Machbarkeitsstudie und Konzeption für die Revitalisierung des historischen denkmalgeschützten „Hotel de Prince“ in den französischen Pyrenäen…

„raum in form – Innenarchitektur & Architektur“ wurde zunächst unter der Leitung von Kerstin Bertz-Helmbrecht mit einer umfassenden Bestandsaufnahme vor Ort in Eaux-Bonnes in den französischen Pyrenäen, mit der Entwicklung einer Machbarkeitsstudie für die zukünftige Nutzung sowie mit der Neukonzeption des über 100 Meter langen, denkmalgeschützten Gebäudeensembles beauftragt. Das historische Bauwerk, dessen Ursprung bis in das 17. Jahrhundert zurückreicht, wird in der lokalen Überlieferung Napoleon III zugeschrieben, der es für seine Frau Eugénie errichtet haben soll. Seit 2002 steht das Ensemble unter Denkmalschutz und bildet heute den Mittelpunkt eines ambitionierten Revitalisierungsprojekts. Ziel ist es, das Haus in seiner ursprünglichen Funktion als Hotel wiederzubeleben, den historischen Glanz behutsam freizulegen und zugleich moderne Standards zu integrieren. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der sorgfältigen Restaurierung des historischen Bestands sowie der über die vergangenen Jahrzehnte stark beschädigten Fassade, um Geschichte und Gegenwart in harmonischer Weise miteinander zu verbinden. Im Rahmen der von „raum in form – Innenarchitektur & Architektur“ entwickelten Konzepte ist vorgesehen, das historische Gebäude in zwei klar definierte Bereiche zu gliedern- einen exklusiven Hotelbereich mit mindestens 4-Sterne-Standard im rechten Gebäudeflügel sowie ein modernes Aparthotel im linken Teil des Hauses. Geplant sind insgesamt 44 stilvolle Hotelzimmer in unterschiedlichen Kategorien sowie 35 komfortable Apartments. Beide Bereiche werden durch großzügige Aufenthalts- und Servicezonen ergänzt, die den historischen Charakter des Bestandsgebäudes mit zeitgemäßen Design- und Komfortansprüchen harmonisch verbinden. Darüber hinaus erweitert ein rückwärtiger Neubau das Angebot um einen exklusiven Poolbereich und moderne Duscheinrichtungen im Innenhof, wodurch das Ensemble zu einem einzigartigen Ort für Erholung und Gastlichkeit wird. Der rechte, nordwestliche Gebäudeteil ist für das exklusive Hotelkonzept vorgesehen, das über den originalen Haupteingang betreten wird. Geplant ist ein großzügiges Foyer mit Empfangstresen unterhalb der kunstvoll geschnitzten Bestandstreppe aus dem 17. Jahrhundert. Eine einladende Lobby mit vielfältigen Sitzgelegenheiten schafft eine elegante Atmosphäre, während links eine stilvolle Bar mit Loungebereich und rechts ein À-la-carte-Restaurant sowie ein Frühstücksraum vorgesehen sind. In den Ober- und Dachgeschossen entstehen großzügige Hotelzimmer, Juniorsuiten und Suiten, die jeweils mit einem Kamin ausgestattet werden, um eine warme und behagliche Wohnatmosphäre zu schaffen. Großzügige Fensteröffnungen lassen viel Tageslicht in die Räume und eröffnen einen beeindruckenden Blick auf die umliegende Landschaft. Hochwertige Materialien, natürliche Farbtöne und eine stilvolle Möblierung verbinden den historischen Charakter des Hauses mit modernem Komfort. Die Suiten verfügen zudem über weitläufige Wohnbereiche, die zum Verweilen einladen, sowie über luxuriöse Bäder mit freistehenden Badewannen und bodentiefen Duschen. Damit bieten die Obergeschosse den Gästen ein exklusives Wohn- und Wohlfühlerlebnis, das auf höchstem Niveau den Anspruch von Luxus und Individualität erfüllt. Im Kellergeschoss des historischen Bestandsbaus ist ein weitläufiger Wellnessbereich mit Sauna, Hamam, Spa- und Badebereich, Fitnessstudio und Ruheraum vorgesehen. Straßenseitig bietet das Souterrain Platz für eine Weinbar sowie ein Café mit integrierter Bäckerei. Diese Bereiche sollen den Gästen ein außergewöhnliches Erlebnis bieten, das den Charme des historischen Gebäudes mit hochwertigen Materialien und modernem Design verbindet. Der gesamte Wellnessbereich ist ausschließlich den Hotelgästen vorbehalten und nur gegen Aufpreis auch für die Gäste des Aparthotels zugänglich. Im linken, südöstlichen Gebäudeflügel entsteht das Aparthotel, das über einen separaten Nebeneingang erschlossen wird. Hier sind stilvoll ausgestattete Selbstversorger-Apartments vorgesehen, die vor allem auf die Bedürfnisse von Familien und größeren Gruppen ausgerichtet sind. Sie bieten Wohn- und Essbereiche mit integrierter Küche sowie komfortable Schlafzimmer. In den Ober- und Dachgeschossen sollen die Apartments über einen neu geplanten Laubengang erreichbar sein, auf jeder Etage ist zusätzlich ein Gemeinschaftsraum vorgesehen. Holz- und Naturmaterialien sollen dabei eine wohnliche und behagliche Atmosphäre schaffen. Im Zwischengeschoss ist die Verwaltung des Aparthotels sowie ein Waschraum untergebracht. Ergänzt wird das Angebot durch das Erdgeschoss, in dem ein Ski- und Fahrradverleih Platz findet, der saisonabhängig betrieben wird.  Dieses ambitionierte Gesamtkonzept zur Restaurierung und Neunutzung des historischen Bestands verbindet die Exklusivität eines luxuriösen Hotels mit der Flexibilität eines modernen Aparthotels. Ziel ist es, Gästen künftig ein unvergleichliches Erlebnis zu bieten, das Kultur, Natur und Erholung auf höchstem Niveau vereint und den Aufenthalt in den Pyrenäen zu einem unvergesslichen Ereignis macht.

Neukonzeption eines ayurvedischen Behandlungsraums im Raum Heppenheim…

Im Rahmen der geplanten Neukonzeption eines ayurvedischen Behandlungsraums wurde „raum in form – Innenarchitektur & Architektur“ mit der Entwicklung eines ganzheitlichen Gestaltungskonzepts beauftragt. Ziel war es, die Grundlagen und Denkweisen des Ayurveda zu respektieren und diese trotz moderner gestalterischer Maßnahmen in eine ruhige, stimmige und harmonische Raumatmosphäre zu übersetzen. Gleichzeitig sollten neue, zukunftsfähige Qualitäten hinsichtlich Raumwirkung, Materialwahl und Nutzerkomfort geschaffen werden, um einen Ort zu entwickeln, der sowohl funktional als auch atmosphärisch den besonderen Anforderungen eines ayurvedischen Behandlungsraums gerecht wird. Der im Dachgeschoss gelegene und derzeit noch als Wohnraum genutzte Bereich wird umfassend modernisiert, um eine warme, ruhige und zugleich komfortable Atmosphäre zu schaffen. Die bestehende Holzdecke wird durch eine abgehängte Gipskartondecke ersetzt. Ergänzt wird diese durch Zierbalken aus Holz, die den Dachschrägen Struktur verleihen und mit ihrer Materialität eine natürliche, geborgene Ausstrahlung erzeugen. So entsteht ein stimmiges Zusammenspiel, das Behaglichkeit vermittelt und die Philosophie der ayurvedischen Heilkunst räumlich erfahrbar macht. Die vorhandenen Einbauschränke entlang der Dachschräge bleiben erhalten und werden in warmen Beigetönen neu gefasst. Sie gliedern sich dezent in das Gesamtkonzept ein und bieten praktischen Stauraum, ohne die ruhige Raumwirkung zu beeinträchtigen. Die Raumaufteilung sieht eine klare Zweiteilung vor: Unterhalb der Dachgaube entsteht ein Sitzbereich mit gemütlichen Sesseln für persönliche Gespräche mit Kundinnen und Kunden, während an einer der Wände der funktionale Behandlungsbereich mit einer medizinischen Liege eingerichtet wird. Ergänzend dazu ist ein kleiner Bürobereich vorgesehen, der die Nutzung des Raumes abrundet. Das Material- und Farbkonzept unterstützt die gewünschte Atmosphäre durch neutrale, natürliche Oberflächen, die Ruhe und Ausgeglichenheit ausstrahlen. Einen besonderen Akzent setzen die Sessel im Sitzbereich, die mit weinrotem Samt bezogen sind und so die warme, einladende Stimmung intensivieren. Abgerundet wird das Gestaltungskonzept durch den gezielten Einsatz von Messingelementen an Türknäufen, Handgriffen und Wandlampenhalterungen, die dem Raum eine edle und zugleich zurückhaltende Note verleihen. Insgesamt entsteht ein Behandlungsraum, der Funktionalität und ästhetische Wirkung in Einklang bringt. Er bietet die räumliche Grundlage für die Praxisarbeit und schafft zugleich ein stimmungsvolles Ambiente, das Körper, Geist und Seele gleichermaßen anspricht.

Baubeginn der Modernisierung eines Einfamilienhauses im Raum Karlsruhe…

Baustelleneinrichtung Schützen von erhaltenswerten Bauteilen Abbruch von Wand-, Decken- und Bodenbelägen Abbruch Mauerwerk und Herstellung der Wanddurchbrüche  Maurer- und Betonarbeiten für die  Stahlbetonträger Ausbau von statisch nicht relevanten Deckenbalken Abbruch des Treppengeländers Abbruch der Zwischendecke zur Offenlegung des Dachstuhls Einbau von Türstürzen

Aktueller Bautenstand der Modernisierung und energetischen Sanierung eines Gebäudes für Mikroapartments im Raum Wiesbaden…

Einputzen der Elektro- & Sanitäranschlüsse Verputzen und Spachteln der Wandflächen Fertigstellung der Elektro- und Sanitärarbeiten Aufbereitung der Bestandsdielenböden  Verlegung der Fliesen Verfugen der Fliesen Montage der Sanitärobjekte Verlegen des Vinylbodens Malerarbeiten im Innenraum Fassadensanierung mit Wärmedämmverbundsystem (WDVS) Malerarbeiten an der Außenfassade

Neukonzeption und Ausführungsplanung für die energetische Sanierung und Modernisierung einer Altbauvilla mit zwei Wohneinheiten im Raum Heidelberg…

Im Zuge der geplanten energetischen Sanierung und grundlegende Modernisierung eines Mehrfamilienhauses aus den späten 1950er-Jahren in Heidelberg wurde „raum in form – Innenarchitektur & Architektur“ mit der Entwicklung eines ganzheitlichen Konzepts und der anschließenden Ausführungsplanung für die einzelnen Gewerke beauftragt. Ziel war es, die vorhandene Bausubstanz zu respektieren und trotz energetischer und innenarchitektonischer Maßnahmen den Charme dieser Altbauvilla zu erhalten. Zugleich sollten neue, zukunftsweisende Qualitäten in Hinblick auf Raumangebot, Tageslichtführung und dem Wohnkomfort erzielt werden. Die Entwurfsentwicklung erfolgte in enger Abstimmung mit der Bauherrin und das abschließende Finalkonzept wurde auf Grundlage zwei vorangegangener Konzeptvarianten abschließend finalisiert. Im Erdgeschoss ist eine vollständige Wohneinheit für die Mutter der Bauherrin eingeplant worden. Diese zeichnet sich durch den nun geöffneten Wohn- und Essbereich aus, wodurch kleinteilige Raumstrukturen überwunden werden, ein offenes Raumgefüge entsteht und die Kommunikation zwischen den beiden Bereichen bei z.B. Besuch gewährleistet wird. Die Regaleinbauten im Bereich des Durchbruches sollen notwendige Auflager für die benötigten Stahl-Unterzüge verschleiern, wodurch die entstehenden Wandvorsprünge mit Stauraum geschickt in das Gesamtkonzept eingearbeitet wurden. Die weiteren Raumstrukturen wurden ansonsten auf Wunsch der Bauherrin beibehalten. Fokussiert wurde die zu erneuernde Infrastruktur (Elektrik, Heizung, Sanitär- und Wasseranschlüsse, Klimatisierung), die neue Erscheinung der Räume (Bodenbelags- und Fliesenarbeiten) und nicht zuletzt die zahlreichen Einbau- und Schreinerarbeiten im Bereich der Küche, des Schlafbereiches und des Wohnbereiches. Im Ober- und Dachgeschoss wurde die zweite Wohneinheit für die Bauherrin selbst eingeplant. Das Obergeschoss zeichnet sich durch eine neu gewonnene Offenheit aufgrund mehrerer Durchbrüche aus. Es wurde eine halbhohe Garderobe zwischen Flur- und Essbereich eingeplant, wodurch die Blickachsen erweitert wurden, jedoch das behagliche Gefühl eines Esszimmers beibehalten wurde. Ein ungünstiger Blick in den Treppenaufgang sollte vermieden werden. Auch in dieser Wohneinheit wurden die Wandvorsprünge durch angedachten Stauraum zwischen dem Ess- und Wohnzimmer einbezogen. Die zahlreichen, gewünschten Einbauten schaffen nun klare Linien und optimieren den Stauraumbedarf, welcher besonders in kleinen Räumen mit niedriger Raumhöhe einen prägnanten Unterschied machen. Im vorliegenden Dachgeschoss wurden deutlichere Eingriffe vorgenommen. Das Geschoss war vorher in 8 kleinere Durchgangs- und Aufenthaltsräume unterteilt. Durch das großzügige Entfernen von nicht benötigten Leichtbauwänden konnte nun ein großer Raum mit Umlauf geschaffen werden, sowie zwei kleineren Speichern und einem Badezimmer mit gesonderter Toilette. Der „Umlauf“ beinhaltet die gesamte Ankleide der Bauherrin im Bereich der Dachschräge nach dem Treppenaufgang, sowie weiterer Garderobenelemente im Bereich der Wände, welche den Kamin fassen. Durch die mutige Öffnung des Dachgeschosses können die historischen Gauben nun deutlich besser wahrgenommen werden, da vollkommen neue Blickbezüge geschaffen wurden und der Lichteinfall konnte im gesamten Geschoss optimiert werden. Weiterhin wurden wir von der Bauherrin beauftragt, auf Grundlage des Finalkonzeptes die entsprechenden Ausführungsplanungen für die verschiedenen Gewerke anzufertigen. Diesbezüglich hat vorher ein entsprechender Materialtermin inkl. Showroom-Besuch stattgefunden, um alle gewünschten Wand- und Bodenfliesen, sowie das Parkett für die Bodenbelagsarbeiten und die gewünschten Sanitärobjekte zu definieren. Auch die Wand- und Fassadenfarben, sowie Fenster- und Fensterbänke wurden entsprechend ausgesucht. Für die Fensterbänke hat die Bauherrin, passend zum Altbaucharakter, Sandstein-Fensterbänke vom Steinmetz ausgesucht und keine klassischen Aluminiumfensterbänke, welche dem Objekt eine einzigartige Stimmung und echte Qualität verleihen. Folgende Ausführungsplanungen wur­den von uns erstellt: Rohbau- und Trockenbauarbeiten Elektroplanung Sanitärplanung Fliesenverlege- und Bodenbelagsarbeiten Planung der Treppenanlage Planung der Schreinerarbeiten Planung der Küchenanschlüsse für den Küchenbauer Die Rohbau- und Trockenbauplanung umfasst alle Rohbauöffnungen für z.B. neue Fenster- und Türelemente. Dabei wurde die genaue Produktauswahl in einem von uns angefertigten Raumbuch übertragen, um im weiteren Ausschreibungs- und Bauverlauf alle benötigten Angaben und Seriennummern stets griffbereit zu haben. Die Elektroplanung umfasst die gesamte Hauselektrik und definiert einzelne Schaltkreise und die dazugehörigen Planzeichen für Einbau-, Aufbau,- oder Pendelleuchten. Die Elektroplanung wurde auf Grundlage des Finalkonzeptes mithilfe einer Beleuchtungskonzeption erstellt und verringert so die Zeiten für die anschließende Ausführungsplanung. Die Sanitärplanung ist die einzige gewerksübergreifende Planung, welche die Trockenbau-, Elektrik-, Wasseranschlüsse- und Fliesenverlegeplanung umfasst. Die benötigte Detailgenauigkeit bei Bädern und das Zusammenspiel der einzelnen Gewerke im cm-Bereich können durch eine gemeinsame Planung und die daraus resultierenden Abhängigkeiten begreiflich gemacht werden, wodurch die allgemein gängige Fehlerquote innerhalb der Ausführung komplett eliminiert werden kann. Die Bäder erhalten einen vollständig neuen Charakter mit großformatigen Wandfliesen und neuester Sanitärausstattung, mit integrierten Sitzbänken und Nischen innerhalb der Duschen und besonderer Fliesenmuster im Bereich des Dachgeschosses.   Jede Fuge wurde gewissenhaft geplant, mit technischen Bedingungen abgeglichen, die Wünsche der Bauherrin berücksichtigt und für ein optimales Endergebnis bezüglich der Fugen- und Sanitärpositionen mehrfach besprochen und geprüft. Für ein harmonisches Gesamtkonzept wird die ausgesuchte Fliesenverlegung der Bäder berücksichtigt, sofern sich die Bodenbelagsarbeiten mit dem gleichen Material fortsetzen. Weiterhin wird in dieser Planung das ausgesuchte Parkett und die Fliesen mit den benötigen Maß- und Produktangaben eingearbeitet. Für dieses Bauvorhaben wurde zudem ein stimmiger Übergang zwischen den Böden und der Treppenanlage eingeplant. Die Fliese im Eingangsbereiches des Erdgeschosses wird über die Treppenanlage im Flur des Obergeschosses weitergeführt.

Präsentation unserer Unternehmen bei der Jobbörse 2025 an der Karl- Kübel- Schule in Bensheim…

Präsentation unserer Unternehmen bei der Jobbörse 2025 an der Karl- Kübel- Schule in Bensheim… Über 40 Unternehmen, Institutionen, Hochschulen und Universitäten stellten auch dieses Jahr wieder ihre Ausbildungs- und Studienangebote den Schülerinnen und Schülern der Karl-Kübel- Schule in Bensheim, einer der größten Schulen im Kreis Bergstraße, vor. Im Rahmen der diesjährigen Jobbörse, an der über 1.900 Schülerinnen und Schüler teilnahmen, stellten wir- wie auch in den Jahren zuvor- ausführlich die vielfältigen Jahrespraktikums-, Ausbildungs- und Arbeitsplätze unserer Unternehmen raum in form- Innenarchitektur & Architektur, raum in form- Objekteinrichtungen sowie der raum in form- Bau- und Sanierungsgesellschaft mbH vor. So konnten wir den Schülerinnen und Schülern der Karl- Kübel- Schule einen umfassenden Einblick in die verschiedenen möglichen beruflichen Perspektiven, die unsere Unternehmen bieten, geben. In drei kurzen Präsentationen zeigten wir die vielfältigen Aufgaben und Tätigkeiten in den Bereichen Office-Management und Buchhaltung, Innenarchitektur und Architektur, Objekteinrichtung sowie in dem Bereich Bauen und Sanieren und gaben dabei spannende Einblicke in unseren Arbeitsalltag. Anschließend gab es in einer offenen Gesprächsrunde Gelegenheit, individuelle Fragen zu beantworten und ins Gespräch zu kommen. Dabei informierten wir auch darüber, dass die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, bei uns ein vergütetes Jahrespraktikum zu absolvieren und dadurch nicht nur wertvolle Praxiserfahrungen in einem unserer spannenden Tätigkeitsfelder sammeln können, sondern dass dieses Jahrespraktikum auch im Rahmen des Fachabiturs als „Praktisches Jahr“ anerkannt wird und so das Fachabitur durch ein Jahrespraktikum in einem unserer Unternehmen erlangt werden kann. Interessierte für einen unserer Jahrespraktikums- oder Ausbildungsplätze können sich gerne unter info@raum-in-form bewerben.

Aktueller Bautenstand bei dem Umbau eines Einfamilienhauses im Raum Bad Vilbel…

Einbau der neuen Fenster Stellen und Beplanken der Ständerwände Installation der Unterkonstruktion Abdichtung der Bäder Einputzen der Elektro- & Sanitäranschlüsse Verputzen und Spachteln der Wandflächen Montage von Perforationswinkeln Spachteln der Fugen und Ecken Einbringen der Bodenausgleichsmasse Montage und Verkleidung der Badewanne Verlegung der Feinsteinzeugfliesen Verfugen der Fliesen Verlegen des Parkettbodens Maler- und Tapezierarbeiten Montage der Sockelleisten Montage der Sanitärobjekte

Neukonzeption eines großzügigen Einfamilienhauses aus den 1970- er Jahren im Raum Frankfurt zu einem modernen Anwesen im Bauhausstil…

Ein Einfamilienhaus aus den 1970er-Jahren neu zu denken, bedeutet weit mehr, als nur Fassade und Grundriss zu erneuern – es heißt, Geschichte und Gegenwart miteinander zu verweben. Genau vor dieser spannenden Aufgabe stand „raum in form – Innenarchitektur & Architektur“, als die Bauherren mit einer klaren gestalterischen Vision auf uns zukamen: Ihr Zuhause sollte sich vom in die Jahre gekommenen Siedlungshaus in ein architektonisch klares, lichtdurchflutetes Domizil im Bauhausstil verwandeln. Der Wunsch nach einer modernen Formensprache war unmissverständlich: Reduzierte Linienführung, offene Grundrisse, großzügige Fensterflächen und ein Ambiente, das den Dialog mit dem Tageslicht sucht. Gleichzeitig sollte das Bestehende nicht einfach ersetzt, sondern intelligent weiterentwickelt werden – eine energetische Sanierung, die Nachhaltigkeit mit ästhetischem Anspruch verbindet. Unsere Aufgabe war es daher, die vorhandene Bausubstanz sorgfältig zu analysieren und aus ihr heraus ein neues architektonisches Konzept zu entwickeln. Es ging darum, den Charakter des Hauses grundlegend zu verändern, ohne auf einen kompletten Neubau zurückzugreifen. Mit Feingefühl und Präzision wurde das 1970er-Jahre-Haus Schritt für Schritt in eine neue Epoche geführt- hin zu einem zeitlosen Bauhausstil, der Klarheit, Funktionalität und Wohnqualität miteinander vereint. Im Erdgeschoss wurde der Eingangsbereich nicht nur neu organisiert, sondern bewusst in die Flucht der Obergeschossfassade hineingezogen und nach vorne erweitert. Durch das Öffnen der Decke zum Obergeschoss entstand hier ein eindrucksvoller Luftraum, der von einer filigranen Treppengalerie begleitet wird. Das Herzstück dieses Entrees bildet ein großzügiges, über zwei Etagen reichendes Fensterband, das den Raum zu jeder Tageszeit mit natürlichem Licht flutet und zugleich den Blick nach außen inszeniert. Die ehemals beengte und kleinteilige Flursituation wich einem offenen, fließenden Raumgefüge. Küche, Ess- und Wohnbereich sind nicht mehr voneinander getrennt, sondern spannen sich wie eine durchgehende Raumlandschaft über die gesamte Breite des Hauses. Tragende Bestandswände wurden gezielt entfernt, um ein Maximum an Großzügigkeit zu gewinnen. Gleichzeitig bleibt die Architektur subtil differenziert: Eine abgehängte Decke über der Küche markiert diesen Bereich dezent, während Lichtführungen im Ess- und Wohnraum gezielt Zonen schaffen, die den offenen Grundriss gliedern, ohne ihn zu unterbrechen. Ein dreiseitiger Kamin verbindet dabei Funktionalität mit Inszenierung – er trennt Wohn- und Essbereich, ohne die Sichtachsen zu blockieren und wird so zum zentralen Gestaltungselement des Erdgeschosses. Ergänzt wird dieses neue Raumprogramm durch praktische Nebenräume- zwei Garderoben und ein Vorratsraum, der direkten Zugang zu den Stellplätzen bietet – eine kleine, aber feinsinnige Geste im Alltag der Bewohner. Auf der linken Seite des Hauses entstand eine Master-Suite, die Rückzug und Großzügigkeit gleichermaßen verkörpert. Sie umfasst Schlafzimmer, Bad und eine Ankleide, die aufgrund statischer Gegebenheiten auf zwei Räume verteilt wurde. Gerade diese Aufteilung schafft jedoch eine angenehme, ruhige Abfolge von Übergängen, die den Weg vom Flur ins private Refugium sanft einleitet. Den Abschluss bildet eine durchgehende Terrasse, die sich über die gesamte Gebäudebreite erstreckt. Sie öffnet das Erdgeschoss nach außen, verbindet Innen- und Außenraum und schafft mehrere Aufenthaltsbereiche, die je nach Tageszeit und Stimmung genutzt werden können – sei es direkt vom Schlafzimmer oder vom großzügigen Wohnbereich aus. Im Obergeschoss wurde das bestehende Satteldach konsequent zurückgebaut und durch ein neues Flachdach ersetzt. Dieser Eingriff bedeutete weit mehr als nur eine äußerliche Veränderung: Mit dem klaren Baukörper erhielt das Haus nicht nur eine völlig neue Formensprache, die sich an der reduzierten Architektur des Bauhausstils orientiert, sondern zugleich die Freiheit, die Raumhöhen flexibel und unabhängig vom Dachverlauf zu gestalten. So konnte ein großzügigeres, luftigeres Obergeschoss entstehen, das den funktionalen Bedürfnissen der Familie gerecht wird und dabei zeitgemäß und klar wirkt. Die Grundstruktur des Geschosses blieb zwar erhalten, wurde jedoch gezielt optimiert, um Raumqualitäten zu steigern und funktionale Abläufe zu verbessern. Geplant wurden ein Büro, drei gleich große Kinderzimmer, ein Gästezimmer sowie zwei vollwertige Bäder – ein durchdachtes Raumprogramm, das sowohl dem Alltag einer Familie mit mehreren Kindern als auch dem Anspruch an komfortables Wohnen Rechnung trägt. Besonders das Büro wurde als flexibler Arbeits- und Rückzugsraum konzipiert. Eine Schiebetür teilt den großzügigen Raum in zwei funktionale Einheiten, wobei eine der Zonen gezielt als akustischer Puffer zum Flur dient – ein Detail, das die Qualität des Arbeitens und Lernens im Alltag deutlich verbessert. Ein geschickt gesetzter Wandversprung ersetzt den ursprünglichen Durchgang zum ersten Kinderzimmer und schafft gleichzeitig eine wertvolle Nische, die sich optimal für maßgefertigten Stauraum anbietet. Auch die Bäder wurden mit Weitblick neu gedacht. Durch die Verschmälerung des Flurs konnte zusätzlicher Raum gewonnen werden, sodass nun beide Badezimmer nicht nur größer, sondern auch funktionaler ausfallen. Jedes Kind erhält hier sein eigenes Waschbecken – eine kleine architektonische Geste, die im Alltag große Bedeutung hat und Konflikte im Familienleben reduziert. Das Gästezimmer schließlich wurde auf der rechten Gebäudeseite besonders großzügig geplant. Neben ausreichend Platz für Übernachtungsgäste bietet es zusätzlichen Stauraum und trägt so dazu bei, dass Ordnung und Klarheit auch im Familienalltag gewahrt bleiben. Im weiteren Verlauf der Planung wurde eine zentrale Weichenstellung getroffen: Der ursprünglich vorgesehene Wellnessbereich im Kellergeschoss – samt Tiefhof und partieller Absenkung – wurde bewusst nicht umgesetzt. Stattdessen entsteht hier nun ein Heimkino, das mit der vorhandenen Raumhöhe auskommt und die introvertierte Atmosphäre des Untergeschosses perfekt nutzt. Der Fitnessbereich, ursprünglich als Teil des Wellnesskonzepts gedacht, wurde in das Obergeschoss verlagert und dort elegant in das Gästezimmer integriert. Die Konzeptplanung zeigt, wie ein raumhohes, raumteilendes Möbel eine flexible Nutzung ermöglicht: Einerseits entsteht ein vollwertiger Gästebereich, andererseits eine klar zonierte Trainingsfläche mit unmittelbarem Bezug zu einem der beiden großzügigen Badezimmer. Diese Lösung verbindet die funktionale Vielfalt des Obergeschosses mit den praktischen Vorteilen im Alltag – kurze Wege, volle Raumhöhe und Tageslicht. Durch diese Umplanung ergibt sich ein schlüssiges Gesamtkonzept: Während das Kellergeschoss mit Heimkino und Nebenräumen den introvertierten Rückzugsort bildet, öffnet sich das Obergeschoss mit Büro, Kinderzimmern, zwei großzügigen Bädern und dem Gäste-/Fitnesszimmer als multifunktionale Familienetage. Die Entscheidung für diese Raumverteilung sorgt für eine klare Hierarchie im Haus: Gemeinschaft und Flexibilität oben, Entertainment und Rückzug unten. Für alle Geschosse wurde ein individuell abgestimmtes Beleuchtungskonzept entwickelt, das sowohl die jeweilige Nutzung als auch Raumhöhe und Atmosphäre berücksichtigt. Dabei stand stets die Frage im Mittelpunkt: Wie kann Licht nicht nur funktional, sondern auch gestalterisch wirken und die Architektur inszenieren? In den unteren Geschossen kommt eine zurückhaltende Grundbeleuchtung durch flache

Aktueller Bautenstand der Modernisierung des Dachgeschosses in einem Einfamilienhaus im Raum Sinsheim…​

Abbruch der Innentüren Abbruch sämtlicher Boden-, Wand- & Deckenbeläge Abbruch der veralteten Elektro-, Sanitär- & Heizungsinstallationen Installation der Unterkonstruktion für die Deckenverkleidungen Installation der Trockenbauwände Installation der Elektro-, Sanitär, & Heizungsleitungen Installation der Sanitär- Unterputzkörper Verkleidung der Dachschrägen mit Gipskarton Grundierung der Wandoberflächen für die Verputzarbeiten Fertigstellung der Verputz- & Spachtelarbeiten Herstellen des Bodenausgleichs Beginn der Bodenbelagsarbeiten

Modernisierung eines Einfamilienhauses im Raum Bad Vilbel…

„raum in form – Innenarchitektur & Architektur“ wurde von einer jungen Familie damit beauftragt, ein Einfamilienhaus in Bad Vilbel umfassend zu modernisieren. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein Reihenendhaus mit vier Geschossen, das sowohl funktional als auch gestalterisch an die Bedürfnisse der Familie angepasst werden sollte. Für die Planung wurden zunächst zwei Konzepte entwickelt, die unterschiedliche Lösungen für Raumaufteilung, Möblierung und Stauraum aufzeigten. Konzept 1 sah vor, im Kellergeschoss eine zusätzliche Trockenbauwand einzuziehen und auch den Treppenaufgang mit Trockenbau zu schließen. So sollte verhindert werden, dass die kalte Kellerluft in den Wohnraum strömt. Der Platz unter der Treppe wurde optimal genutzt: Hier entstand ein maßangefertigter Einbauschrank, der Stauraum für Putzutensilien bietet oder alternativ auch als Erweiterung der Garderobe genutzt werden kann. Vom Flur gelangt man in den offenen Wohnbereich- die frühere Wand zur Küche auf der linken Seite wurde entfernt, um den Raum großzügiger wirken zu lassen. Die Küche wurde um eine Kücheninsel erweitert, die sich in den Wohnraum öffnet. Das Spülbecken ist vor dem Fenster positioniert, während sich an der Außenwand deckenhoher Stauraum erstreckt. Der Herd mit zusätzlicher Arbeitsfläche ist in der Insel integriert, sodass beim Kochen der Blick sowohl in den Wohnraum als auch in den Garten möglich ist. Gegenüber der Kücheninsel befindet sich der große Esstisch, der Platz für bis zu acht Personen bietet. Bei Bedarf kann dieser erweitert werden, sodass sogar zehn Gäste gemeinsam Platz finden. Hinter dem Treppenhaus zum Garten hin wurde der Wohnbereich eingerichtet. Eine L-förmige Couch nutzt die Fläche optimal aus und schafft eine gemütliche Sitzecke. Über das offene Treppenhaus gelangt man in das Obergeschoss, von dort aus wird das Badezimmer, zwei Kinderzimmer sowie ein Büro erschlossen. Das Badezimmer wurde so geplant, dass es neben einer Badewanne auch eine Dusche sowie einen großzügigen Waschtisch mit Spiegelschrank beinhaltet. Das Büro bietet ausreichend Platz für einen Schreibtisch, zusätzlichen Stauraum und eine ausziehbare Couch, sodass hier bei Bedarf Gäste untergebracht werden können. Das Dachgeschoss ist den Eltern vorbehalten und wird als großzügiger Rückzugsbereich genutzt. Hier befinden sich ein Schlafbereich, eine Ankleide, ein eigenes Badezimmer sowie eine Loggia mit Blick in den Garten. Das Bett wurde direkt unter den Dachflächenfenstern platziert, während der niedrige Bereich der Dachschrägen durch maßgefertigte Einbauschränke optimal ausgenutzt wird. Diese schaffen nicht nur Stauraum, sondern auch Ablageflächen, die als Nachttische dienen können. Angrenzend an den Schlafbereich befindet sich der Ankleidebereich- neben hohen Schränken wurde auch eine Insel eingeplant, die zusätzliche Ablage- und Stauraummöglichkeiten bietet. Das Badezimmer im Dachgeschoss erhält einen Waschtisch, eine Dusche und ein WC. Auch hier wird der niedrige Bereich unter der Dachschräge genutzt, um mit einem Einbauschrank weiteren Stauraum für Handtücher und Utensilien zu schaffen. Konzept 2 weist in seiner Grundstruktur viele Parallelen zu Konzept 1 auf, unterscheidet sich jedoch durch die Möblierung und die genaue Platzierung der einzelnen Bereiche. Im Eingangsbereich wurde zusätzlich zum Garderobenschrank ein schmaler Schuhschrank integriert. Die Küche wurde in U-Form angelegt und die Kücheninsel etwas schmaler gestaltet, wodurch mehr Raum für den angrenzenden Essbereich entstand- dieser wurde in Konzept 2 um 90 Grad gedreht. Entlang der Außenwand verbindet ein durchgehender Einbauschrank den Ess- und Wohnbereich optisch miteinander und bietet viel Stauraum. In diesem Schrank wurde zudem Platz für den Fernseher eingeplant. Der Wohnbereich behielt seine Lage wie im ersten Konzept, jedoch wurde das Sofa gedreht und so positioniert, dass der Blick sowohl zum TV als auch in Richtung Essbereich fällt. Im Obergeschoss wurde im Badezimmer in diesem Konzept auf die Dusche verzichtet. Stattdessen entstand in einer Nische eine Sitzfläche mit integrierten Schubladen, die zusätzlichen Stauraum bietet und gleichzeitig als gemütliche Ablage dient. Im Dachgeschoss wurde der große Raum durch eine Trockenbauwand geteilt, sodass eine separate Ankleide neben dem Schlafzimmer entstand. Die neu geschaffene Wand wurde als Stellfläche für den Kleiderschrank genutzt. Unter den Dachflächenfenstern in der Schräge sind maßgefertigte Einbauschränke vorgesehen. Auf der Rückseite der neuen Wand ist das Bett geplant, das nun mit Blick in Richtung Loggia und Garten ausgerichtet ist. Im Finalkonzept entschieden sich die Bauherren größtenteils für die Ausgestaltung von Konzept 2. Die einzige Ausnahme bildete der Verzicht auf den Einbauschrank im Erdgeschoss, der Ess- und Wohnbereich optisch miteinander verbunden hätte. Das Bauvorhaben befindet sich aktuell in der Bauphase- raum in form- Innenarchitektur & Architektur wurde neben der Erstellung der Konzeptpläne, der Ausstattungsplanung und der Ausführungsplanungen auch mit der Bauleitung und der Projektsteuerung beauftragt. Die raum in form – Bau- und Sanierungsgesellschaft wurde mit der Ausführung sämtlicher Arbeiten beauftragt, sodass die geplante Modernisierung nun Schritt für Schritt in die Realität umgesetzt wird.