funktionaler zu gestalten. Zur besseren Visualisierung wünschten sich die Bauherren Moodboards für die Badezimmergestaltung, da sie sich zunächst zwischen unterschiedlichen Stilrichtungen nicht entscheiden konnten. Vorgestellt wurden zwei Ansätze: Zum einen ein helles Bad mit frischen Farbakzenten, das eine spielerische Atmosphäre schafft, die durch schwarze Armaturen und Möbel in einen „erwachseneren“ Kontrast gesetzt wird. Zum anderen eine ruhige, zurückhaltende Variante in erdigen Tönen mit großformatigen Fliesen, Armaturen aus gebürstetem Edelstahl und Holzelementen, die dem Raum Wärme verleihen. Aktuell befindet sich das Bauvorhaben bereits in der Bauphase- mit der Ausführung der Arbeiten wurde die raum in form – Bau- und Sanierungsgesellschaft beauftragt, die Bauleitung und Projektsteuerung wird von raum in form- Innenarchitektur & Architektur übernommen.
Aktueller Bautenstand bei der energetischen Modernisierung eines Einfamilienhauses im Raum Karlsruhe…

Rückbau des Gebäudes in den Rohbauzustand Abbruch der bestehenden HLS-, Sanitär- und Elektroinstallationen Demontage der Bestandsfenster und Innentüren Entfernung von Boden-, Wand- und Deckenbelägen Herstellung von Durchbrüchen in tragenden Innenwänden mit statischer Sicherung Abbruch der vorhandenen Leichtbauwände Entfernung der Treppenbeläge Einbau von Stahlträgern zur Lastabtragung Aufstellung des Baugerüstes Sicherungsmaßnahmen an Fensteröffnungen zur Absturzsicherung Einbau der neuen Fenster Errichtung neuer Trockenbauwände Rohinstallation von Elektro- und HLS-Leitungen einschließlich Verteileraufstellung Leitungsverlegung in Wänden, Decken und Böden Einfräsen des Bestandsestrichs zur Integration der Fußbodenheizung Sanierung des Estrichs durch Rissverharzung Energetische Sanierung des bestehenden Dachs Fassadensanierung mit Wärmedämmverbundsystem (WDVS) Verschluss der Trockenbauwände und Fertigstellung der Vorwandinstallationen Einputzen der Elektro- und Sanitäranschlüsse Verlegung der Fußbodenheizungsleitungen mit anschließender Ummantelung mit Ausgleichsmasse