„raum in form – Innenarchitektur und Architektur“ schließt den Aus- und Umbau eines 3.000 qm großen Bestandsgebäudes zu dem neuen Generalkonsulat des Königreichs Marokko in Frankfurt am Main ab.

Nach nur knapp 6 Monaten Bauzeit und nur 8 Monaten Gesamtprojektlaufzeit wurden die Ende Oktober 2016 fertiggestellten neuen Räumlichkeiten in Frankfurt am Main am 17.01.2017 in Anwesenheit des Botschafters sowie weiterer hochrangiger Vertreter des Königreichs Marokkos, des Polizeipräsidenten der Stadt Frankfurt, zahlreicher Vertreter der Stadt Frankfurt, des Landes Hessens sowie Vertretern der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens der Rhein- Main Region feierlich eingeweiht.

Nach der Begrüßung der über 120 geladenen Gäste durch den Generalkonsul des Königreichs Marokko in Frankfurt, Herrn Mohamed Achgalou, bedankte sich Generalkonsul Achgalou zunächst in einer vielbeachteten Rede für die langjährigen außergewöhnlich guten Beziehungen zu den zahlreichen öffentlichen Institutionen der Stadt Frankfurt und des Landes Hessen und die damit verbundene stets angenehme Zusammenarbeit und große Unterstützung des Generalkonsulats. 

Generalkonsul Achgalou wies gerade im Hinblick auf die aktuellen großen Herausforderungen aufgrund der immer intensiver werdenden politischen und wirtschaftlichen Beziehungen Deutschlands und des Königreichs Marokko und den damit verbundenen Aufgaben und Herausforderungen, auf die große Bedeutung eines modernen und vor allem leistungsfähigen Generalkonsulats hin. Dieser Notwendigkeit geschuldet, hatte das Königreich Marokko, dass sich drei Jahrzehnte in angemieteten Räumen in einem Bürogebäude in der Innenstadt befand, aufgrund der dort fehlenden Erweiterungsmöglichkeiten 2015 beschlossen, ein 3.000 qm großes Bestandsgebäude in der Nähe des Ostparks in Sichtweite der Europäischen Zentralbank zu erwerben und dieses auf die speziellen Anforderungen eines Generalkonsulats umbauen und modernisieren zu lassen.

Im Anschluss an die Rede des Botschafters des Königreichs Marokko, der sich wie zuvor Herr Generalkonsul Achgalou vielmals bei dem anwesenden raum in form- Team und den beiden für die Leitung des Projekts verantwortlichen Innenarchitektinnen Kerstin Bertz und Martina Glaser für die angenehme und intensive Zusammenarbeit während der gesamten Projektlaufzeit bedankte, überreichte Kerstin Bertz ein eigens für das Generalkonsulat angefertigtes Gästebuch, in das sich der Botschafter und zahlreiche weitere geladene Repräsentaten aus Politik und Wirtschaft mit Grußworten und Glückwünschen eintrugen.

Aufgrund der Empfehlung eines Bauherrn und Investors, für den das Team von raum in form in den letzten zwei Jahrzehnten verschiedene Projekte und Bauvorhaben konzipiert und realisiert hatte, fragte das Generalkonsulat des Königreichs Marokko Anfang des Jahres 2016 raum in form- Innenarchitektur & Architektur an, das aufgrund des speziellen Baukörpers sowohl von der Planung als auch von der technischen Durchführbarkeit und des vorgegebenen engen Zeitplans äußerst ambitionierte Projekt durchzuführen.

Aufgrund der anschließend nahezu wöchentlich stattgefundenen Gespräche zwischen Herrn Generalkonsul Achgalou und den Vertretern des Generalkonsulats sowie dem raum in form- Team um die Innenarchitektin Kerstin Bertz, konnten die speziellen Anforderungen des Generalkonsulats hinsichtlich der Planung, der Gestaltung und der Einrichtung durch den gemeinsamen und regelmäßigen intensiven Austausch innerhalb von wenigen Wochen geklärt werden. Der Wunsch des Königreichs von Marokko war, das Bauvorhaben schlüsselfertig „aus einer Hand“ realisiert zu bekommen- raum in form- Innenarchitektur & Architektur wurde daher als Generalplaner mit der Durchführung des Projekts und mit sämtlichen Leistungsphasen (LP 1-9) beauftragt. Daneben wurde „raum in form- Objekteinrichtungen“ beauftragt, die komplette Büroeinrichtung und alle sonstigen Möbel und Einrichtungsgegenstände, Bodenbeläge, Fliesen, Trennwandsysteme und Beleuchtung zu liefern.

Da das viergeschossige Bestandsgebäude aus den 1970-er Jahren dreiseitig verbaut ist und somit nur über die Westseite beleuchtet ist, mussten die Innenarchitekten und Architekten von raum in form ein Konzept entwickeln, welches trotz des im hinteren Gebäudeteil fehlenden Tageslicht dennoch eine angenehme Arbeitsatmosphäre und einladende Wartebereiche schafft. Um dieses Ziel zu erreichen und um ein angenehmes, hochwertiges Ambiente zu schaffen, entwickelte das Planungsteam um die Innenarchitektinnen Kerstin Bertz und Martina Glaser ein System aus transparenten Trennwänden zwischen sämtlichen Bürobereichen, welches eine optimale Nutzung der Fläche möglich macht. Durch ein innovatives Beleuchtungskonzept mit großflächigen transluciden Lichtdecken und hinterleuchteten Wänden mit Bildmotiven und dem Einbau eines technisch aufwendigen Belüftungssystems, kann nach dem erfolgten Umbau die gesamte Fläche des Gebäudes sowohl für die 45 Mitarbeiter als auch für die bis zu 120 Besucher pro Tag des Generalkonsulats genutzt werden. Entscheidend für die zeitnahe und erfolgreiche Realisierung der Planungsansätze von raum in form war auch die Hinzuziehung der Fachingenieure aus dem raum in form- Netzwerk bereits im ersten Planungsstadium, da so z. B. die Vorgaben des Statikers, des Bauphysikers und den Experten für Technische Gebäudeausrüstung bereits im ersten Planungsstadium berücksichtigt werden konnten und somit während des weiteren Planungs- und Bauprozesses keinerlei Änderungen erforderlich waren.

Nach einem detaillierten Aufmaß der gesamten Räumlichkeiten, erstellte das speziell für dieses Projekt zusammengestellte 6-köpfige raum in form-Team aus erfahrenen Innenarchitekten und Architekten unter der Leitung der beiden Diplom- Ingenieurinnen der Innenarchitektur Kerstin Bertz und Martina Glaser sämtliche Konzept- und Ausführungsplanungen, führten die Ausschreibung und Vergabe durch sowie die damit einhergehende Projektsteuerung hinsichtlich aller beteiligten Fachingenieure, Baufirmen, Lieferanten und Hersteller sowie die sich anschließende Bauleitung.

Die Bemusterung der verwendeten Materialien für Boden- und Wandbeläge sowie die Auswahl von Beleuchtung, Möbeln und Gestaltungselementen wurde in enger Zusammenarbeit in wöchentlichen Jour-fix-Terminen mit dem Generalkonsul und seinen engsten Mitarbeitern vor Ort durchgeführt. Nach der erfolgten Auswahl und verschiedener getroffenen Vorentscheidungen, fand im Juli 2016 ein gemeinsamer Termin mit dem Generalkonsul im Außenministerium des Königreichs Marokko in der Hauptstadt Rabat statt, in welchem dem Direktor des Ministeriums für äußere Angelegenheiten, das für alle 95 Botschaften und Generalkonsulate des Königreichs Marokko zuständig ist, von der Innenarchitektin Kerstin Bertz sowohl die Planungen als auch die ausgewählten Materialien und Einrichtungen auch mittels zahlreicher fotorealistischer Visualisierungen präsentiert wurden.

Die bei dem anlässlich dieses Termins von dem mit angereisten raum in form- Team nicht nur in der Hauptstadt Rabat, sondern auch bei den anschließenden Terminen bei verschiedenen Lieferanten und Herstellern in Casablanca, Marrakesch und der Königsstadt Fez gewonnenen Eindrücke, wurden anschließend bei der Umsetzung verschiedener Planungs- und Ausführungsdetails aufgenommen, um den landestypischen Stil in das neue Gebäude des Generalkonsulats in Frankfurt einzubinden.

Um den vorgegebenen, sehr ambitionierten Zeitplan von nur 8 Monaten Gesamtprojektlaufzeit einhalten zu können, wurden die Planungen innerhalb von nur 8 Wochen fertiggestellt und parallel die ersten Ausschreibungen und Vergaben vorgenommen, so dass vor Ort schon mit den notwendigen Rückbauarbeiten begonnen werden konnten und gleichzeitig die Vorbereitungen zum Einbau des neuen Bodens, das Erstellen von Trockenbauwänden sowie den Installationen getroffen werden konnten. Um Platz für die neu zu installierende Technik wie z. B. die aufwendigen Belüftungs- und Klimaanlagen zu schaffen, wurden die Unterdeckenelemente und Rasterleuchten zum größten Teil entfernt, jedoch nach Aufbereitung zum Teil wiederverwendet, um Baukosten einzusparen.

Durch die effektive Zeitplanung und die frühzeitige Einbindung aller am Bau beteiligten Firmen, von denen ein Großteil trotz der mehr als guten Auftragslage in der Bauindustrie aufgrund des vorhandenen raum in form- Netzwerks kurzfristig gebunden werden konnten, in den Prozess der Erstellung der Ausführungspläne, war es dem Planungsteam von „raum in form – Innenarchitektur und Architektur“- nicht zuletzt auch durch die durch das 20- köpfige Team aus Architekten und Innenarchitekten vorhandenen Ressourcen- möglich, die Zeit für sämtliche Konzept- und Ausführungsplanungen auf nur zwei Monate sowie die Bauzeit auf nur sechs Monate zu verkürzen.

Neben dem kompletten Umbau des Gebäudeinneren erhielt auch die gut erhaltene Fassade des Gebäudes eine optische Aufwertung und wurde an die Gestaltung der Innenräume angepasst. Im Außenbereich wurden eine neue Toranlage eingesetzt, ein aufwendiges Sicherheitskonzept erarbeitet und eine High- End Sicherheitstechnik mit vollständiger Außen- und Innenraumüberwachung installiert.

Die dem Gebäude vorgelagerte ehemalige Garage wurde zu einem Eingangs- und Security-Bereich umgebaut und beherbergt nun neben einer Sicherheitsschleuse für Personen und Gegenstände auch einen Gebetsraum. Zusätzlich zu der im orientalischen Stil gehaltenen neuen Toranlage wurde der sich zwischen dem vorgelagerten Eingangs- und Securitybereich und dem Gebäude befindliche Wandbereich von einem Graffitikünstler als optisches Highlight mit dem Motiv einer marokkanischen Küstenlandschaft versehen, welche die Einzigartigkeit des marokkanischen Stils und der Landschaft wiedergibt.

Das gesamte Planungsteam von „raum in form – Architektur und Innenarchitektur“ um die Innenarchitektin Kerstin Bertz bedankt sich bei dem Generalkonsul des Königreichs Marokko in Frankfurt Herrn Mohamed Achgalou und allen an dem Projekt beteiligten Mitarbeitern des Generalkonsulats sowie im Außenministerium des Königreichs Marokko für die stets hervorragende Zusammenarbeit und den engen intensive Austausch und die damit verbundenen kurzen Entscheidungswege, die auch entscheidend dazu beigetragen haben, die kurze Gesamtprojektlaufzeit von nur 8 Monaten zu realisieren.

Anmerkung: Aufgrund der aktuellen allgemein hohen Gefährdungslage bei Botschaften und Generalkonsulaten und den damit einhergehenden vorbeugenden Sicherheitsmaßnahmen ist es uns leider nicht gestattet, die Referenzbroschüre dieses Projekts, die in der Regel Auszüge der Konzept- und Ausführungsplanungen enthält sowie Objektfotos auch der Innenbereiche eines Gebäudes zeigt, zu veröffentlichen. Diese kann von Interessenten und Kunden jedoch gerne anlässlich persönlicher Gespräche in unserem Stammsitz in Heppenheim a. d. Bergstrasse eingesehen werden.