Modernisierung eines Einfamilienhauses im Raum Mannheim

Modernisierung eines Bestandsobjekts aus den 1950-er Jahren zu einem hochrepräsentativen Einfamilienhaus mit Nebengebäuden im Raum Mannheim
Ayurvedische Praxis im Raum Bergstraße

Umbau und Modernisierung eines Dachgeschosses zu einer ayurvedischen Praxis im Raum Bergstraße
Aktueller Bautenstand der Sanierung eines Einfamilienhauses mit Errichtung eines Anbaus im Rhein-Main-Gebiet…

Fertigstellung eines Bürokomplexes in Darmstadt…
Modernisierung und Umbau eines großzügigen Einfamilienhauses im Raum Darmstadt…

Für die geplante Modernisierung und den Umbau eines Einfamilienhauses aus den 1960-er Jahren entwickelte raum in form – Innenarchitektur & Architektur zunächst zwei umfangreiche Konzeptentwürfe. Auf Basis der Konzeptentwürfe entstand in enger Abstimmung mit den Auftraggebern im weiteren Planungsprozess ein finales Konzept, das die Wünsche und Anforderungen der Bauherren ganzheitlich vereint. Das Gebäude besteht aus zwei Geschossen, einem Erdgeschoss sowie einem hangseitig gelegenen Untergeschoss. Ursprünglich beherbergte das Haus neben der Hauptwohnung noch eine separate Einliegerwohnung mit eigenem Zugang im Untergeschoss. Ziel der Umplanung war es, die Einliegerwohnung perspektivisch in die Hauptwohnung zu integrieren, sodass sie in den kommenden Jahren vollständig mitgenutzt werden kann. Gleichzeitig sollte die Möglichkeit erhalten bleiben, die Einliegerwohnung mit vergleichsweise geringem Aufwand zu einem späteren Zeitpunkt wieder abzutrennen und erneut zu vermieten. Darüber hinaus bestand der Wunsch, im Erdgeschoss ein zusätzliches Zimmer als Kinderzimmer zu schaffen. Konzept 1 Im ersten Konzept betritt man das Gebäude im Erdgeschoss über einen großzügigen Eingangsbereich mit direktem Blick in den Garten. Von hier aus gelangt man linker Hand in die Küche sowie in den Wohnbereich, während rechter Hand über einen Zwischenflur das Schlaf- und Kinderzimmer erschlossen werden. Um im Erdgeschoss ausreichend Fläche für ein zusätzliches Kinderzimmer zu gewinnen, wurde die Treppe zum Untergeschoss in den Eingangsbereich verlegt. Im Vergleich zum Bestand wurden das ehemals kleine Esszimmer und die Küche zusammengeführt, sodass eine großzügige, offen gestaltete Küche entsteht. Über einen breiten Durchgang ist diese mit dem weitläufigen Wohnraum verbunden, in dem sich der bestehende Kamin sowie eine große Fensterfront mit Blick in den Garten befinden. Das Untergeschoss beherbergt neben einer Waschküche und einem Wellnessbereich mit Sauna ein großzügiges Kinderzimmer, ein Badezimmer sowie zwei Büroräume. Das Badezimmer und die beiden Büros sind so angeordnet, dass sie perspektivisch vom übrigen Wohnbereich wieder abgetrennt werden können. Auf diese Weise lässt sich zu einem späteren Zeitpunkt wieder eine eigenständige Einliegerwohnung herstellen. Konzept 2 Im zweiten Entwurf blieb die Treppe ins Untergeschoss an ihrer ursprünglichen Position. Rechter Hand des großzügigen Eingangsbereichs befinden sich, ähnlich wie in Konzept 1, der neue Küchenbereich, der aus einer Zusammenlegung des ehemaligen Esszimmers und der Küche entstehen wird sowie der großzügige Wohnraum mit bestehendem Kamin. Linker Hand des Eingangsbereichs liegen ein Gäste-WC sowie ein zusätzlicher Raum, der als Büro oder Kinderzimmer genutzt werden kann. Über eine separate Diele gelangt man außerdem in den abgetrennten Elternbereich mit Schlafzimmer und eigenem angrenzenden Badezimmer. Im Untergeschoss wird der ehemalige Flur zu einem Durchgangszimmer mit maßgefertigten Einbauten umgestaltet, der als Hauswirtschaftsraum bzw. Waschküche genutzt werden kann. Von hier aus erschließt sich der Kinderbereich, der aus zwei Kinderzimmern besteht, die über ein gemeinsames Spielzimmer miteinander verbunden sind. Ergänzt wird diese Ebene durch den Heizungsraum sowie den zukünftigen Wellnessbereich. In diesem Konzept wurde die Einliegerwohnung zudem klar vom Hauptwohnbereich abgetrennt, um den Bauherren auch eine zusätzliche mögliche Variante aufzuzeigen. Die Einliegerwohnung besteht aus einer Küche, einem Badezimmer sowie einem kombinierten Schlaf- und Wohnraum. Finalkonzept Im finalen Entwurf entschieden sich die Bauherren grundsätzlich für Konzept 1, ergänzt durch mehrere gezielt vorgenommene Anpassungen. Im Erdgeschoss wurde der zusätzliche Flur zum Kinder-, Bade- und Schlafzimmer aufgegeben, sodass Kinder- und Schlafzimmer nun direkt vom Eingangsbereich aus erschlossen werden und sich gemeinsam ein Badezimmer teilen. Über die zentral gelegene Treppe gelangt man in das Untergeschoss, in dem auf der rechten Seite ein zusätzlicher Flur ergänzt wurde. Dadurch ist das Badezimmer nun erreichbar, ohne das Büro durchqueren zu müssen, was für mehr Ruhe und Privatsphäre sorgt. Zudem wurde die Waschküche vergrößert, indem die ursprünglich vorgesehene Dusche des Wellnessbereichs reduziert und diesem Bereich direkt zugeordnet wurde. Im nächsten Schritt wurden die Ausführungsplanungen für die Gewerke Abbruch, Rohbau, Trockenbau, Fenster, Elektro, Fliesen, Heizung und Sanitär von dem Projektteam von raum in form – Innenarchitektur & Architektur erarbeitet, sodass aktuell die Ausschreibungs- und Vergabephase begonnen hat und Angebote für die für den Umbau und die Modernisierung notwendigen Gewerke eingeholt werden- der Baubeginn ist für Frühjahr 2026 vorgesehen.
Aktueller Bautenstand bei dem Neubau eines großzügigen Einfamilienhauses im Brutalismus-Stil im Raum Alzey-Worms…

Einrichten der Baustelle Streifenweises Abtragen und Lagern des Oberbodens Ausheben der Baugrube Herstellen des Grobplanums Einbauen und Verdichten der Sauberkeitsschicht Einbauen der Kiesfilterschicht Verlegen der Dämmung unter der Fundamentplatte Erstellen der Schalung für die Fundamentplatte Verlegen der Bewehrung für die Fundamentplatte Betonieren der Bodenplatte
Machbarkeitsstudie und Konzeption für die Revitalisierung des historischen denkmalgeschützten „Hotel de Prince“ in den französischen Pyrenäen…

„raum in form – Innenarchitektur & Architektur“ wurde zunächst unter der Leitung von Kerstin Bertz-Helmbrecht mit einer umfassenden Bestandsaufnahme vor Ort in Eaux-Bonnes in den französischen Pyrenäen, mit der Entwicklung einer Machbarkeitsstudie für die zukünftige Nutzung sowie mit der Neukonzeption des über 100 Meter langen, denkmalgeschützten Gebäudeensembles beauftragt. Das historische Bauwerk, dessen Ursprung bis in das 17. Jahrhundert zurückreicht, wird in der lokalen Überlieferung Napoleon III zugeschrieben, der es für seine Frau Eugénie errichtet haben soll. Seit 2002 steht das Ensemble unter Denkmalschutz und bildet heute den Mittelpunkt eines ambitionierten Revitalisierungsprojekts. Ziel ist es, das Haus in seiner ursprünglichen Funktion als Hotel wiederzubeleben, den historischen Glanz behutsam freizulegen und zugleich moderne Standards zu integrieren. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der sorgfältigen Restaurierung des historischen Bestands sowie der über die vergangenen Jahrzehnte stark beschädigten Fassade, um Geschichte und Gegenwart in harmonischer Weise miteinander zu verbinden. Im Rahmen der von „raum in form – Innenarchitektur & Architektur“ entwickelten Konzepte ist vorgesehen, das historische Gebäude in zwei klar definierte Bereiche zu gliedern- einen exklusiven Hotelbereich mit mindestens 4-Sterne-Standard im rechten Gebäudeflügel sowie ein modernes Aparthotel im linken Teil des Hauses. Geplant sind insgesamt 44 stilvolle Hotelzimmer in unterschiedlichen Kategorien sowie 35 komfortable Apartments. Beide Bereiche werden durch großzügige Aufenthalts- und Servicezonen ergänzt, die den historischen Charakter des Bestandsgebäudes mit zeitgemäßen Design- und Komfortansprüchen harmonisch verbinden. Darüber hinaus erweitert ein rückwärtiger Neubau das Angebot um einen exklusiven Poolbereich und moderne Duscheinrichtungen im Innenhof, wodurch das Ensemble zu einem einzigartigen Ort für Erholung und Gastlichkeit wird. Der rechte, nordwestliche Gebäudeteil ist für das exklusive Hotelkonzept vorgesehen, das über den originalen Haupteingang betreten wird. Geplant ist ein großzügiges Foyer mit Empfangstresen unterhalb der kunstvoll geschnitzten Bestandstreppe aus dem 17. Jahrhundert. Eine einladende Lobby mit vielfältigen Sitzgelegenheiten schafft eine elegante Atmosphäre, während links eine stilvolle Bar mit Loungebereich und rechts ein À-la-carte-Restaurant sowie ein Frühstücksraum vorgesehen sind. In den Ober- und Dachgeschossen entstehen großzügige Hotelzimmer, Juniorsuiten und Suiten, die jeweils mit einem Kamin ausgestattet werden, um eine warme und behagliche Wohnatmosphäre zu schaffen. Großzügige Fensteröffnungen lassen viel Tageslicht in die Räume und eröffnen einen beeindruckenden Blick auf die umliegende Landschaft. Hochwertige Materialien, natürliche Farbtöne und eine stilvolle Möblierung verbinden den historischen Charakter des Hauses mit modernem Komfort. Die Suiten verfügen zudem über weitläufige Wohnbereiche, die zum Verweilen einladen, sowie über luxuriöse Bäder mit freistehenden Badewannen und bodentiefen Duschen. Damit bieten die Obergeschosse den Gästen ein exklusives Wohn- und Wohlfühlerlebnis, das auf höchstem Niveau den Anspruch von Luxus und Individualität erfüllt. Im Kellergeschoss des historischen Bestandsbaus ist ein weitläufiger Wellnessbereich mit Sauna, Hamam, Spa- und Badebereich, Fitnessstudio und Ruheraum vorgesehen. Straßenseitig bietet das Souterrain Platz für eine Weinbar sowie ein Café mit integrierter Bäckerei. Diese Bereiche sollen den Gästen ein außergewöhnliches Erlebnis bieten, das den Charme des historischen Gebäudes mit hochwertigen Materialien und modernem Design verbindet. Der gesamte Wellnessbereich ist ausschließlich den Hotelgästen vorbehalten und nur gegen Aufpreis auch für die Gäste des Aparthotels zugänglich. Im linken, südöstlichen Gebäudeflügel entsteht das Aparthotel, das über einen separaten Nebeneingang erschlossen wird. Hier sind stilvoll ausgestattete Selbstversorger-Apartments vorgesehen, die vor allem auf die Bedürfnisse von Familien und größeren Gruppen ausgerichtet sind. Sie bieten Wohn- und Essbereiche mit integrierter Küche sowie komfortable Schlafzimmer. In den Ober- und Dachgeschossen sollen die Apartments über einen neu geplanten Laubengang erreichbar sein, auf jeder Etage ist zusätzlich ein Gemeinschaftsraum vorgesehen. Holz- und Naturmaterialien sollen dabei eine wohnliche und behagliche Atmosphäre schaffen. Im Zwischengeschoss ist die Verwaltung des Aparthotels sowie ein Waschraum untergebracht. Ergänzt wird das Angebot durch das Erdgeschoss, in dem ein Ski- und Fahrradverleih Platz findet, der saisonabhängig betrieben wird. Dieses ambitionierte Gesamtkonzept zur Restaurierung und Neunutzung des historischen Bestands verbindet die Exklusivität eines luxuriösen Hotels mit der Flexibilität eines modernen Aparthotels. Ziel ist es, Gästen künftig ein unvergleichliches Erlebnis zu bieten, das Kultur, Natur und Erholung auf höchstem Niveau vereint und den Aufenthalt in den Pyrenäen zu einem unvergesslichen Ereignis macht.
Neukonzeption eines ayurvedischen Behandlungsraums im Raum Heppenheim…

Im Rahmen der geplanten Neukonzeption eines ayurvedischen Behandlungsraums wurde „raum in form – Innenarchitektur & Architektur“ mit der Entwicklung eines ganzheitlichen Gestaltungskonzepts beauftragt. Ziel war es, die Grundlagen und Denkweisen des Ayurveda zu respektieren und diese trotz moderner gestalterischer Maßnahmen in eine ruhige, stimmige und harmonische Raumatmosphäre zu übersetzen. Gleichzeitig sollten neue, zukunftsfähige Qualitäten hinsichtlich Raumwirkung, Materialwahl und Nutzerkomfort geschaffen werden, um einen Ort zu entwickeln, der sowohl funktional als auch atmosphärisch den besonderen Anforderungen eines ayurvedischen Behandlungsraums gerecht wird. Der im Dachgeschoss gelegene und derzeit noch als Wohnraum genutzte Bereich wird umfassend modernisiert, um eine warme, ruhige und zugleich komfortable Atmosphäre zu schaffen. Die bestehende Holzdecke wird durch eine abgehängte Gipskartondecke ersetzt. Ergänzt wird diese durch Zierbalken aus Holz, die den Dachschrägen Struktur verleihen und mit ihrer Materialität eine natürliche, geborgene Ausstrahlung erzeugen. So entsteht ein stimmiges Zusammenspiel, das Behaglichkeit vermittelt und die Philosophie der ayurvedischen Heilkunst räumlich erfahrbar macht. Die vorhandenen Einbauschränke entlang der Dachschräge bleiben erhalten und werden in warmen Beigetönen neu gefasst. Sie gliedern sich dezent in das Gesamtkonzept ein und bieten praktischen Stauraum, ohne die ruhige Raumwirkung zu beeinträchtigen. Die Raumaufteilung sieht eine klare Zweiteilung vor: Unterhalb der Dachgaube entsteht ein Sitzbereich mit gemütlichen Sesseln für persönliche Gespräche mit Kundinnen und Kunden, während an einer der Wände der funktionale Behandlungsbereich mit einer medizinischen Liege eingerichtet wird. Ergänzend dazu ist ein kleiner Bürobereich vorgesehen, der die Nutzung des Raumes abrundet. Das Material- und Farbkonzept unterstützt die gewünschte Atmosphäre durch neutrale, natürliche Oberflächen, die Ruhe und Ausgeglichenheit ausstrahlen. Einen besonderen Akzent setzen die Sessel im Sitzbereich, die mit weinrotem Samt bezogen sind und so die warme, einladende Stimmung intensivieren. Abgerundet wird das Gestaltungskonzept durch den gezielten Einsatz von Messingelementen an Türknäufen, Handgriffen und Wandlampenhalterungen, die dem Raum eine edle und zugleich zurückhaltende Note verleihen. Insgesamt entsteht ein Behandlungsraum, der Funktionalität und ästhetische Wirkung in Einklang bringt. Er bietet die räumliche Grundlage für die Praxisarbeit und schafft zugleich ein stimmungsvolles Ambiente, das Körper, Geist und Seele gleichermaßen anspricht.
Baubeginn der Modernisierung eines Einfamilienhauses im Raum Karlsruhe…

Baustelleneinrichtung Schützen von erhaltenswerten Bauteilen Abbruch von Wand-, Decken- und Bodenbelägen Abbruch Mauerwerk und Herstellung der Wanddurchbrüche Maurer- und Betonarbeiten für die Stahlbetonträger Ausbau von statisch nicht relevanten Deckenbalken Abbruch des Treppengeländers Abbruch der Zwischendecke zur Offenlegung des Dachstuhls Einbau von Türstürzen
Aktueller Bautenstand der Modernisierung und energetischen Sanierung eines Gebäudes für Mikroapartments im Raum Wiesbaden…

Einputzen der Elektro- & Sanitäranschlüsse Verputzen und Spachteln der Wandflächen Fertigstellung der Elektro- und Sanitärarbeiten Aufbereitung der Bestandsdielenböden Verlegung der Fliesen Verfugen der Fliesen Montage der Sanitärobjekte Verlegen des Vinylbodens Malerarbeiten im Innenraum Fassadensanierung mit Wärmedämmverbundsystem (WDVS) Malerarbeiten an der Außenfassade
Neukonzeption und Ausführungsplanung für die energetische Sanierung und Modernisierung einer Altbauvilla mit zwei Wohneinheiten im Raum Heidelberg…

Im Zuge der geplanten energetischen Sanierung und grundlegende Modernisierung eines Mehrfamilienhauses aus den späten 1950er-Jahren in Heidelberg wurde „raum in form – Innenarchitektur & Architektur“ mit der Entwicklung eines ganzheitlichen Konzepts und der anschließenden Ausführungsplanung für die einzelnen Gewerke beauftragt. Ziel war es, die vorhandene Bausubstanz zu respektieren und trotz energetischer und innenarchitektonischer Maßnahmen den Charme dieser Altbauvilla zu erhalten. Zugleich sollten neue, zukunftsweisende Qualitäten in Hinblick auf Raumangebot, Tageslichtführung und dem Wohnkomfort erzielt werden. Die Entwurfsentwicklung erfolgte in enger Abstimmung mit der Bauherrin und das abschließende Finalkonzept wurde auf Grundlage zwei vorangegangener Konzeptvarianten abschließend finalisiert. Im Erdgeschoss ist eine vollständige Wohneinheit für die Mutter der Bauherrin eingeplant worden. Diese zeichnet sich durch den nun geöffneten Wohn- und Essbereich aus, wodurch kleinteilige Raumstrukturen überwunden werden, ein offenes Raumgefüge entsteht und die Kommunikation zwischen den beiden Bereichen bei z.B. Besuch gewährleistet wird. Die Regaleinbauten im Bereich des Durchbruches sollen notwendige Auflager für die benötigten Stahl-Unterzüge verschleiern, wodurch die entstehenden Wandvorsprünge mit Stauraum geschickt in das Gesamtkonzept eingearbeitet wurden. Die weiteren Raumstrukturen wurden ansonsten auf Wunsch der Bauherrin beibehalten. Fokussiert wurde die zu erneuernde Infrastruktur (Elektrik, Heizung, Sanitär- und Wasseranschlüsse, Klimatisierung), die neue Erscheinung der Räume (Bodenbelags- und Fliesenarbeiten) und nicht zuletzt die zahlreichen Einbau- und Schreinerarbeiten im Bereich der Küche, des Schlafbereiches und des Wohnbereiches. Im Ober- und Dachgeschoss wurde die zweite Wohneinheit für die Bauherrin selbst eingeplant. Das Obergeschoss zeichnet sich durch eine neu gewonnene Offenheit aufgrund mehrerer Durchbrüche aus. Es wurde eine halbhohe Garderobe zwischen Flur- und Essbereich eingeplant, wodurch die Blickachsen erweitert wurden, jedoch das behagliche Gefühl eines Esszimmers beibehalten wurde. Ein ungünstiger Blick in den Treppenaufgang sollte vermieden werden. Auch in dieser Wohneinheit wurden die Wandvorsprünge durch angedachten Stauraum zwischen dem Ess- und Wohnzimmer einbezogen. Die zahlreichen, gewünschten Einbauten schaffen nun klare Linien und optimieren den Stauraumbedarf, welcher besonders in kleinen Räumen mit niedriger Raumhöhe einen prägnanten Unterschied machen. Im vorliegenden Dachgeschoss wurden deutlichere Eingriffe vorgenommen. Das Geschoss war vorher in 8 kleinere Durchgangs- und Aufenthaltsräume unterteilt. Durch das großzügige Entfernen von nicht benötigten Leichtbauwänden konnte nun ein großer Raum mit Umlauf geschaffen werden, sowie zwei kleineren Speichern und einem Badezimmer mit gesonderter Toilette. Der „Umlauf“ beinhaltet die gesamte Ankleide der Bauherrin im Bereich der Dachschräge nach dem Treppenaufgang, sowie weiterer Garderobenelemente im Bereich der Wände, welche den Kamin fassen. Durch die mutige Öffnung des Dachgeschosses können die historischen Gauben nun deutlich besser wahrgenommen werden, da vollkommen neue Blickbezüge geschaffen wurden und der Lichteinfall konnte im gesamten Geschoss optimiert werden. Weiterhin wurden wir von der Bauherrin beauftragt, auf Grundlage des Finalkonzeptes die entsprechenden Ausführungsplanungen für die verschiedenen Gewerke anzufertigen. Diesbezüglich hat vorher ein entsprechender Materialtermin inkl. Showroom-Besuch stattgefunden, um alle gewünschten Wand- und Bodenfliesen, sowie das Parkett für die Bodenbelagsarbeiten und die gewünschten Sanitärobjekte zu definieren. Auch die Wand- und Fassadenfarben, sowie Fenster- und Fensterbänke wurden entsprechend ausgesucht. Für die Fensterbänke hat die Bauherrin, passend zum Altbaucharakter, Sandstein-Fensterbänke vom Steinmetz ausgesucht und keine klassischen Aluminiumfensterbänke, welche dem Objekt eine einzigartige Stimmung und echte Qualität verleihen. Folgende Ausführungsplanungen wurden von uns erstellt: Rohbau- und Trockenbauarbeiten Elektroplanung Sanitärplanung Fliesenverlege- und Bodenbelagsarbeiten Planung der Treppenanlage Planung der Schreinerarbeiten Planung der Küchenanschlüsse für den Küchenbauer Die Rohbau- und Trockenbauplanung umfasst alle Rohbauöffnungen für z.B. neue Fenster- und Türelemente. Dabei wurde die genaue Produktauswahl in einem von uns angefertigten Raumbuch übertragen, um im weiteren Ausschreibungs- und Bauverlauf alle benötigten Angaben und Seriennummern stets griffbereit zu haben. Die Elektroplanung umfasst die gesamte Hauselektrik und definiert einzelne Schaltkreise und die dazugehörigen Planzeichen für Einbau-, Aufbau,- oder Pendelleuchten. Die Elektroplanung wurde auf Grundlage des Finalkonzeptes mithilfe einer Beleuchtungskonzeption erstellt und verringert so die Zeiten für die anschließende Ausführungsplanung. Die Sanitärplanung ist die einzige gewerksübergreifende Planung, welche die Trockenbau-, Elektrik-, Wasseranschlüsse- und Fliesenverlegeplanung umfasst. Die benötigte Detailgenauigkeit bei Bädern und das Zusammenspiel der einzelnen Gewerke im cm-Bereich können durch eine gemeinsame Planung und die daraus resultierenden Abhängigkeiten begreiflich gemacht werden, wodurch die allgemein gängige Fehlerquote innerhalb der Ausführung komplett eliminiert werden kann. Die Bäder erhalten einen vollständig neuen Charakter mit großformatigen Wandfliesen und neuester Sanitärausstattung, mit integrierten Sitzbänken und Nischen innerhalb der Duschen und besonderer Fliesenmuster im Bereich des Dachgeschosses. Jede Fuge wurde gewissenhaft geplant, mit technischen Bedingungen abgeglichen, die Wünsche der Bauherrin berücksichtigt und für ein optimales Endergebnis bezüglich der Fugen- und Sanitärpositionen mehrfach besprochen und geprüft. Für ein harmonisches Gesamtkonzept wird die ausgesuchte Fliesenverlegung der Bäder berücksichtigt, sofern sich die Bodenbelagsarbeiten mit dem gleichen Material fortsetzen. Weiterhin wird in dieser Planung das ausgesuchte Parkett und die Fliesen mit den benötigen Maß- und Produktangaben eingearbeitet. Für dieses Bauvorhaben wurde zudem ein stimmiger Übergang zwischen den Böden und der Treppenanlage eingeplant. Die Fliese im Eingangsbereiches des Erdgeschosses wird über die Treppenanlage im Flur des Obergeschosses weitergeführt.