Umbau und Modernisierung eines Einfamilienhauses im Raum Mannheim

Im Juli des Jahres 2019 wurde „raum in form – Innenarchitektur & Architektur“ mit der Aufgabe betraut, eine Gesamtkonzeption für den Umbau und die Modernisierung eines Einfamilienhauses im Raum Mannheim zu erstellen. Die Auftraggeber wollten ihr im Jahre 1987 erbautes Haus umbauen und modernisieren- von den Modernisierungsarbeiten waren u. a. der Eingangsbereich, der Flur mit Treppenanlage, die Garderobe, die Küche und der Wohnbereich mit Kamin-Ecke und Essbereich betroffen. Bereits vor der eigentlichen Auftragserteilung wurden in intensiven Gesprächen zunächst die Wünsche, Bedürfnisse und Vorstellungen der Bauherren aufgenommen, um dann im Anschluss ein genau auf diese Bedürfnisse und Anforderungen zugeschnittenes Angebot hinsichtlich der Entwicklung eines  Modernisierungs-, Raum- und Einrichtungskonzeptes zu unterbreiten. Im Anschluss an die Vorgespräche wurde dann unmittelbar nach Auftragserteilung durch das „ raum in form “– Projektteam vor Ort unter der Leitung von Dipl. Ing. Innenarchitektur Kerstin Bertz ein genaues Aufmaß des Erdgeschosses genommen. Das erstellte Aufmaß diente als Grundlage für die zu erstellenden Konzeptplanungen sowie die Modernisierungs- und Einrichtungskonzeptionen. Diese Planungen und Konzeptionen gingen einerseits aus konkreten Wünschen der Kunden, aber auch aus der Unterbreitung verschiedener Ideen des raum in form- Planungsteams hervor.


Impressionen vor dem Umbau

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Die ursprüngliche kleinteilige Raumaufteilung und der aus den 1980- er Jahren stammende Innenausbaustil, welcher dunkle Verglasungen vorsah, führte trotz großer Fenster in östlicher und westlicher Richtung zu einer sehr dunklen Raumatmosphäre. Somit stellten die Bauherren dem raum in form – Planungsteam die zentrale Aufgabe,  das Einfamilienhaus offen, hell und freundlicher zu gestalten. Zwischen dem Essbereich und dem sehr großzügigen Wohnbereich mit Galerie sah der Bestand einen tiefergelegten Kaminbereich mit integrierter Sitzbank und gemauerten Pflanzenkübeln vor. Die Bauherren wünschten sich auch eine Modernisierung dieses Bereichs, sodass das Verweilen vor dem Kamin gemütliche Sitzmöglichkeiten in einer angenehmen Atmosphäre bietet.

Die Bauherren hatten bereits vor der Zusammenarbeit mit raum in form einzelne Leuchten im Wohnbereich des Erdgeschosses durch eine sehr geschmackvolle Auswahl erneuert. Diese galt es nun, in ein passendes und modernes von raum in form erstelltes Beleuchtungskonzept einzuarbeiten. Die Treppenanlage in das Ober- und Dachgeschoss wurde durch ihre Bauweise im Stil der 1980- er- Jahre ebenfalls als altmodisch und zum neuen, modernen Konzept, unpassend empfunden. Somit stellte das raum in form- Planungsteam den Bauherren verschiedene alternative Konzeptentwürfe vor und modernisierte die Treppenanlage nach der Entscheidung der Bauherren gemäß dem favorisierten Entwurf.


Impressionen während des Ausbaus

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Nachdem die Bauherren sich für eines der von raum in form entwickelten Konzepte entschlossen und eine Auswahl der Möbel aus den zahlreichen erarbeiteten Farb-, Material- und Produktkonzepten getroffen hatten, galt es nun die richtigen Bodenbeläge für die getroffene Möbelauswahl zu finden. Hierfür wurden u. a. mehrere Musterfliesen einer der weltweit größten und renommiertesten Fliesenherstellers aus Italien bestellt und in Vor Ort- Terminen von den Bauherren in Augenschein genommen, sodass eine Entscheidung getroffen werden konnte.

Um einen organisierten und strukturierten Ablauf zwischen den unterschiedlichen Gewerken und der Handwerker aus dem „ raum in form “ – Netzwerk gewährleisten zu können, erstellte raum in form direkt nach Abschluss der Konzeptplanungen einen detaillierten Bauzeitenplan. So war gewährleistet, den angesetzten Zeitrahmen der Bauherren, Anfang Dezember des vergangenen Jahres die Modernisierungsarbeiten abgeschlossen zu haben, einzuhalten. 


Konzeptplanungen und Einrichtungskonzeption

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Das dreiköpfige „ raum in form “ -Planungsteam erarbeitete unter der Leitung von Dipl. Ing. Innenarchitektur Kerstin Bertz mehrere Konzeptionen für die Modernisierung und erarbeitete anschließend in intensiver Abstimmung mit den Bauherren das Finalkonzept. Dieses finale Konzept sah vor, die Wand zwischen Küche und Essbereich abzureißen, sodass eine offene Küche entstehen konnte. Als trennendes Element dient nun ein Kochblock mit Tresenfunktion, welcher dennoch Blickverbindungen zwischen Küche und Ess- und Wohnbereich zulässt. Die Herausforderung hierbei bestand darin, das Abflussrohr des darüberliegenden Badezimmers, welches sich in der herausgerissenen Wand befand, umzuleiten und einen möglichst unauffälligen Unterzug einzuplanen. Nach Rücksprache mit dem sehr erfahrenen raum in form- Statiker gelang es, alle statischen und gestalterischen Herausforderungen zu meistern. Außerdem wurde die Speisekammer allen Anforderungen entsprechend isoliert und zu einem Kühlhaus umfunktioniert.

Um das offene Raumkonzept zu unterstreichen, wurden raumhohe Durchbrüche geschaffen und dementsprechend alle Türen angepasst. Auch der Eingangsbereich wurde komplett neu und freundlich gestaltet. Die dunklen Türen des Windfangs wurden entfernt, sodass eine Offenheit von der Eingangstüre bis hin zur Küche entstehen konnte. Die vorhandene Unterkonstruktion der Treppe wurde im Wesentlichen beibehalten, allerdings wurde der dunkle Mahagoni-Holm weiß gestrichen, sodass die Massivität der Treppe durch die weiße Farbe aufgehoben wurde und die Stufen nun freischwebend erscheinen. Das schmiedeeiserne Geländer wurde entfernt und durch ein zeitgemäßes Edelstahl-Geländer ersetzt.

Im Wohnbereich wurden ebenfalls alle Möbel ausgetauscht. Der Bauherr hatte sich einen großen „Flat-TV“ gewünscht, die Innenarchitektin Kerstin Bertz schlug hierfür vor, eine hinterleuchtete Vorsatzschale, die sich in der Höhe bis in die Galerie hinaufzieht und dreiseitig beleuchtet ist, vorzusehen. Des Weiteren ist eine neue Sitzlandschaft mit einem neuen Tisch, neuen Vorhängen und einem neuen Teppich entstanden. Bei den Bodenbelägen wurde ein Mix aus großformatigen Steinzeugfliesen in Kombination mit einem mattlackiertem Dielenboden aus Eiche hergestellt. Der Dielen-Boden wurde sogar in der Küche verlegt, um in der Küche, die in Betonoptik ausgewählt wurde, einen warmen, gemütlichen Kontrast herzustellen. Der Parkettboden wurde speziell für den Küchenbereich oberflächenbehandelt. Nach der angebotenen Möbelauswahl wurde ein Großteil der Möbel und der Einrichtung, alle Bodenbeläge und die komplette Beleuchtung bei „ raum in form-  Objekteinrichtungen“ bestellt.


Impressionen nach der Fertigstellung

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