Aktueller Projektstand der Neukonzeption, Kernsanierung und Modernisierung einer denkmalgeschützten Stadtvilla in Mannheim…

Nachdem die von raum in form entwickelten Konzeptplanungen sowie die Modernisierungskonzeption von den Auftraggebern verabschiedet wurden und das Farb-, Material- und Produktkonzept hinsichtlich der Materialitäten für z. B. Bodenbeläge, Türen, Wandgestaltungen, Sanitär- und Badobjekte ausgewählt wurden, wurde auf der Basis der finalen Konzeptplanungen sowie der ausgesuchten Materialien die detaillierte Kostenschätzung für die Kernsanierung und Modernisierung der denkmalgeschützten Stadtvilla erstellt.

Die Kostenschätzung wurde von dem für dieses Projekt zuständigen „raum in form“-Projektteam gemeinsam ausgearbeitet und von einem erfahrenen Architekten, einem erfahrenen Bauleiter sowie der Innenarchitektin Kerstin Bertz, die alle über eine mehr als 30- jährige Bauerfahrung verfügen, finalisiert.

Anschließend wurden verschiedene Handwerker aus dem „raum in form“-Handwerker-Netzwerk kontaktiert und mit diesen Baustellenbegehungen vor Ort durchgeführt, um die anstehenden Arbeiten durchzusprechen sowie die mittlerweile ausgearbeiteten Ausschreibungsunterlagen wie z. B. die für die Gewerke Abbruch-, Maurer- und Trockenbauarbeiten, Elektroinstallationen, Heizung/Sanitär, Schreiner- und Zimmererarbeiten erstellten detaillierten Ausführungsplanungen zu erörtern und zu übergeben.

Parallel wurden verschiedene Angebote bezüglich der ersten Abbruch- und Entkernungsarbeiten eingeholt sowie der Auftrag für dieses Gewerk vergeben. Anschließend wurde mit der Demontage und dem Rückbau der alten zu ersetzenden Wand- und Bodenbeläge begonnen, Außen- und Innenwände freigelegt sowie der Rückbau der alten Elektro- und Sanitärinstallationen vorgenommen. Nach fünf Wochen Bauzeit war das Objekt komplett entkernt.

Zur großen Freude der Auftraggeber und Eigentümer des Objekts wurde bei den Abbrucharbeiten ein gut erhaltener Terrazzoboden in Teilbereichen des Objekts entdeckt, welcher nun fachgerecht freigelegt und restauriert wird.

Parallel dazu wurde für die Bauherren ein detailliertes Beleuchtungs- und Elektrokonzept entwickelt, in dem sowohl die Vorstellungen und Wünsche der Auftraggeber berücksichtigt wurden als auch verschiedene Ideen des „raum in form“-Planungsteams wie z. B. eine Smart- Home Konzeption mit verschiedenen innovativen Energieeinsparkomponenten eingearbeitet wurden.

Auf Grundlage dieser Planungen wurde das Elektroinstallations- und Beleuchtungskonzept noch einmal angepasst und auf dessen Grundlage eine detaillierte Elektro-Ausführungsplanung erstellt. Nach darauffolgenden Ausschreibungen und Angebotseinholungen wurde das Gewerk Elektro an einen qualifizierten und erfahrenen Elektriker aus dem „raum in form“-Handwerker-Netzwerk vergeben, so dass nun mit der Verlegung der neuen Elektroinstallation im ganzen Haus begonnen werden konnte.

Die Bauherren entschieden sich in den Räumen, in denen die Decke abgehängt wird, für moderne LED- Deckenspots als Grundbeleuchtung, im Keller für Aufbaustrahler. Hinzu kommen einige indirekte Beleuchtungsmöglichkeiten in Schränken, Regalen und in den Ablagenischen der Duschen. Des Weiteren werden an bestimmten Positionen Pendelleuchten abgehangen, um eine gemütliche Lichtstimmung und ein stimmungsvolles Ambiente am Abend zu erzeugen.

Da die Bauherren sich wünschten, das Dachgeschoss des Objekts auszubauen und durch den Einbau zweier großzügigen Dachgauben zu erweitern, wurde während der Erstellung der finalen Konzeptplanungen Kontakt mit den genehmigungsrelevanten Behörden wie dem Bauamt und dem Denkmalpflegeamt aufgenommen, um die Lage und Dimensionierung der Gauben zu erörtern. Da die gesamte Wohnanlage unter Ensembleschutz steht, wurde bei der Planung des Dachgeschoss-Ausbaus besonders darauf geachtet, ein einheitliches und stimmiges Gesamtbild der Gesamtanlage zu bewahren. Nach den Abstimmungsgesprächen mit dem Bauamt und der Denkmalbehörde wurden die Genehmigungsplanungen sowie der Bauantrag innerhalb von nur zwei Wochen erstellt und eingereicht.

Parallel wurden die Genehmigungsplanungen sowie die hinsichtlich des Dachgeschossausbaus zu erstellenden Ausführungsplanungen für die Zimmerer- und Schreinerarbeiten, die direkt nach den finalen Abstimmungsgesprächen mit der Denkmalschutzbehörde fertiggestellt wurden, an verschiedene Zimmerer, Schreiner und Dachdecker aus dem „raum in form“-Handwerker-Netzwerk versandt und Angebote für die vorzunehmenden Ausbauarbeiten im Dachgeschoss inklusive der Fertigung und des Einbaus der Gauben eingeholt, so dass die Arbeiten direkt nach der Erteilung der Baugenehmigung begonnen werden können.