Fertigstellung einer exklusiven Neubauvilla auf Mallorca mit Entwicklung einer ganzheitlichen innenarchitektonischen Einrichtungs- und Ausstattungskonzeption…

Kurz vor der Fertigstellung einer exklusiven Neubauvilla auf Mallorca mit 600 qm Wohnfläche, weitläufigen Terrassen und großzügigen Außenbereichen mit Swimming-Pool, entwickelte das raum in form- Projektteam rund um die Innenarchitektin Kerstin Bertz-Helmbrecht eine ganzheitliche innenarchitektonische Konzeption sämtlicher Wohn- und Außenbereiche inklusive der Planung der kompletten Einrichtung und Ausstattung des exklusiven Anwesens. Dabei bildete die Architektur der Villa mit klarer, geradliniger Formensprache und Flachdach die Grundlage für die Einrichtungs- und Ausstattungsplanung. Ausgangssituation und Zielsetzung Die Bauherren wünschten sich eine Anpassung sämtlicher Innenbereiche und Räume an ihre persönlichen Anforderungen und an die vorgesehene eigene private Nutzung. Neben der Konzeption der vollständigen Einrichtung sollten darüber hinaus ausgewählte bauliche Bereiche, Wandflächen, Beleuchtung und Stauraumlösungen entwickelt werden. Im Mittelpunkt stand die Aufgabe, die zunächst bei der Errichtung der Neubauvilla überwiegend weiß gehaltenen Innenräume durch eine auf das Gebäude abgestimmte Materialität, Einbauten und ganzheitliche Lichtplanung zu ergänzen- gleichzeitig sollten einzelne Räume auch funktional neu organisiert werden. Dazu gehörten der Eingangsbereich, der Wohn- und Essbereich, das Untergeschoss mit der Aufgabenstellung, dieses in einen Wellness-, Sport- und Entertainmentbereich umzuplanen, sowie der großzügige Masterbereich im Obergeschoss. Die ersten Grundlagen wurden in einem zweitägigen Ortstermin, der in der sich im Bau befindlichen Villa stattfand, auf Mallorca erarbeitet. Das raum in form- Projektteam um die Innenarchitektin Kerstin Bertz-Helmbrecht beging gemeinsam mit den Bauherren sämtliche Räume, stimmte die gewünschten Veränderungen ab und entwickelte erste Planungsansätze bereits während der ausführlichen Begehungen sämtlicher Innen- und Außenbereiche. Grundlage der anschließenden Planung durch raum in form- Innenarchitektur & Architektur waren die bestehenden Grundrisse und technischen Unterlagen sowie die Eindrücke aus der Bestandsaufnahme. Farb-, Material- und Gestaltungskonzept Auf Basis der gemeinsamen Abstimmung zwischen dem raum in form- Projektteam und den Bauherren wurde ein durchgängiges Farb-, Material- und Gestaltungskonzept für die Villa entwickelt. In einem ausführlichen Besprechungstermin mit den Bauherren im Nachgang zu dem Vor-Ort-Termin auf Mallorca, wurden im Showroom am Stammsitz von raum in form- Innenarchitektur & Architektur zahlreiche Wandmaterialien, Textilien, Teppiche und Leuchten den Bauherren vorgestellt, gesichtet und Muster für einen weiteren Vor-Ort-Termin zusammengestellt. Die von raum in form entwickelten Einrichtungs- und Ausstattungskonzeptionen sahen unter anderem verschiedene Holzoberflächen, Natursteine und Dünnschichtmarmor, großformatige Wandfliesen, Putztechniken, Lederoberflächen sowie getönte und farbige Spiegel vor. Die Materialauswahl wurde auf eine warme Farbigkeit mit Holz und Taupe-Tönen ausgerichtet- Wandverkleidungen in mehreren Ebenen ermöglichten zudem die Integration indirekter Beleuchtung. Ergänzend wurde für die einzelnen Bereiche eine vollständige Einrichtungskonzeption erarbeitet. Diese umfasste freistehende Möbel, Teppiche, Vorhänge und „Dim-outs“, Leuchten sowie Vorschläge für Bilder und weitere Ausstattungen. Eine große Anzahl der von dem Projektteam erarbeiteten Moodboards, Grundrisse, Ansichten, Wandabwicklungen und Visualisierungen dienten dazu, die räumlichen und visuellen Zusammenhänge für die Bauherren nachvollziehbar darzustellen. Visualisierungen und räumliche Ausarbeitung Auf Basis der ausgewählten Materialien und Möbel wurden detaillierte 3D‑Visualisierungen ausgearbeitet. Viele Möbelstücke wurden dafür als Hersteller-Modelle in das 3D‑Modell integriert, um ein realitätsnahes Bild der späteren Raumwirkung zu erzeugen. Für sämtliche Haupträume – vom Wohn- und Essbereich über das Master-Schlafzimmer bis hin zu den Gäste- und Kinderzimmern – entstanden ein bis zwei Visualisierungsvarianten. Besonders prägend für die räumliche Ausarbeitung war die Arbeit mit sanften, organischen Formen, etwa in runden Armaturen, skulpturalen Pendelleuchten oder weichen Loungemöbeln. Ebenso flossen Bezüge zur mallorquinischen Architektur in die Gestaltung ein, beispielsweise über warme Holzverkleidungen oder Stofftapeten mit natürlicher Maserung. Eine fein abgestimmte Lichtplanung mit Einbauschienen, Pendelleuchten und gezielten Akzenten trug dazu bei, die Materialitäten atmosphärisch zu inszenieren. Die Möblierung wurde in Materialität und Farbgebung präzise auf den Bestand abgestimmt, sodass ein harmonisches Gesamtbild entstand. Die Gegenüberstellung der frühen Moodboards mit den finalen Visualisierungen zeigte dabei deutlich, wie treffsicher die Wünsche des Bauherrn übersetzt und zugleich durch eine gestalterische Verfeinerung ergänzt wurden. Öffnung von Eingangs- und Wohnbereich Ein wesentlicher Ausgangspunkt der Planung war der Eingangsbereich- eine bestehende Trennwand begrenzte bisher den Einblick in den Wohn- und Essbereich und unterbrach die Sichtverbindung zum Meer. Im Rahmen der Neukonzeption wurde deshalb der Rückbau der Wand vorgesehen- an ihrer Stelle wurde eine Lamellenwand mit indirekter Beleuchtung geplant. Im Wohnbereich entstand ein abgestimmtes Konzept für Wandgestaltung, Kamin, Stauraum und Medien. Der Fernseher wurde in einer Nische geplant, die einen Zugang zur dahinterliegenden Technik ermöglicht. Unterhalb der Nische wurde der Kamin angeordnet. Seitlich ausziehbare Schränke schaffen Stauraum, ohne die klare Frontansicht zu unterbrechen. Für die Wandverkleidungen wurde ein durchgängiges Fugenraster entwickelt- dieses greift die Abmessungen der Einbauten auf und führt sie auf der gegenüberliegenden Wand mit hinterleuchtetem Dünnschichtmarmor weiter. Ergänzt wird die Gestaltung durch Eicheoberflächen, integrierte High- und Lowboards sowie eine neu geschaffene Akzentwand in changierender Putztechnik. Masterbereich und Schlafräume Im Obergeschoss wurde der Masterbereich als private, in sich abgeschlossene Master-Suite neu konzipiert. Die vorhandenen Raumhöhen und Türsituationen wurden gegen raumhohe Türen ausgetauscht und eine separate Erschließung des Bereichs über einen eigenen Vorraum eingeplant. Die offene Ankleide wurde funktional weiterentwickelt- zwei Regale sollten entfallen, vor den bestehenden Schränken wurden getönte Schiebetüren und integrierte Spiegel eingeplant. Diese neu konzipierte Lösung schafft zukünftig einen geschlossenen Stauraum und nimmt zugleich Bezug auf das vorhandene Oberlicht. Unterschiedliche Deckenhöhen im Vorraum sowie im Schlaf- und Ankleidebereich wurden in der Planung zu einer einheitlichen Höhe zusammengeführt. Für die Schlafräume wurden Vorhänge mit ergänzenden „Dim-outs“ eingeplant- damit wurden sowohl die gewünschte maximale Verdunklung erzielt als auch der Sichtschutz berücksichtigt. Auch für weitere ausgewählte Bereiche, darunter der Masterbereich, das Gästezimmer und der Wohnbereich, erarbeitete das raum in form- Planungsteam unterschiedliche Gestaltungsvarianten. Treppenhaus und obere Diele Das Treppenhaus wurde als verbindender Bereich der Villa in das Gesamtkonzept einbezogen- die Brüstung entlang der Treppe sollte mit einer Akzentputztechnik überarbeitet werden, für die vertikale Belichtung wurden höhenverstellbare Mito-Leuchten von Occhio in unterschiedlichen Größen eingeplant. An der gegenüberliegenden Wand der oberen Diele wurde ein goldfarbenes Wandmosaik konzipiert. Dieses greift den Farbton der Leuchten auf. Für die Möblierung wurden unterschiedliche Lösungen vorgeschlagen- umgesetzt wurde eine Kombination aus Tisch, zwei Sesseln und einem Teppich mit goldfarbenem Schimmer. Untergeschoss: Wellness, Sport und Aufenthalt Das Untergeschoss war bereits ausgebaut, wies jedoch neben den technischen Einbauten überwiegend nur verputzte und geflieste Oberflächen auf. Für diesen Bereich wurde ein neues innovatives Konzept entwickelt, das Wellness-, Sport-, Entertainment-  und Aufenthaltsfunktionen zusammenführt. Geplant wurden unter anderem eine großzügige exklusive Sauna, eine große Wellness-Dusche und eine Podestfläche

Aktueller Bautenstand bei der Modernisierung, energetischen Sanierung und dem Dachgeschossausbau eines Einfamilienhauses im Raum Darmstadt…

Fertigstellung der Abbrucharbeiten Rückbau der Wand- und Bodenbeläge in den Sanitärräumen Freilegung der Kelleraußenwände Beginn der Abdichtungsarbeiten im Kellergeschoss Beginn der Dämmarbeiten im Kellergeschoss Vorbereitung des Feinaufmaßes der Fenster Vorbereitung des Einbaus der Trockenbaukonstruktionen Vorbereitung der Rohinstallation für Sanitär Vorbereitung der Rohinstallation für Elektro Sortierung und Abtransport des Abbruchmaterials  

Aktueller Bautenstand bei dem Umbau und der Aufstockung eines Einfamilienhauses im Raum Frankfurt am Main…

Fertigstellung der Abbruch- und Entkernungsarbeiten im Bestand Einbau der Stahlträger und Stahlstützen zur Abfangung der Bestandsdecken Fertigstellung der Maurerarbeiten im Obergeschoss Lieferung und Auflegen der Stahlbetondecke mittels Autokran Beginn der Trockenbau- und Elektroarbeiten Vorbereitung der Betonierarbeiten für den Ringanker Vorbereitung des Feinaufmaßes der Fenster sowie der Vergabe von Estrich-, Innentür- und Sanitärarbeiten

Aktueller Bautenstand der Erweiterung und Aufstockung eines Schulungszentrums mit großzügiger Dachterrasse im Raum Aschaffenburg…

Trockenbauarbeiten im Sockelbereich als Vorbereitung des neuen Bodenaufbaus Einbringen der Trockenschüttung auf der gesamten Fläche Verlegung der Schlüter-Systemplatten inklusive Integration der Heizrohrleitungen der Fußbodenheizung Aussparung der vorgesehenen Bodentanks für die spätere Montage Einbringen des Schnellestrichs Fliesen-, Wand- und Malerarbeiten in den Sanitärbereichen Montage sämtlicher Sanitärobjekte Einbau der WC-Trennwände Montage der Teeküche Auslegen der Estrichflächen mit Bauschutzmatten nach Aushärtung Fortführung der Trockenbauarbeiten im Innenbereich Schließen und vollständige Beplankung der Wände Anbringen von Malervlies auf sämtlichen Wandflächen als Vorbereitung für den abschließenden Anstrich Montage und Abdichtung der Sonnenschirmkonsolen auf der Dachterrasse Herstellung der Gefälledämmung sowie Ausführung der Dachabdichtungsarbeiten Abschluss der Putzarbeiten und Anstrich der Nordfassade Montage des neuen Fluchtstegs Ausführung der umlaufenden Dämmung als Sockel für das geplante Aluminium-Verbundsystem Verlegung des Terrassenbelags auf Stelzlagern inklusive Schutz der neu verlegten Fliesen mit Bauschutzmatten Abstimmung der Elektro- und Beleuchtungsplanung für die abgehängten Deckenfelder mit den beteiligten Fachfirmen Überarbeitung der Planung für die Trockenbauwand im Besprechungsraum mit zusätzlich vorgesehenen Wandnischen

Modernisierung, Erweiterung und energetische Sanierung eines in Hanglage errichteten Zweifamilienhauses im Raum Karlsruhe…

Im Landkreis Karlsruhe betreut „raum in form – Innenarchitektur & Architektur“ derzeit die umfassende Modernisierung und Erweiterung eines Bestandsgebäudes in anspruchsvoller Hanglage. Das Objekt erstreckt sich über insgesamt vier Geschosse und bietet durch seine Kubatur eine ideale Grundlage für ein großzügiges, generationenübergreifendes Wohnkonzept. Während das Kellergeschoss mit Eingangsbereich und Technikräumen sowie das Erdgeschoss in ihrer baulichen Substanz erhalten bleiben, fokussiert sich die Neukonzeption auf die umfassende Umstrukturierung und Erweiterung des 1. und des 2. Obergeschosses. Ausgangssituation und Zielsetzung Die Bauherren wünschten sich eine grundlegende Neuordnung der oberen Wohnebenen, um den Bestand an zeitgemäße Wohnstandards anzupassen und durch gezielte Anbauten und Eingriffe in die Dachkonstruktion mehr Wohnfläche zu generieren. Das raum in form- Projektteam entwickelte hierfür zwei unterschiedliche Konzeptvarianten, die das Potenzial der Immobilie auf verschiedene Weise neu interpretieren – von einer maximalen räumlichen Öffnung bis hin zu einer flächeneffizienten, flexiblen Grundrissgestaltung. Konzeptvariante 1: Maximale Öffnung und Erweiterung In der ersten Variante liegt der Fokus auf Großzügigkeit und der Schaffung fließender Raumübergänge. Im 1. Obergeschoss werden hierfür sämtliche nicht tragenden Wände zwischen Küche, Flur und Wohnraum entfernt. Als statisches und gestalterisches Rückgrat verbleibt lediglich der bestandsseitige Kaminzug, der die neu entstehenden Bereiche subtil zoniert. Der Grundriss wird durch die Begradigung der Flurwände und die Integration einer separaten Garderobe klar strukturiert. Ein geplanter Anbau auf der Fläche der ehemaligen Terrasse erweitert den Wohnraum signifikant in Richtung des großzügigen Gartens und ermöglicht einen ebenerdigen Austritt ins Freie – ein entscheidender Vorteil der Hanglage. Im Inneren gliedert ein neu geplanter, dreiseitig verglaster Kamin den Bereich zwischen Wohnen und Essen, während ein großer Esstisch als kommunikatives Zentrum fungiert. Die Küche ist so positioniert, dass sie optisch geschützt liegt, aber dennoch den direkten Bezug zum Wohnbereich hält. Ein großflächiges Arbeitszimmer ergänzt das Raumprogramm auf dieser Ebene. Im 2. Obergeschoss sieht dieses Konzept ebenfalls eine gartenseitige Erweiterung vor. Durch eine Kniestockerhöhung wird das Dachvolumen angehoben, was nicht nur die Stehhöhe verbessert, sondern auch die Integration eines zusätzlichen Zimmers ermöglicht. Straßenseitig schafft ein architektonisch prägnanter Dacheinschnitt Raum für eine neue Loggia, die dem dort verorteten Schlafbereich mit integrierter Ankleide einen privaten Außenraum bietet. Konzeptvariante 2: Flexible Raumnutzung im Bestand Das zweite Konzept übernimmt die offene Grundstruktur des 1. Obergeschosses, zeigt jedoch eine alternative Nutzungsvariante auf: Das Arbeitszimmer wird hier als zusätzliches Kinder- oder Gästezimmer ausgewiesen, um die Flexibilität der Immobilie für unterschiedliche Lebensphasen zu gewährleisten. Im 2. Obergeschoss verzichtet diese Variante auf den gartenseitigen Anbau und konzentriert sich auf die Optimierung der bestehenden Kubatur. Das Raumprogramm umfasst hier ein großes Badezimmer sowie zwei Schlafräume. Der Elternbereich wird durch eine Trennwand in eine Schlafzone und einen separaten Ankleide- bzw. Arbeitsbereich gegliedert. Die straßenseitige Loggia bleibt auch in diesem Entwurf als qualitätssteigerndes Element erhalten und sorgt für viel Tageslicht im Innenraum. Nachverdichtung: Umnutzung und Aufstockung der Garage Ergänzend zum Hauptgebäude entwickelte „raum in form – Innenarchitektur & Architektur“ ein eigenständiges Konzept zur Nachverdichtung auf dem Grundstück. Die bestehende zum Garten liegende Garage wird hierbei zu einer autarken Wohneinheit („Tiny House“) umgenutzt und erweitert. Im Erdgeschoss wird der ehemalige Werkraum neben der Garage zu einer kompakten Einheit aus Küche und Bad umgebaut. Durch eine statisch geprüfte Aufstockung in Holzrahmenbauweise entsteht im 1. Obergeschoss neuer, vollwertiger Wohnraum, der einen offenen Wohn- und Essbereich sowie zwei Arbeitszimmer beherbergt. Diese Maßnahme zeigt exemplarisch, wie vorhandene Nebengebäude intelligent in ein modernes Wohnkonzept integriert werden können. Ausblick Derzeit erarbeitet das Planungsteam von „raum in form – Innenarchitektur & Architektur“ die Unterlagen für den Bauantrag und die Genehmigungsplanung. Nach Erteilung der Baugenehmigung erfolgt im nächsten Schritt die Erstellung sämtlicher detaillierter Ausführungsplanungen, um die anspruchsvollen Eingriffe in Statik und Bestand fachgerecht für die bauliche Umsetzung, die Ausschreibungen der Gewerke sowie die Vergabe der Bauleistungen vorzubereiten.

Architektonische Neukonzeption und Erweiterung eines Einfamilienhauses zu einem Mehrfamilienhaus im Raum Mainz…

Im Raum Mainz erarbeitete „raum in form – Innenarchitektur & Architektur“ eine umfassende Projektstudie zur Transformation eines klassischen Einfamilienhauses in einen modernen Wohnkomplex mit mehreren Einheiten. Das Projekt zeigt exemplarisch, wie Bestandsimmobilien durch strategische Erweiterungen und eine intelligente Grundrissorganisation als zukunftsfähige Kapitalanlage neu positioniert werden können. Ursprünglich war seitens des international tätigen Bauherrn lediglich eine energetische Sanierung für die Eigennutzung angedacht. Durch geänderte Lebensumstände verschob sich die Zielsetzung jedoch hin zu einer renditeorientierten Immobilienentwicklung. Die anspruchsvolle Topografie des Grundstücks in Hanglage bot dabei die ideale Voraussetzung, um das bestehende Gebäude nicht nur zu modernisieren, sondern durch einen substanziellen, seitlichen Anbau zu ergänzen. Beide Volumina – Bestand und Neubau – werden durch ein durchgängiges, neu aufgesetztes Staffelgeschoss architektonisch miteinander verbunden. Um die Erschließung des höhergelegenen Gartengrundstücks zu gewährleisten, wurde die bestehende Außentreppe als überbauter Durchgang unterhalb des neuen Staffelgeschosses in die Architektur integriert. Zur optimalen Ausschöpfung des baulichen und wirtschaftlichen Potenzials entwickelte „raum in form – Innenarchitektur & Architektur“ zunächst zwei unterschiedliche Konzeptvarianten, die im Folgenden detailliert vorgestellt werden. Konzept 1: Weitläufige Grundrisse und großzügige Einheiten Die erste Entwurfsvariante konzentrierte sich auf die Schaffung von insgesamt fünf großzügigen Wohneinheiten. Das ehemalige Kellergeschoss des Bestandsgebäudes, welches aufgrund der Hanglage auf Straßenniveau liegt, wurde in das neue Erdgeschoss transformiert und beherbergt eine autarke, vollständig barrierefreie Wohneinheit. Der neue, rechte Gebäudeteil wurde in diesem Konzept als weitreichende Maisonette-Wohnung über zwei Etagen (Erd- und erstes Obergeschoss) angelegt. Die offene Treppenanlage wurde hierbei direkt im Eingangsbereich positioniert, um kurze Wege in die oben liegenden Schlaf- und Badezimmer zu ermöglichen. Im ersten Obergeschoss des Altbaus wurde eine weitere, sehr geräumige Wohneinheit vorgesehen, die über die rückwärtige Außentreppe erschlossen wird. Das neu aufgesetzte zweite Obergeschoss (Staffelgeschoss) überspannt beide Baukörper und wurde in zwei weitläufige Wohnungen unterteilt. Der Entwurf sah vor, die Wohn- und Kochbereiche konsequent zur ruhigen Gartenseite auszurichten, während die privaten Schlaf- und Rückzugsräume straßenseitig angeordnet wurden. Jede der fünf Wohneinheiten erhielt in diesem Konzept einen eigenen, klar zugewiesenen privaten Außenbereich in Form von Terrassen, Gärten oder Dachterrassen. Konzept 2: Modifizierte Erschließung und Raumzentrierung Die zweite Konzeptvariante behielt die barrierefreie Einheit im Erdgeschoss des Bestandsgebäudes bei, da massive statische Wände hier kaum wirtschaftliche Spielräume zuließen. Signifikante Änderungen gab es jedoch im neu errichteten Anbau: Die Erschließung der Maisonette-Wohnung wurde grundlegend neu organisiert. Die Treppe wurde aus dem Eingangsbereich in den hinteren, privateren Teil der Wohnung verlegt. Der so gewonnene Raum unter der Treppenkonstruktion wurde architektonisch in das offene Wohnkonzept integriert und als Standort für den Essbereich mit abgehängten Designleuchten definiert. Auch im Staffelgeschoss wurden die Grundrisse neu zoniert. In der linken Einheit (Bestand) verschmolzen Küche, Ess- und Wohnbereich zu einer durchgehenden, loftartigen Fläche mit einem großformatigen Fensterelement, das einen direkten Austritt auf die Dachterrasse ermöglicht. In der rechten Einheit (Neubau) wurden die Sanitär- und Garderobenbereiche in den vorderen Bereich verlegt. Das kommunikative Zentrum aus Wohnen und Kochen rückte in die Mitte der Wohnung und wird in dieser Variante ausschließlich über die Westseite belichtet. Finalkonzept: Flächeneffizienz und Maximierung der Einheiten Nach einer intensiven Planungsphase mit dem Bauherrn wurden die besten Elemente beider Konzepte vereint und die Wirtschaftlichkeit durch die Erhöhung auf insgesamt sechs Wohneinheiten weiter maximiert. Im barrierefreien Erdgeschoss des Bestandsgebäudes wurde ein ursprünglich geplantes Gäste-WC zugunsten eines zusätzlichen, vielseitig nutzbaren Zimmers (z.B. für eine Pflegekraft) aufgelöst. Das rollstuhlgerechte Hauptbad wurde in den hinteren, hangseitigen Bereich der Wohnung verlegt, da dieser weniger natürliches Tageslicht erfordert. Für den Maisonette-Neubau fiel die Entscheidung auf die Grundrisslösung aus Konzept 1 mit der Treppe im vorderen Eingangsbereich, was Familien eine direktere Erschließung der Individualräume ermöglicht. Der massivste Eingriff des Finalkonzepts erfolgte im ersten Obergeschoss des Bestandsgebäudes: Die ursprünglich als eine große Einheit geplante Etage wurde in zwei separate Wohnungen unterteilt. Neben einer weiterhin großzügigen Familienwohnung mit offenem Wohn-Essbereich entstand ein zusätzliches, kompaktes Apartment. Dieses wurde im hinteren Bereich positioniert und mit einer eigenen Zuwegung versehen – ideal nutzbar als Studenten- oder Single-Apartment. Außenanlagen und vorausschauende Genehmigungsplanung Parallel zur Architektur entwickelte das Planungsteam detaillierte Konzepte für die Gartenbereiche. Im Finalkonzept fiel die Entscheidung auf eine gemeinschaftlich genutzte Gartenlandschaft, die das starke Gefälle des Grundstücks aufgreift. Dezent beleuchtete Treppenelemente, eine voll ausgestattete Außenküche und zonierte Spielbereiche für Kinder schaffen hier eine hohe Aufenthaltsqualität für alle Bewohner. Ein entscheidender Faktor des Finalkonzepts war zudem die baurechtliche Strategie für das neue Staffelgeschoss. Anstatt die Dachterrassen über beide Seiten des Gebäudes zu verteilen, wurde das gesamte zweite Obergeschoss zur Straßenseite hin zurückgestaffelt und die Dachterrasse rückwärtig über die volle Gebäudebreite gezogen. Durch diesen architektonischen Kniff bewahrt das Gebäude von der Straße aus seine ortsübliche, zweigeschossige Optik und fügt sich harmonisch in die Nachbarschaft ein – ein zentrales Argument, um die Genehmigungsfähigkeit des massiven Bauvorhabens sicherzustellen und dem Grundstück eine signifikante, planungsrechtlich abgesicherte Wertsteigerung zu verleihen.

Aktueller Bautenstand bei dem Neubau eines Einfamilienhauses im Kreis Alzey-Worms…

Einrichten der Baustelle  Vorbereitungen für die Lieferung der Elementwände aus Stahlbeton im Erdgeschoss Montage der Elementwände aus Stahlbeton im Erdgeschoss Abstützen der Elementwände mit Montagestützen Erstellen der Schalung für die Stahlbetonstützen aus Ortbeton Vorbereitung der Montage der Elementdecke mit Deckenstützen

Energetische Sanierung eines dreigeschossigen Einfamilienhauses mit Dachgeschoßausbau im Raum Darmstadt…

Im Raum Darmstadt begleitet „raum in form– Innenarchitektur & Architektur“ die umfassende energetische Sanierung und Neukonzeption eines Einfamilienhauses aus dem Jahr 1982. Ziel des Projekts ist es, die bestehende Gebäudestruktur ressourcenschonend zu optimieren, die räumliche Qualität im Erdgeschoss signifikant zu steigern und die bis dato ungenutzte Fläche im Dachgeschoss in hochwertigen Wohnraum zu transformieren– unter der Prämisse, die baulichen Eingriffe so effizient wie möglich zu gestalten. Ausgangssituation und bauliche Herausforderungen Das dreigeschossige Gebäude wies im Bestand eine solide Grundsubstanz auf- während das Keller- und Obergeschoss in ihren bestehenden Raumaufteilungen funktional bereits überzeugten und grundrisslich unverändert bleiben konnten, zeigte sich der Grundriss im Erdgeschoss im Bestand als stark verwinkelt und defizitär in der natürlichen Belichtung. Das Dachgeschoss bestand lediglich aus einem großflächigen, unausgebauten und ungenutzten Raumvolumen. Im Rahmen der energetischen Sanierung stellt die Fassadengestaltung eine planerische Besonderheit dar: Ein architektonischer Versprung mit bündig eingesetzten Fenstern lässt die Montage eines herkömmlichen Wärmedämmverbundsystems in üblicher Materialstärke nicht zu. „raum in form– Innenarchitektur & Architektur“ entwickelte hierfür eine alternative bauphysikalische Detaillösung, die den energetischen Anforderungen gerecht wird, ohne die äußere Gebäudeästhetik zu beeinträchtigen. In der ersten Konzeptvariante lag der Fokus auf einer stark bedarfsorientierten, minimalinvasiven Anpassung. Im Erdgeschoss wird durch den gezielten Rückbau einer einzelnen Wand ein offener Wohn- und Essbereich geschaffen- das ehemalige Wohnzimmer wird in ein separates Spielzimmer umgewandelt. Im Dachgeschoss sieht  dieser Entwurf die Schaffung zweier klar definierter Räume vor- ein Home-Office zur Vorderseite des Hauses ausgerichtet und ein gartenseitiges Gäste- bzw. Jugendzimmer, ergänzt durch passgenaue Schrankeinbauten in den Dachschrägen. Die zweite Konzeptvariante demonstrierte das maximale räumliche Potenzial der Immobilie. Im Erdgeschoss sieht dieser Ansatz die Entfernung von drei Wänden vor, um eine weitreichende, fließende Raumfolge aus Küche, Essbereich und Wohnzimmer zu etablieren– optisch zoniert durch einen Küchentresen. Für das Dachgeschoss wurde in dieser Variante ein autarker, luxuriöser Elternbereich konzipiert, bestehend aus einem Master-Schlafzimmer mit begehbarer Ankleide, einem integrierten Büro und einem separaten Badezimmer. Finalkonzept und räumliche Umsetzung Nach intensiver Vorstellung der beiden von dem Projektteam entwickelten Konzeptvarianten und anschließender Abwägung der räumlichen und funktionalen Qualitäten entschied sich die Bauherrschaft für eine maßgeschneiderte Synthese beider Entwürfe. Im Erdgeschoss wird die Struktur des ersten Konzepts umgesetzt: Die Reduzierung der Wände führt zu einem lichten Wohn- und Essbereich sowie einem abgetrennten Spielzimmer– beide Zonen profitieren nun von einem direkten Terrassenzugang. Das Dachgeschoss kombiniert das großzügige Gästezimmer der ersten Variante mit der Badezimmer-Integration des zweiten Entwurfs. Durch eine intelligente Grundrissanpassung fungiert das neu geplante Büro nun als Durchgangsbereich zum Bad, wodurch die nutzbare Arbeitsfläche vergrößert wurde. Bei der Anordnung der Sanitärobjekte (Dusche, Waschtisch, WC) im neuen Bad im Dachgeschoss wurde die verfügbare Kopfhöhe unter der Dachschräge genauestens in die Planung einbezogen. Maßgefertigte Einbaumöbel nutzen das Raumvolumen der Schrägen als unsichtbaren Stauraum optimal aus. Ganzheitliche Lichtplanung Flankierend zur architektonischen Neukonzeption entwickelte „raum in form– Innenarchitektur & Architektur“ ein alle Ebenen übergreifendes integratives Beleuchtungskonzept. Im Erdgeschoss erfolgt eine komplette Neuinterpretation der Lichtführung, die den Wohn- und Essbereich strukturiert und Kunstwerke, Regale sowie die Treppenanlage durch Akzentbeleuchtung gezielt inszeniert. Im neu ausgebauten Dachgeschoss sorgen dezent positionierte Leuchten unterhalb der Kehlbalkenlage sowie eine indirekte Beleuchtung der Einbauschränke für eine harmonische Raumwirkung. Die Integration einer indirekten Beleuchtung in die Hochbeete der Terrasse schafft zudem einen fließenden visuellen Übergang zwischen Innen- und Außenraum in den Abendstunden.